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3 Warren-Buffett-Weisheiten, die dich zu einem besseren Investor machen

Warren Buffett investiert seit vielen Jahrzehnten erfolgreich an den Börsen. Zwischendurch wurden er und seine Value-Investing-Methode immer wieder abgeschrieben und als überholt erklärt, bis die Realität den Irrglauben später wieder einholte und Warren Buffett doch recht behielt.

So geschehen im Zeitraum 1998 bis 2000 als der Investor vor einer Marktüberbewertung warnte und mit Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) zeitweise hinter dem Markt zurückblieb. Später drehte sich jedoch das Blatt und Berkshire Hathaway begann wieder zu steigen, während viele Überfliegeraktien stark an Wert verloren oder sogar in die Insolvenz rutschten. Wenn man also einer sinnvollen Methode treu bleibt, ist es unmöglich, ständig richtig zu liegen, aber eines ist dann wahrscheinlich: der langfristige Erfolg. Und dies ist entscheidend.

Warren Buffett hat während seiner Karriere viele gute Investmentratschläge gegeben, von denen wir lernen können. Dazu gehören auch die Folgenden.

1. „Wenn du nicht in Erwägung ziehst, eine Aktie zehn Jahre zu halten, solltest du sie auch keine zehn Minuten besitzen.“

Investieren ist in der Regel eine langfristige Angelegenheit. Stell dir vor, du hättest im Jahr 2000 damit begonnen. Wenn du sehr kurzfristig ausgerichtet und ungeduldig gewesen wärst, hättest du wahrscheinlich schon nach einem Jahr mit Verlusten wieder verkauft. Viele Anleger haben dies auch tatsächlich getan und schworen sich dann, nie wieder Aktien zu kaufen, was aus heutiger Sicht ein Fehler war.

Beim DAX begann sich die Anlage aber tatsächlich auch erst ab etwa 2013 richtig auszuzahlen. Wer in den Tiefs kaufte statt zu verkaufen oder regelmäßig einzahlte, war natürlich schon sehr viel früher wieder im Plus, aber an einem langfristigen Anlagehorizont kommen wir Anleger einfach nicht vorbei.

2. Es ist deutlich besser, ein wundervolles Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen, statt eine durchschnittliche Firma zu einem sehr guten Preis.“

Obwohl Warren Buffett für den uninformierten Anleger ETFs und Fonds empfiehlt, hat er doch zeitlebens immer nur in einzelne Unternehmen investiert. Man darf dabei aber auch nicht vergessen, dass er für ein Einzelinvestment manchmal über Wochen und Monate recherchierte. Er kannte die Firmen am Ende meist besser als ihre Inhaber.

Um Steuern zu sparen, hält er seine Werte meist über viele Jahre. Dies wiederum ist mit Qualitätsunternehmen deutlich einfacher als mit Krisenwerten oder Firmen schlechter Marktstellung. Heute kauft Warren Buffett Firmen vorzugsweise, um sie für immer zu halten und so noch mehr Steuern zu sparen.

Wundervolle Unternehmen wie beispielsweise Coca Cola (WKN: 850663) besitzen meist eine starke Marktstellung, die zu einer hohen Eigenkapitalrendite führt. Diese wiederum resultiert (über viele Jahre), solange man nicht zu teuer einkauft, in hohen Kurssteigerungen. Deshalb sind großartige Firmen meist besser als durchschnittliche oder schlechte Unternehmen zu einem sehr günstigen Preis.

3. „Investiere niemals in ein Unternehmen, dass du nicht verstehst.“

Viele Beobachter wundern sich, warum Warren Buffett immer nur in bestimmte Branchen investiert und trotzdem erfolgreich ist. Man müsste meinen, dass der erfolgreichste Investor alle Branchen und Unternehmen mit Leichtigkeit beurteilen und einschätzen könnte, aber dem ist nicht so.

Stellt Warren Buffett während seiner Analyse fest, dass er die Gewinne für die nächsten zehn, zwanzig Jahre nicht prognostizieren kann, weil zu viele Risiken bestehen und er das Geschäft nicht versteht, fällt es sofort aus seiner Liste. So wusste er 1987 beim Kauf von Coca-Cola, dass die Produkte auch noch in absehbarer Zukunft konsumiert werden. Bei Microsoft (WKN: 870747) war er sich hingegen nicht sicher, weshalb er diese Aktie mied.

Warren Buffett nennt dies auch den Kompetenzkreis. Wer sich selber gut kennt und ehrlich zu sich selbst ist, wird deshalb bei den meisten Unternehmen zur Erkenntnis kommen, dass er sie einfach nicht versteht, und wird sie deshalb nicht kaufen. Bei anderen Werten wirst du hingegen sehr sicher sein und solltest sie deshalb kaufen.

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Christof Welzel besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien). Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Microsoft. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Short Januar 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), , und Long Januar 2021 $85 Calls auf Microsoft.