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Wirecard-Aktie: Direkt der nächste Mega-Deal?

Foto: Getty Images

Die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie konnte in den vergangenen Wochen definitiv einen bemerkenswerten Turbo hinlegen. So beeindruckte insbesondere die strategische Partnerschaft mit der SoftBank, die sich bereits in den wenigen Monaten seither als echter Kundenbringer für den innovativen Zahlungsdienstleister erwiesen hat.

Aber auch abseits dieser spezifischen Übereinkunft konnte Wirecard glänzen. Wie beispielsweise erst neulich mit UnionPay, einem der führenden Kreditkartenunternehmen, für die künftig ebenfalls Lösungen geliefert werden. Gewiss ein gewaltiger, prominenter Kundenkreis, den der innovative Zahlungsdienstleister erschließen konnte.

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Doch es geht munter weiter – wie nun am Dienstag dieser Woche in Asien. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren wissen müssen. Und ob sich hinter diesem Namen erneut eine Mega-Kooperation versteckt.

Diesen Namen darf man jetzt willkommen heißen

Gängigen Medienberichten zur Folge arbeitet der DAX-Konzern künftig mit der Paradise Group enger zusammen. Hinter diesem wirklich paradiesischen Namen versteckt sich im Endeffekt die beliebteste Gourmet-Restaurantkette in Singapur. Entsprechend scheint hier zumindest augenscheinlich ein größerer Coup gelungen zu sein. Aber langsam.

Im Rahmen dieser Kooperation wird der innovative Zahlungsdienstleister alle Kreditkartenzahlungen mit gängigen und bekannten Namen abwickeln, was das Transaktionsvolumen natürlich steigern könnte. Zudem werden hierbei auch Zahlungen via neuer, digitaler Wege angeboten. Speziell QR-Codes sollen bei Bezahlvarianten demnach zum Einsatz kommen.

Zudem besitzt die Kette auch abseits Singapurs weitere Filialen. Bislang konnten auch Restaurants in Malaysia, Indonesien, China, Japan, Hongkong und noch ein paar weiteren asiatischen Staaten eröffnet werden. Auch diese Kooperation dürfte zum regionalen Wachstum des innovativen Zahlungsdienstleisters beitragen.

Unterschätze das Potenzial nicht!

Was zunächst wie eine Otto-Normal-Kooperation mit einem zugegebenermaßen größeren regionalen Kunden aussieht, könnte sich unterm Strich jedoch als bedeutender Quell an Transaktionsvolumen erweisen. Zum einen besitzt die Paradise Group inzwischen über 100 Restaurants, was einen solchen Schluss nahelegt. Allerdings ist das bei Weitem noch nicht alles.

Essen gehen entwickelt in Singapur nämlich gegenwärtig eine bedeutende gesellschaftliche Dynamik. So gingen Statistiken aus dem Hause Nielsen zur Folge bereits 55 % der Singapurer mindestens einmal pro Woche essen. Rund ein Viertel der Bevölkerung des asiatischen Staates tut das bereits jeden Tag – sprich, hier könnte ein gewaltiges und möglicherweise noch wachsendes Marktpotenzial schlummern.

Multipliziert man diese neue und ausbaufähige Gewohnheit mit der generellen Neigung, dass insbesondere in asiatischen Staaten viel und häufig mit digitalen Bezahlvarianten bezahlt wird, könnten diese hundert Restaurants ebenfalls ein wichtiger Treiber beim Transaktionsvolumen und natürlich auch beim Umsatzwachstum werden. Zumal die Expansion bei der Paradise Group möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist, was weitere Restaurants als Umsatzquellen nach sich ziehen dürfte.

Weiterer Schritt in einem spannenden Wachstumsmarkt

Wirecard konnte somit erneut einen spannenden Pfad betreten. Restaurants scheinen in Singapur sowie in Asien inzwischen zu einem gewissen Lebensstil dazuzugehören und der innovative Zahlungsdienstleister hat in diesem Markt mit dieser Partnerschaft einen wichtigen Fuß in diese Tür gestellt. Und das noch dazu mit einem interessanten, prominenten und sogar eher hochpreisigen Partner.

Die Kooperation dürfte daher mittel- bis langfristig zu weiterem Transaktionsvolumen führen und ein weiteres Mosaikteilchen in dieser beeindruckenden Wachstumsgeschichte werden. Zudem könnten eine Expansion und weiteres Wachstum bei der Paradise Group zu künftig höheren Transaktionen führen.

Ob diese Kooperation nun allerdings ein Mega-Coup ist wie bei UnionPay, das wage ich zu bezweifeln. Allerdings müssen es ja nicht immer Mega-Deals sein, die hier das Wachstum deutlich ankurbeln – denn auch eine hohe Schlagzahl an prominenten, größeren Akteuren kann einen solchen Effekt auslösen.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.

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