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Von Warren Buffett inspiriert: Wird das ein neues, dynamisches und cooles Berkshire Hathaway?

Warren Buffett und seine legendäre Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) haben inzwischen viele Meilensteine überwinden können. Rekordverdächtige durchschnittliche Renditen von über 20 % pro Jahr haben nicht bloß den breiten Markt sehr weit abgehängt. Nein, sondern auch Investoren der frühen Stunde sehr reich gemacht.

Nichtsdestoweniger hat Berkshire Hathaway inzwischen ein wenig von seinem Esprit verloren. Aufgrund der schieren Größe dieser Beteiligungsgesellschaft werden hohe Renditen inzwischen immer schwieriger. Jüngere, dynamischere Unternehmen kommen für den Starinvestor schließlich nicht mehr infrage, da sie kaum zur Performance Berkshires beitragen würden.

Wäre es da nicht toll, wenn es noch einmal ein junges, dynamisches Berkshire Hathaway geben würde? Möglicherweise gar nicht mal so abwegig, denn eine Investorin aus dem Dunstkreis des Starinvestors scheint genau das vorzuhaben.

Von der Feuerwehrfrau zur Starinvestorin?

Tracy Britt Cool ist eigentlich eine langjährige, erfolgreiche Mitarbeiterin des Starinvestors gewesen. Sie galt als Feuerwehrfrau an Buffetts Seite, sprich eine, die immer dann zum Einsatz gekommen ist, wenn es mal schwierig war. Seit inzwischen zehn Jahren folgt sie ihrem Chef mehr oder minder auf Schritt und Tritt, allerdings ist damit nun Schluss.

Buffett wird seine Feuerwehrfrau nämlich nun verlieren, so wie Ben Graham Buffett damals an die Selbstständigkeit verloren hat. Denn, ja, Cool möchte sich ebenfalls selbstständig machen und in die überaus großen Fußstapfen ihres ehemaligen Mentors treten, indem sie eine eigene Beteiligungsgesellschaft ins Leben ruft.

Genauer gesagte möchte sie Buffett-like ebenfalls langfristig in Unternehmen investieren und somit eine Art eigenes Mini-Berkshire kreieren. Oder vielleicht Cools Berkshire? Über Namenswitze lässt sich bekanntlich streiten. Nichtsdestoweniger könnte diese neue Beteiligungsgesellschaft möglicherweise eine interessante Chance beinhalten, schließlich hat Cool über Jahre hinweg vom Starinvestor gelernt und wird möglicherweise ihr erlangtes Wissen bei der Gründung und Etablierung ihrer Gesellschaft gewinnbringend einbringen können.

Spannendes Vorhaben, aber …

Auch wenn das gewiss ein spannendes Vorhaben ist, das man als Investor im Auge behalten sollte, müssen wir hierbei jedoch einige Einschränkungen vornehmen. Cool ist schließlich nicht Buffett. Und selbst wenn es einen neuen Buffett gäbe, müsste dieser nicht zwingend die gleichen Erfolge feiern können wie der junge Buffett einst zu Beginn seiner tadellosen Investorkarriere.

Märkte ändern sich schließlich gewaltig und möglicherweise ist das Wissen, das Buffett inzwischen besitzt, ebenfalls eher auf größere Blue Chips ausgelegt, die marktschlagende Renditen einbringen können. Viele dynamische Unternehmen der vergangenen Jahre kamen schließlich aus dem Tech-Bereich, den der Starinvestor eher meidet. Daher ist grundsätzlich abzuwarten, wie stark Cool vom Wissen des Starinvestors profitieren kann.

Zudem wird Cool ebenfalls erst beweisen müssen, dass sie auch persönlich den Mut, das Know-how und auch das Gespür besitzt für hervorragende, marktschlagende Aktien. Buffetts Talent dürfte schließlich ein Mix aus Hingabe, außerordentlichem Talent und unüblichen Gedanken über das Investieren und über Geld sein. Vielleicht hat Cool sich hiervon etwas abgeschaut, aber vielleicht ist das Buffett’sche Investieren auch einfach nicht erlernbar. Wer weiß.

Mal sehen, was hier noch kommt!

Nichtsdestoweniger dürfen wir trotzdem gespannt sein, was hier wohl noch kommen wird. Wenn sich eine verdiente Managerin aus der Entourage des Starinvestors mit einer eigenen Beteiligungsgesellschaft selbstständig macht, verdient das gewiss Aufmerksamkeit. Vielleicht werden wir hier ja überrascht und werden Cool in vielen Jahren als würdige Buffett-Nachfolgerin feiern. So, wie Buffett damals in Grahams große Fußstapfen getreten ist und diese noch einmal bedeutend erweitert hat.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Short Januar 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).