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W. P. Carey und Royal Dutch Shell: 2 Dividendenperlen-Verlierer der Berichtssaison, die jetzt interessant sind!

Foto: Getty Images

Die aktuelle Berichtssaison nimmt inzwischen ordentlich an Fahrt auf. Hierbei konnten wir bereits den einen oder anderen Gewinner bestaunen, allerdings auch so manche Aktie sehen, die sich hinsichtlich ihres Zahlenwerks nicht mit Ruhm bekleckert hat. Zumindest scheinen das manches Mal auch die Investoren zu sehen.

So möglicherweise auch bei den Dividendenperlen Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und W. P. Carey (WKN: A1J5SB). Schauen wir im Folgenden daher noch einmal, was diese spannenden Ausschütter den Investoren präsentiert haben. Und warum sie möglicherweise nach den Quartalszahlen interessant sind.

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1. Royal Dutch Shell

Eine erste Aktie, die im Nachgang der Quartalszahlen ordentlich eingebüßt hat, war die von Royal Dutch Shell. Die britisch-niederländische Dividendenperle verlor kurz nach der Verkündung des Zahlenwerks im mittleren einstelligen Prozentbereich, obwohl das Zahlenwerk eigentlich alles andere als verkehrt gewesen ist.

Bei einem Ölpreisniveau, das bei durchschnittlich ca. 60 US-Dollar und somit deutlich niedriger als im Vorjahr war, hat es der Konzern immerhin auf einen auf die Anteilseigner entfallenden Quartalsüberschuss von 5,88 Mrd. US-Dollar geschafft, was sogar marginal höher als der Vorjahreswert gewesen ist. Das Ergebnis je Aktie belief sich sogar auf 0,76 US-Dollar, bereinigt immer noch auf 0,59 US-Dollar, was deutlich über dem Ergebnis des zweiten Quartals gewesen ist. Eigentlich eine positive Überraschung, gerade bei den niedrigen Ölpreisen.

Nichtsdestoweniger könnte der Abverkauf im Nachgang dieser Zahlen nun wieder eine spannende Chance kreiert haben. Royal Dutch Shell kommt bei einem derzeitigen Kursniveau von 26,62 Euro (01.11.2019, maßgeblich für alle Kurse) immerhin wieder auf eine Dividendenrendite von 6,36 %, zudem winken hier bei quartalsweisen Dividenden in Höhe von 0,47 US-Dollar wieder fundamental ausreichend gedeckte Ausschüttungen. Das ist durchaus bemerkenswert, zumal die Dividendenhistorie mit seit über 70 Jahren ungekürzten Dividenden ebenfalls zuversichtlich stimmt, was die weiteren Ausschüttungen anbelangt.

2. W. P. Carey

Eine zweite echte Dividendenperle, die im Nachgang der Quartalszahlen ordentlich Federn lassen musste, war außerdem W. P. Carey. Dieser REIT verlor kurz nach Verkündung seiner Ergebnisse ebenfalls im mittleren einstelligen Prozentbereich. Eine Entwicklung, die der von Royal Dutch Shell daher prinzipiell ähnlich gewesen ist.

Der US-REIT musste im Jahresvergleich auf Sicht des einzelnen Quartals einige Rückschläge hinnehmen. Die Umsätze stiegen zwar weiterhin, allerdings sind einige Ergebnisse ein wenig unter die Räder gekommen. So beispielsweise auch die für REITs wichtigen Funds from Operations, die sich je Aktie lediglich noch auf 1,30 US-Dollar belaufen, nach einem Vorjahreswert von 1,48 US-Dollar je Anteilsschein.

Durchaus eine durchwachsene Entwicklung, die dennoch für die derzeitige Dividendenentwicklung reicht. W. P. Carey hat nämlich erneut gänzlich moderat die eigene Dividende auf 1,036 US-Dollar angehoben, die derzeitigen Funds from Operations reichen somit noch immer aus, um die seit inzwischen über 20 Jahre andauernde Dividendenhistorie mit stetig steigenden Ausschüttungen (ja, sogar jedes einzelne Quartal!) zu unterfüttern.

Derzeit schafft es der REIT bei einem Kursniveau von 88,98 US-Dollar und einer annualisierten Gesamtdividende in Höhe von 4,144 US-Dollar auf eine Dividendenrendite in Höhe von 4,65 %. Möglicherweise ein interessanter und moderat günstigerer Zeitpunkt, um hier einen näheren Blick zu riskieren.

Dividendenperlen mit Discount

Wie wir daher unterm Strich sehen können, konnten die beiden Dividendenperlen Royal Dutch Shell und W. P. Carey doch eigentlich recht solide liefern. An der einen oder anderen Stelle hätten die Ergebnisse zwar besser sein können, nichtsdestoweniger reichen sie bei Weitem aus, um den zukünftigen Ausschüttungen noch viel Fantasie zu verleihen.

Der aktuelle Discount könnte somit ein interessanter Zeitpunkt sein, hier einen näheren Blick zu riskieren. Denn auch die Dividendenrenditen sind nun wieder ein kleines bisschen höher als im Vorfeld der jeweiligen Zahlen.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell und W. P. Carey. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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