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20 % des Einkommens sparen und als Millionär in Rente gehen: Was man dafür braucht

Foto: Getty Images

Überlegst du dir auch manchmal, ob du es noch schaffen kannst, als Millionär in Rente zu gehen? Während diese Marke für erfolgreiche Tech-Gründer, boniverwöhnte Investmentbanker und andere Karrieremenschen kein Problem darstellt, müssen die meisten von uns sich etwas mehr dafür anstrengen.

Wie die folgenden Rechenbeispiele zeigen, können jedoch auch wir es unter gewissen Voraussetzungen und mit der richtigen Spar- und Anlagestrategie schaffen.

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Jeder Mensch ist anders

Wie gut deine Chancen für die Million im Ruhestand stehen, hängt von vielen Faktoren ab, darunter dein Alter, dein aktueller Kontostand und deine Steuer- und Abgabenquote. Auch deine Möglichkeiten, dein Einkommen über die kommenden Jahre zu steigern, wird eine wichtige Rolle spielen.

Eine Sache wollen wir jedoch im Folgenden einfach fix festlegen: Gespart werden 20 % des jährlichen Nettogehalts, egal ob 6.000 Euro von 30.000 Euro oder 20.000 Euro von 100.000 Euro. Dazu muss man gleich vorneweg sagen, dass es für viele Menschen nicht möglich ist, einen so großen Anteil auf die Seite zu legen, selbst mit größten Anstrengungen nicht.

Dieser Artikel ist daher eher für diejenigen interessant, die über die Kontrolle ihrer laufenden Kosten und Ausgaben in der Lage sind, ihre Sparquote auf mindestens dieses Niveau zu heben (oder zu senken, falls du bereits ein richtiger Sparfuchs bist).

So geht es mit 30 Jahren

Wer 30 Jahre alt ist, für den ist es oft besonders schwer, etwas zu sparen. Im Gegenteil sind oft Schulden für Auto, Immobilie und Haushaltsausstattung angesagt, während gleichzeitig die Welt entdeckt werden will oder Kinder zu versorgen sind. Gehen wir jedoch für die Kalkulation davon aus, dass noch keine relevanten Ersparnisse verfügbar sind, das Jahresnettogehalt in diesem Jahr bei 25.000 Euro liegt und 5.000 Euro davon gespart werden.

Auf dieser Basis die Million zu erreichen, könnte funktionieren, wenn du eine jährliche Gehaltserhöhung von 2 % durchsetzen kannst und es gelingt, eine Nettorendite von 7 % auf das Sparvermögen zu erwirtschaften. 2031 hättest du schon weit über 100.000 Euro auf der Seite und dann setzt der Zinseszinseffekt so richtig ein. Eine Viertelmillion hättest du 2039, eine halbe Million 2047 und 2055 im Alter von 66 Jahren tatsächlich die Million, bei einem Nettogehalt von über 50.000 Euro in den letzten Jahren.

Das sieht doch schon mal gar nicht so schlecht aus, oder? Vielleicht wirst du am Schluss etwas Risiko aus dem Depot nehmen wollen, aber dafür könntest du bei Bedarf in späteren Jahren die Sparquote sogar noch erhöhen.

So geht es mit 40 Jahren

Mit 40 Jahren haben viele von uns schon die größten Ausgaben hinter sich gebracht und die eine oder andere größere Gehaltserhöhung bekommen. An dieser Stelle können wir freier entscheiden, ob wir unbedingt mit anderen mithalten wollen, was Auto, Elektronik, Kleidung und Urlaub angeht – oder uns verstärkt um unsere Altersvorsorge kümmern wollen.

Ohne Startvermögen könnte die Million zum Beispiel bis 2046 erreicht werden, wenn das Nettogehalt bei 40.000 Euro liegt, jährlich noch um 3 % gesteigert werden kann und eine Rendite von 8 % erzielt wird. Etwas leichter wird es, wenn schon 75.000 Euro an Ersparnissen vorhanden sind. Gehaltserhöhungen von im Schnitt 2 % und eine realistischere Rendite von 6 % genügen dann.

So geht es mit 50 Jahren

Mit 50 schielen viele bereits auf die Frührente. Wer es bis dahin bereits zu ansehnlichem Wohlstand gebracht hat, kann sich das natürlich überlegen. Ansonsten könnte es sinnvoll sein, bis 67 durchzuziehen und herauszuholen, was noch möglich ist.

Ganz ohne Ersparnisse brauchst du ein etwas höheres Gehalt, wenn du eines Tages einen 7-stelligen Betrag auf deinem Kontoauszug sehen willst. Rund 100.000 Euro sollten es schon sein. Selbst ohne weitere Beförderungen kommt dann mit den jährlich zurückgelegten 20.000 Euro bei 11 % Rendite bis zum Renteneintritt 2036 die Million zusammen – obwohl die reine Sparsumme über die 18 Jahre nur 360.000 Euro ausmacht.

Wenn frühere Anstrengungen oder eine Erbschaft den Kontostand bereits auf 125.000 Euro haben anschwellen lassen, dann kann das Ziel auch mit einem Nettogehalt von 75.000 Euro, weiteren 2%igen Erhöhungen und 7 % Rendite erreicht werden.

Letztlich geht es sogar mit einem für diese Altersgruppe nicht ungewöhnlichen Nettoarbeitseinkommen von 40.000 Euro, wenn der Anlageerfolg Warren-Buffett-Niveau erreicht. Dann wird aus den vielleicht 850.000 im vorletzten Jahr zum Schluss eine Million, einfach weil die Investitionen so hohe Gewinne abwerfen. Ob es sinnvoll ist, in diesem Lebensalter noch das entsprechende Risiko einzugehen, ist dann wieder eine andere Frage.

Wichtig zu verstehen sind auf alle Fälle zwei Dinge: Erstens, dass du in fast jedem Lebensalter Hebel in der Hand hältst, um dem materiellen Glück im Ruhestand nachzuhelfen, und zweitens, dass eine geringfügige Steigerung deiner durchschnittlichen Rendite am Ende einen riesigen Unterschied macht.

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