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Daimler überzeugt mit dem etwas anderen IAA-Auftritt

Foto: Daimler AG

Endlich schafft es die Internationale Automobilausstellung – besser bekannt als IAA – wieder in die Schlagzeilen. Leider waren es nicht die gewünschten Schlagzeilen. Denn die Schlagzeilen handelten allzu oft nicht von begehrenswerten neuen Automodellen, sondern sehr viel öfters von Protesten und Blockaden der Klimaaktivisten. Wenn man sich aber auf die eigentliche Ausstellung konzentrieren möchte, dann schneidet Daimler (WKN: 710000) mit Abstand am besten ab. Bietet vielleicht sogar die Blaupause für zukünftige Messen.

Daimler präsentiert sich als viel mehr als nur einen reinen Automobilhersteller

Ja, ich kann jeden verstehen, der den IAA-Auftritt von Daimler als pompös beschreibt. Ich kann sogar jeden verstehen, der den Auftritt der Stuttgarter als viel zu pompös brandmarkt. Das Unternehmen war sich nicht zu schade, eine komplette Messehalle für seine Themen zu blockieren. Inklusive Lichtshows, Präsentationen, Führungen und schauspielerische Einlagen im Minutentakt. Dieser Platz wurde meiner Meinung nach aber sinnvoll genutzt. Denn während die anderen Autohersteller in gewohnter Manier ein Ausstellungsmodell an das andere reihten, gab es bei Daimler deutlich mehr zu entdecken.

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In eigens angefertigten Fahrersitznachbildungen konnte man sich das neue MBUX-Infotainment-System erklären lassen – inklusive Augmented-Reality-Navigation und Sprachsteuerung. Videospielefans kamen bei einer Partie Mario Kart auf ihre Kosten, die man unter Einsatz von Lenkrad, Pedalen und MBUX-Bildschirm in einem ausgestellten Mercedes spielen konnte.

Für Hardware-Freaks wurde das neue Experimentier-Sicherheitsfahrzeug erläutert. Die neueste Ausgabe des Mercedes-Klassikers ist mit einer Heckscheibe ausgestattet, die bei Bedarf zum Informationsbildschirm für den Hintermann wird. Dabei beispielsweise den Blick nach vorne anzeigt oder Verkehrsinformationen preisgibt. Zudem warnt das Fahrzeug selbst im geparkten Status Fußgänger beim Überqueren der Straße vor übersehenen kreuzenden Autos. Neue Gurt- und Airbag-Konzepte sollen auch dann einen ausreichenden Schutz bieten, wenn Fahrer und Beifahrer sich auf den Autopiloten verlassen und der Fahrtrichtung inklusive Sitz den Rücken zukehren.

Für all diejenigen, die sich selbst kein Auto zulegen wollen, zeigte Daimler sein Mobilitätskonzept der Zukunft. Inklusive E-Scooter für die letzte Meile und selbstfahrendem elektrischen Skateboard, das sich je nach gewähltem Aufsatz zum People-Mover für den öffentlichen Nahverkehr oder die Paketzustellung eignet. Auch ein Modell des Volocopters durfte dabei nicht fehlen. Die Zukunftsvision für alle, die sich für Mobilitätsservices der Premiumklasse interessieren.

Daimler will noch immer Autos verkaufen, versteht aber den gesellschaftlichen Druck

Natürlich gab es aber auch bei Daimler neue Automodelle. Schließlich bestimmen die monatlichen Autoverkäufe das wirtschaftliche Wohl und Wehe der Stuttgarter. Die exklusivsten Plätze erhielten dabei aber die vollelektrischen Modelle EQC, EQV, Smart EQ sowie der EQS in der Konzeptversion. Die unzähligen anderen Fahrzeuge mit hybriden oder rein konventionellen Antriebstechnologien teilten sich den beengten Raum in einem anderen Messebereich. Auch die imposanten Motorengeräusche aus dem AMG-Bereich verloren sich in dieser Enge aus Ausstellungsstücken und Menschenmassen.

Mit der Ambition 2039 setzt sich der Pkw-Bereich von Daimler gar das Ziel, die Marke mit dem Stern bis zum Jahr 2039 zur CO2-neutralen Marke zu machen. Das heißt also eine komplett CO2-neutrale Produktion, Lieferkette und Antriebstechnologie. Ja, für all diejenigen, denen die CO2-Neutralität verständlicherweise nicht schnell genug gehen kann, ist das Zieljahr viel zu weit entfernt. Dafür, dass vielleicht genauso viele die Daimler-Ziele für gar nicht erreichbar halten, finde ich die Ziele persönlich sehr ambitioniert.

Diese Ambition und der etwas andere IAA-Auftritt geben Hoffnung, dass die nächste IAA viel mehr eine Mobilitätsmesse wird als eine Autoausstellung. Und wenn nicht schon bei der nächsten, dann vielleicht ja bei der übernächsten oder die überübernächsten. Vielleicht beherrschen dann auch wieder innovative Konzepte und klimaneutrale Fortbewegungsmittel die Schlagzeilen und nicht Proteste und Sitzblockaden.

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Sven besitzt Aktien von Daimler. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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