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Dividendenaristokrat Fresenius nach Zahlen: Endlich zurück in der (Wachstums-)Spur?!

Foto: Getty Images

Es ist weiterhin Berichtssaison in unserem heimischen Leitindex und nun hat auch der einzige deutsche Dividendenaristokrat Fresenius (WKN: 578560) seine Zahlen für das dritte Quartal sowie die ersten neun Monate des derzeitigen Geschäftsjahres präsentiert.

Im Vorfeld gab es bereits einiges, was rumorte, und in den vergangenen Quartalen war Fresenius leider häufig nicht mehr der Garant für ein moderates und beständiges Wachstum. Etwas, das sich nun wieder geändert hat?

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Eine spannende Frage, die nach einer Antwort förmlich schreit. Finden wir es daher in einem kleinen Foolishen Zahlencheck doch einfach mal heraus.

Zahlen, Daten, Fakten

Was wir zur Überprüfung des aktuellen Zahlenwerks natürlich zunächst einmal benötigen, sind die frischen Zahlen, die der DAX-Gesundheitskonzern uns hier nun präsentiert hat. Um die Kernmessage an dieser Stelle vorwegzunehmen: Die Zahlen waren von einem kleineren Wachstum geprägt, allerdings gibt es weiterhin ein Aber.

So stiegen beispielsweise die Umsätze wechselkursbereinigt im Jahresvergleich um 6 % auf nunmehr 8,9 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging jedoch um 1 % auf 1,13 Mrd. Euro zurück. Dabei konnte Fresenius letztlich einen Nettogewinn in Höhe von 453 Mio. Euro generieren, was unterm Strich die eigenen Erwartungen von 444 Mio. Euro leicht übertroffen hat.

Unterm Strich daher ein recht solides Zahlenwerk, das einerseits zeigt, dass Fresenius aus Umsatzsicht wieder in die Wachstumsspur zurückgefunden hat, die Ergebnisse jedoch noch immer eher stagnieren. Diese Entwicklung führt das Management allerdings auf die angekündigten Investitionen zurück, die kurzfristig die Ergebnisse belasteten, jedoch langfristig genau das Richtige sind, damit Fresenius wieder nachhaltig auch aus der Sicht der Ergebnisse in die Wachstumsspur zurückfindet. Das Management scheint daher kurzfristige Profite dem nachhaltigen Gewinnwachstum zu opfern, möglicherweise ein durchaus schlauer Schachzug.

Die Aktie könnte noch immer günstig sein

Fresenius besitzt somit derzeit eine spannende Ausgangslage. Einerseits kehrt das Wachstum allmählich zurück, aber womöglich zögern die Investoren derzeit noch immer, weil die Gewinnentwicklung noch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Das könnte bei diesem spannenden Dividendenaristokraten unterm Strich noch immer zu einer interessanten Chance führen.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2018 kam der Gesundheitskonzern so beispielsweise auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 3,65 Euro und sofern wir hier weitgehende Stagnation haben werden, dürfte der 2019er-Wert ähnlich aussehen. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 44,90 Euro (29.10.2019, allerdings im Frühhandel) entspräche das lediglich einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,3, was gerade in Anbetracht der möglichen Wachstumsaussichten preiswert sein könnte.

Außerdem könnte die Fresenius-Aktie eine gewisse Premiumbewertung für ihre Dividendenvorzüge verdient haben. Bei einer Ausschüttung in Höhe von 0,80 Euro für das vergangene Geschäftsjahr 2018 beliefe sich die Dividendenrendite hier zwar lediglich auf 1,78 %. Dafür verwendet der Gesundheitskonzern allerdings auch lediglich einen Anteil von 22 % des Gewinns für die derzeitige Dividende. Zudem hat Fresenius die eigene Ausschüttung inzwischen 26 Jahre in Folge erhöht und ist somit ein Mitglied im Kreis der Dividendenaristokraten. Auch in den kommenden Jahren stehen die Vorzeichen daher nicht gerade schlecht für weitere zuverlässige Dividendenerhöhungen.

Ein interessantes Zahlenwerk!

Fresenius hat somit unterm Strich brisante Quartalszahlen präsentiert. Die Umsätze steigen wieder, die Gewinne jedoch bedingt durch Investitionen (noch) nicht. Das könnte eine explosive Ausgangslage für alle Investoren sein, die etwas Geduld mit dem Gesundheitskonzern mitbringen.

In der Zwischenzeit lockt nun jedenfalls eine vergleichsweise günstige fundamentale Bewertung und eine spannende adelige Dividende, die mit einer Rendite von knapp 1,8 % ein nettes Beiwerk bietet. Allerdings dürften auch hier langfristig deutlich höhere Renditen möglich sein, gerade wenn Fresenius über kurz oder lang wieder in die Wachstumsspur zurückfindet.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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