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128 Mio. Leute stehen kurz davor, Zugang zu Cannabis zu bekommen und was das für die Cannabis-Aktien bedeutet

Im Augenblick haben ungefähr 41 Millionen Menschen Zugang zu Marihuana als Konsumprodukt, das auf Bundesebene zugelassen ist. Zwei Länder haben bisher Freizeit-Pot legalisiert – Kanada und Uruguay. Wir können die Millionen von Amerikanern, die in den elf Staaten leben, die Freizeitmarihuana legalisiert haben, nicht in diese Gesamtzahl aufnehmen, da Marihuana auf Bundesebene in den Vereinigten Staaten illegal bleibt.

Aber sehr bald werden etwa weitere 128 Millionen Menschen Zugang zu legalem Marihuana erhalten. Die Gesetzgeber in Mexiko finalisieren aktuell die Gesetze, um Marihuana legal zu machen. Die legislativen Bemühungen kamen, nachdem der oberste Gerichtshof des Landes im vergangenen Jahr entschieden hatte, dass Mexikos Verbot von Freizeit-Pot verfassungswidrig sei.

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Der Moment, in dem sich der globale Markt für föderal legalisiertes Marihuana mehr als vervierfachen kann, rückt schnell näher. Was bedeutet das für Marihuana-Aktien?

Was ist in dem Gesetzentwurf enthalten?

Zumindest für den Moment sind Mexikos Vorschriften für legalisiertes Marihuana noch nicht endgültig festgelegt. Ein Dokument auf der Website des mexikanischen Senats scheint jedoch der Gesetzentwurf zu sein, der sich möglicherweise auf dem Weg zur Genehmigung befindet. Dieses Dokument beschreibt mehrere Schlüsselaspekte der Pläne des Landes zur Legalisierung von Marihuana.

Vielleicht am wichtigsten ist, dass eine neue Einrichtung namens Mexican Cannabis Institute gegründet wird, um die Umsetzung der Marihuana-Legalisierung im Land zu leiten. Dieses Institut muss spätestens bis zum 1. Januar 2021 eingerichtet sein. Angesichts dieser relativ langen Zeitspanne, bis das Mexican Cannabis Institute seine Arbeit aufnehmen soll, könnte es länger dauern als erwartet, bis Marihuana legalisiert wird, nachdem der oberste Gerichtshof Mexikos im vergangenen Jahr seine Entscheidung getroffen hatte.

Eine Schlüsselfunktion des Mexican Cannabis Institute besteht darin, Lizenzen für vier Arten von Unternehmen zu vergeben: zum Anbau, zum Verkauf, zur Verarbeitung und zum Import/Export von Cannabis. Aber es gibt ein paar Haken bei diesen Lizenzen.

Ein einzelnes Unternehmen kann nicht mehr als eine Lizenz für einen bestimmten Typ besitzen. Mit anderen Worten, eine vertikale Integration, bei der ein Unternehmen im Cannabis-Anbau und im -Einzelhandel tätig ist, ist nicht zulässig.
Ein Unternehmen kann jedoch mehrere Lizenzen innerhalb eines einzigen Typs haben, wobei das Institut die maximale Anzahl der zulässigen Lizenzen mit Ausnahme von Verkaufslizenzen festlegen kann – die vorgeschlagene Gesetzgebung sieht eine maximale Anzahl von drei Lizenzen vor. Wichtig ist, dass die Verordnungsentwürfe keine Übertragung von Lizenzen erlauben.

Darüber hinaus werden die Arten von Produkten, die verkauft werden dürfen, begrenzt. Cannabishaltige Getränke und Lebensmittel werden auf dem Freizeitmarkt nicht zugelassen, sind aber als Medizinprodukte zulässig. Cannabis-Kosmetikprodukte werden auch nicht erlaubt sein.

Ein Dilemma?

Diese vorgeschlagenen Regeln scheinen einige große Hindernisse für die großen kanadischen oder US-amerikanischen Cannabis-Produzenten bei der Expansion auf den mexikanischen Markt aufzuweisen. In Mexiko erfolgreich zu werden, könnte sich als sehr schwierig erweisen.

Die Einschränkung der vertikalen Integration wird wahrscheinlich besonders für US-amerikanische Unternehmen enttäuschend sein. Zwei der größten US-Hanfunternehmen, Cresco Labs (WKN:A2PAHM) und Green Thumb Industries (WKN:A2JN3P), setzen bislang voll auf ihre vertikale Integration.

Beide Unternehmen verfügen, wie auch der bekannte US-Hanfhändler MedMen (WKN:A2JM6N), auch über Geschäftsmodelle, die auf dem Besitz und dem Betrieb einer relativ großen Anzahl von Einzelhandelsgeschäften basieren. Die von Mexiko vorgeschlagene Begrenzung der Anzahl der Einzelhandelslizenzen auf nur drei pro Lizenznehmer würde jedoch bedeuten, dass bedeutende Einzelhandelsaktivitäten nicht infrage kommen.

Canopy Growth (WKN:A140QA) hat sicherlich darauf gehofft, cannabishaltige Getränke auf dem mexikanischen Markt einführen zu können. Aber die Beschränkung dieser Produkte auf den medizinischen Gebrauch wird wahrscheinlich alle Pläne in diese Richtung auf den Kopf stellen.

Und keines der großen kanadischen oder US-amerikanischen Unternehmen wird sich nach der Lizenzerteilung in den mexikanischen Marihuana-Markt einkaufen können. Das Verbot der Übertragung von Lizenzen stellt sicher, dass das keine praktikable Option ist.

Potenzielle Gewinner

Es gibt natürlich einige Marihuana-Aktien, die Gewinner sein könnten, wenn der große mexikanische Marihuana-Markt eröffnet wird. Ich würde Aurora Cannabis (WKN:A12GS7) an die Spitze der Liste setzen.

Aurora hat Farmacias Magistrales S.A. im vergangenen Jahr übernommen. Farmacias war der erste staatlich zugelassene Importeur von THC-haltigem Cannabis in Mexiko. Du kannst darauf wetten, dass Aurora versuchen wird, sich Lizenzen im neuen legalen Marihuana-Markt zu sichern, und wahrscheinlich eine gute Chance hat, mindestens eine Lizenz zu erhalten.

Auch Canopy Growth könnte auf dem mexikanischen Markt noch eine gute Chance haben. Das Unternehmen verfügt bereits über bedeutende Niederlassungen in Kolumbien und Peru. Canopy hat in der Vergangenheit angedeutet, dass das Unternehmen die Entwicklung in Mexiko genau im Auge behält. Achte darauf, was das Unternehmen macht, wenn die Vorschriften des Landes das zulassen.

Aber angesichts der Einschränkungen scheint es klar zu sein, dass Mexiko nicht will, dass sein legaler Freizeit-Marihuana-Markt von Unternehmen aus anderen Ländern dominiert wird. Erwarte lieber keine Vervierfachung des Potenzials im legalen Freizeitmarkt, die sich aus der Legalisierung in Mexiko ergeben wird.

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Dieser Artikel wurde von Keith Speights auf Englisch verfasst und am 27.10.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

The Motley Fool hat keine Position in einer der erwähnten Aktien.

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