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Sicherer Crash-Indikator? Dieser Stützpfeiler der Wall Street gerät ins Wanken

Foto: Getty Images

Die Investoren aus aller Welt stehen gegenwärtig wieder vor einer sehr bewegenden Fragestellung: Dadurch, dass viele Aktien und Indizes in den letzten Wochen wieder vermehrt volatiler gewesen sind, scheint ein Crash-Szenario im Rahmen des Möglichen zu liegen. Was nun beginnt, ist das große Rätselraten, ob es so kommen wird. Oder, für einige nur noch relevant, wann.

Gewiss dürfte es so einige Indikatoren geben, die auf eine solche Entwicklung schließen lassen könnten, wobei wir als Investoren nie vergessen sollten, dass es diese zu jeder Zeit gibt. Und die Börsen auch gerne mal dazu neigen, das zu tun, was die Masse der Investoren eben nicht von ihnen erwartet.

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Einige Marktbeobachter sehen nun jedenfalls auch in den Aktienrückkäufen der Vergangenheit ein Indikator dafür, dass ein Crash oder zumindest eine Korrektur eher möglich sein dürfte. Schauen wir im Folgenden einmal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten:

Die Aktienrückkäufe gehen zurück

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) nun berichtet, gehen die Aktienrückkäufe aktuell zurück. Im zweiten Quartal des Börsenjahres hätten demnach insbesondere die US-Konzerne der Wall Street weniger eigene Aktien gekauft und eingezogen als im Vorjahr, was hier als eine bemerkenswerte Entwicklung betitelt wird.

So hätten beispielsweise die Konzerne des S&P 500, gewissermaßen der ersten, breiten US-Börsenliga, allein im zweiten Quartal rund 166 Mrd. US-Dollar für den Erwerb eigener Papiere ausgegeben. Das sei im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um rund 13 % gewesen sowie im Vergleich zum ersten Quartal des aktuellen Börsenjahres ein Rückgang von sage und schreibe 19 %. Autsch!

Der sogenannte Zuckerrausch der eigenen Aktienrückkäufe könnte dementsprechend abgeschwollen sein, wie ein Analyst im Rahmen dieses Berichtes sogar zitiert wird. Somit könnte ein wesentlicher Stützpfeiler der US-Börsen zumindest leichte Risse bekommen, was natürlich im Kontext der aktuellen Korrektur wenig verheißungsvoll sein könnte. So zumindest die Theorie und gewiss auch das Kalkül des Schreiberlings, das in die aktuelle handelspolitisch aufgeladene Stimmung der Börse passt.

Ein bisschen mehr Kontext

Nichtsdestoweniger sollten wir an dieser Stelle jedoch auch den weiteren Kontext nicht vergessen. Und, um es an dieser Stelle zu betonen, auch der Verfasser des Artikels in der FAZ vergisst wesentliche weitere Erläuterungen dieser Meldung nicht, die bei näherer Betrachtung sogar wieder zu etwas Normalität führen dürften.

Die Rückkäufe des vergangenen Jahres waren nämlich in erster Linie eins: ein Auswuchs der US-Steuerreform, die zu einer regelrechten Kapitalflucht in die USA führte. Sowie steigender Mittelzuflüsse, die viele US-Konzerne häufig wieder investierten. Oftmals sogar auch in eigene Aktien.

Sofern wir also die aktuellen relativen Zahlen an dieser Stelle vergleichen, sollten wir diesen Kontext nicht vergessen, der einen Großteil der Erklärung darstellen dürfte. Bemerkenswert bleibt natürlich, dass die Rückkäufe auch im Quartalsvergleich des ersten und zweiten Berichtszeitraumes des aktuellen Börsenjahres zurückgegangen sind. Allerdings sollte man dies nicht zwingend als Pessimismus beurteilen.

Sobald die Kurse nämlich zu purzeln beginnen, wie aktuell, könnte es von einigen Vorständen auch Kalkül sein, abzuwarten. Aktienrückkäufe sind schließlich besonders effizient, wenn die Kurse günstiger werden. Unter diesen Prämissen können schließlich mehr eigene Papiere eingezogen werden, was den Effekt der Rückkäufe natürlich vergrößert.

Es bleibt Kaffeesatzleserei

Aus dem Verhalten bei den Aktienrückkäufen auf eine Korrektur oder gar eine drohende Panik zu schließen, bleibt daher in meinen Augen reine Spekulation. Natürlich, Schwankungen können hier auf Skepsis hindeuten. Müssen sie aber nicht zwingend, was Investoren definitiv im Hinterkopf behalten sollten.

Zudem liefert der Kontext der Steuererleichterungen hier eine plausible Erklärung, wieso zumindest im Jahresvergleich die relative Anzahl an Rückkäufen zurückgegangen ist. Vielleicht steckt in dieser Meldung daher gar nicht mal so viel Brisanz, wie es einige Investoren oder Marktbeobachter aktuell gerne hätten.

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