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DAX im Crash-Modus? Warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt zum Investieren ist!

Ist er es? Oder ist er es nicht? Der DAX ist jedenfalls in diesen Tagen wieder mächtig am Korrigieren. Binnen weniger Tage verlor unser heimischer Leitindex viele, viele Punkte. Ja, sogar die Marke von 12.000 Zählern wurde kurz vor dem Feiertag wieder unterschritten.

Die Furcht, wie bereits so oft: dass es jetzt so weit ist und unser heimischer Leitindex neben vielen anderen Indizes wohl vor einem ausgewachsenen Crash steht. Irgendwann könnte es ja schließlich so weit sein. Sicherheit existiert jedenfalls nicht.

Wenn du mich fragst, könnte jedoch einiges dafür sprechen, genau jetzt in Aktien zu investieren. Und die fortgeschriebene Geschichte des unglücklichen, aber lernwilligen Tim P. Echvogel könnte hierbei offenbaren, wieso.

Erinnerst du dich an Tim?

Vielleicht erinnerst du dich noch an meine kleine, fiktive Geschichte, die ich mir bereits vor rund zwei Jahren ersonnen habe: Tim P. Echvogel hat seinem Namen alle Ehre gemacht und war gewiss ein großer Pechvogel. Er investierte diversifiziert in den DAX, jeweils am Höhepunkt der Märkte und vor Krisen. Er ärgerte sich letztlich gewaltig darüber, welche vermeintlich schlechten Investitionsentscheidungen er kurz vor der Dotcom-Blase und vor der Finanzkrise getätigt hat, und investierte ebenfalls vor zwei Jahren. Erneut auf einem Höhepunkt.

Tim hat allerdings inzwischen dazugelernt. Er hat im Laufe seiner unglücklichen Investorenkarriere nämlich begriffen, dass die Börse gewissen Mustern folgt. Auf Höhepunkte folgt häufig auch mal ein Tiefpunkt oder eine ausgewachsene Korrektur. Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um kurzfristige Ereignisse, die über kurz oder lang von neuen Hochs übertroffen werden. Er selbst hat schließlich bis zum letzten Hoch noch nix effektiv verloren, sondern durch Dividenden sogar eine nette Rendite eingefahren. Trotz der ungünstigen Einstiegszeitpunkte.

Nichtsdestoweniger hat sich Tim eine Sache geschworen: Sollten die Aktienkurse auf Sicht des breiten Index noch einmal ein wenig einknicken, wird er erneut nachinvestieren. Er will schließlich nicht in die Geschichte eingehen als der Investor, der lediglich Pech gehabt hat, sondern auch mal investieren, wenn die Bewertungen historisch gesehen günstiger gewesen sind. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt Panik herrschte und weitere Tiefs nicht ausgeschlossen werden konnten.

Dennoch glaubt Tim weiterhin an die langfristigen Aussichten der Börse und ist optimistisch, dass auch diese Korrekturen in der Retrospektive bloß ein kleiner Knick sein werden. Und dass auf tiefe Tiefs wieder hohe Hochs folgen werden. So weit also zu Tim, der sich inzwischen als sehr lernwilliger Investor herausgestellt hat.

Bist du wie Tim?

Wenn du mich fragst, sollten viele Investoren daher so wie Tim handeln. Nein, nicht zwangsläufig versuchen, sämtliche Hochs abzupassen, sondern dann investieren, wenn die Bewertungen günstiger sind als im historischen Verlauf. Also im Grunde genommen vielleicht sogar jetzt.

Sicher, es gibt Faktoren, die momentan auf die Gemüter der Investoren drücken. Jetzt ist es der Handelskonflikt und ein möglicher konjunktureller Abschwung. Auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase waren es hingegen hohe Bewertungen und bei der Finanzkrise, nun ja, eine Krise, die hier für Verunsicherung gesorgt hat und die Aktien einbrechen ließ. Man könnte daher sagen, dass früher oder später immer irgendwelche Faktoren existieren, die Investoren verunsichern und zu sinkenden Kursen führen werden.

Schlaue Investoren, so wie Tim inzwischen, machen sich aus diesen Korrekturen allerdings wenig, sondern schauen in die Zukunft. Und, wie die Historie bislang gezeigt hat, neigen die Börsen langfristig weiter zu höheren Notierungen, weshalb die Investoren, die günstiger eingestiegen sind, in der Retrospektive immer belohnt wurden.

Die Bewertungen werden günstiger: Worauf wartest du!

Investoren könnten daher letztlich gut beraten sein, jetzt zu überlegen, zu investieren. Gerade jetzt werden die Bewertungen schließlich günstiger, was langfristig den Weg für eine Erholung ebnen kann.

Wer seine Chance hingegen verpasst, begeht womöglich den Fehler, Tim auf anderen Wegen zu folgen: Nämlich stets auf Hochs zu kaufen, um sich anschließend über Korrekturen zu ärgern. Auch wenn das langfristig ebenfalls zu Renditen führen kann, zumindest wenn man nicht verkauft, könnte es dennoch der schlauere Schachzug sein, einfach früher einzusteigen.

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