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Warum die BASF-Aktie dieses Jahr „nur“ um 4,5 % gefallen ist (wobei, es sind eigentlich 22 %)

Foto: BASF SE

Die Aktie der BASF (WKN: BASF11) hat in diesem Jahr eigentlich eine recht verträgliche Entwicklung hingelegt. Ausgehend von einem Kursniveau von 60,72 Euro ist der DAX-Chemieriese in den vergangenen fast acht Monaten lediglich um 4,5 % gefallen. Denn immerhin notiert das BASF-Papier gegenwärtig noch immer auf einem Kursniveau von 58,10 Euro (27.08.2019).

Eine doch recht moderate Entwicklung für ein DAX-Schwergewicht, das in den vergangenen Wochen und Monaten recht häufig unter Druck geraten ist. Lass uns daher im Folgenden einmal einen Blick zurück auf Jahresbeginn werfen und die vergangenen Monate Review passieren.

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Eine schwache Ausgangslage

Ein erster Grund, weshalb die BASF-Aktie seit Anfang Januar weniger unter Druck geraten ist, hängt mit dem Zwischentief zusammen, auf dem BASF zu Jahresbeginn noch notierte. Bei einem Kursniveau von lediglich knapp über 60 Euro je Aktie hat der DAX-Chemieriese bereits im Vorfeld einiges an Wert eingebüßt. Denn immerhin notierte der Aktienkurs im vergangenen Sommer noch bei über 80 Euro je Anteilsschein.

Zwischenzeitlich sah es in diesem Jahr sogar mal erfreulich für die Ludwigshafener aus. Ausgehend von diesem Verlaufstief hat sich der DAX-Chemieriese insbesondere rund um den April kräftig erholt und notierte sogar zeitweise bei weit über 70 Euro je Aktie.

Sofern wir diese Entwicklung mit dem aktuellen Kursniveau vergleichen, können wir feststellen, dass die 4,5 % seit Jahresbeginn ein deutlich verzerrtes Bild abgeben. Denn alleine in diesem Jahr hat die BASF-Aktie seit ihrem Zwischenhoch rund 22 % an Wert eingebüßt, was wohl ein deutlich stärkerer Gradmesser für die Volatilität der vergangenen Wochen und Monate sein dürfte.

Für diese Entwicklung gab es auch einige Gründe. Insbesondere das operative Zahlenwerk wird voraussichtlich auch in diesem Jahr schwächer ausfallen, wie aktuelle Prognosen – und ihre Kürzungen – inzwischen sehr eindrucksvoll unterstrichen haben.

Das traurige Wörtchen „eigentlich“

Eigentlich ist BASF für dieses Jahr nämlich mal davon ausgegangen, dass die schlimmste Zeit vorbei sein könnte. Das Tal der Tränen quasi durchlaufen und man rechnete zumindest mit einem konstanten Zahlenwerk auf Vorjahresniveau, was hier immerhin einen Gewinn je Aktie in Höhe von 5,12 Euro – so ca. – in Aussicht gestellt hat.

Bedingt durch den weiter eskalierenden Handelskonflikt musste BASF diese Prognose allerdings einstampfen. Stattdessen rechnet man nun mit einem deutlichen Gewinnrückgang von bis zu 30 %, was hier möglicherweise den Gewinn je Aktie auf bis zu 3,60 Euro absenken könnte.

Das bisherige Zahlenwerk scheint hierbei einen Vorgeschmack zu geben, was die Investoren hier erwarten könnte. Alleine im zweiten Quartal ist der Umsatz um 4 % rückläufig gewesen und BASF konnte hier lediglich noch Umsätze in Höhe von 15,2 Mrd. Euro vorweisen. Zudem sank der Gewinn um fast die Hälfte auf lediglich noch 1,045 Mrd. Euro. Vielleicht ist der Chemiekonzern daher sogar auf eine optimistischere zweite Jahreshälfte regelrecht angewiesen.

Ein weiterer operativer Tiefpunkt

Die Aktie von BASF hatte in diesem Börsenjahr daher nicht weniger als einen weiteren operativen Tiefpunkt zu verkraften. Die Gewinne schmelzen wie Eis in der Sonne, wobei der Handelskonflikt und konjunkturelle Sorgen hier der drückende Schuh sind.

Immerhin, die Dividende wird auch im kommenden Jahr zumindest voraussichtlich konstant bleiben. Nichtsdestoweniger sollte BASF so langsam, aber sicher den Turnaround einläuten. Ansonsten sind weitere Tiefschläge auch bei der Aktie nicht auszuschließen und es bleibt fraglich, ob die hohe Dividende hier langfristig weiter als Stütze oder Auffangnetz fungieren kann.

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Vincent besitzt Aktien der BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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