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Kann Okta nach dem Ergebnisbericht zum Q2 weiter zulegen?

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Foto: Getty Images

In den etwas mehr als zwei Jahren seit dem Börsengang war Okta (WKN:A2DNKR) eine echte Erfolgsstory. Die Aktie des Spezialisten für Digital Identity und Access Management stieg gleich am ersten Handelstag um 38 % und hörte auch danach nicht auf. Seit dem Börsendebüt im April 2017 hat die Aktie inzwischen mehr als 500 % zugelegt und gehört damit zu den Top-Performern an der Börse.

Investoren sind natürlich gespannt, ob das Unternehmen weiter wachsen kann. Schauen wir doch mal, was für den Erfolg der Aktie bislang verantwortlich war und auf was man achten sollte, wenn das Unternehmen seine Zahlen vorlegt.

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Starke Kennzahlen

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2020 (das am 30. April 2019 endete) verzeichnete Okta einen Umsatz von 125 Millionen USD, ein Plus von 50 % gegenüber dem Vorjahr. Damit lag man über dem oberen Ende der Prognose des Managements, welche bei 117 Millionen USD lag.

Noch wichtiger für die Zukunft des Unternehmens war der Anstieg der Abonnement-Einnahmen auf 117,2 Millionen USD, ein Plus von 52 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser wiederkehrende Umsatz macht nun 94 % des Gesamtumsatzes aus, im Vorjahresquartal waren es noch 92 %.

Da Okta sich sehr darauf konzentriert hat, sein starkes Wachstum zu fördern, generiert das Unternehmen weiterhin Verluste. Nach den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (GAAP) ergab sich ein Nettoverlust von 52 Millionen USD, was zu einem Verlust pro Aktie von 0,46 USD führte, was schlechter war als der Verlust von 0,25 USD im Vorjahresquartal.

Die Total Revenue Performance Obligation (RPO) – bzw. alle zukünftigen Umsätze (fakturiert oder nicht fakturiert), die Okta am Ende des ersten Quartals unter Vertrag hatte – beliefen sich auf 792 Millionen USD, 59 % mehr als im Vorjahr. Der aktuelle RPO – also der Betrag, den Okta in den nächsten 12 Monaten zu erfassen erwartet – beträgt 416 Millionen USD, ein Plus von 49 % gegenüber dem Vorjahresquartal.

Auch die Kundenbindung ist beeindruckend. Die Bindungsrate vom letzten 12-Monatszeitraum bleibt mit 119 % stark, was zeigt, dass jeder Kunde mehr ausgibt als im Vorjahr.

Das Unternehmen hat auch die Zahl der Kunden mit einem jährlichen Auftragswert von mehr als 100.000 USD weiter erhöht. Okta hat im ersten Quartal 104 solcher Kunden hinzugewonnen, noch mehr als im vierten Quartal, das in der Vergangenheit saisonal stärker war. Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen sagte CEO Todd McKinnon, dass weit über die Hälfte dieser Neuzugänge von neuen Unternehmen stamme, „was ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass wir im Enterprise-Markt zunehmend Kunden hinzubekommen“.

All diese Faktoren haben zum Anstieg des Aktienkurses von Okta beigetragen: Die Investoren setzen auf die anhaltend gute Performance des Unternehmens.

Solide Zukunft

Die Anleger dürften sich auch gefreut haben, als Okta seine Jahresprognose aufgrund der starken Ergebnisse des ersten Quartals anhob. Das Management erwartet nun einen Umsatz in einer Bandbreite von 543 bis 548 Millionen USD, ein Anstieg zwischen 36 % und 37 % gegenüber dem Vorjahr sowie einen Anstieg gegenüber den 532,5 Millionen USD, die man nur drei Monate zuvor prognostiziert hatte.

Für das zweite Quartal rechnet Okta mit einem Umsatz in einer Bandbreite von 130 bis 131 Millionen USD, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr zwischen 37 % und 38 % entsprechen würde.

Angesichts der Vorliebe des Unternehmens, konservative Schätzungen abzugeben und diese dann leicht zu übertreffen, wäre ich nicht überrascht, in diesem Quartal ein ähnliches Ergebnis zu sehen.

In Anbetracht des starken Wachstums, das Okta in einer Vielzahl von finanziellen und operativen Kennzahlen erreicht hat, lässt sich leicht nachvollziehen, warum Investoren die Aktien gekauft haben. Man muss jedoch beachten, dass der aktuelle Aktienkurs des Unternehmens stark vom Wachstum geprägt ist. Bei einem Preis-zu-Umsatz-Verhältnis von 34 sowie einem nur geringfügig vernünftigeren zukunftsorientierten Faktor von 28 könnten alle Anzeichen einer Verlangsamung des Umsatz- oder Kundenwachstums zu einer schnellen und möglicherweise brutalen Korrektur führen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Okta. Danny Vena besitzt Aktien von Okta. Dieser Artikel erschien am 27.8.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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