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Dividendenperlen Shell, Gazprom und Co.: Ölpreis reagiert auf Handelskonflikt! Aber wieso?!

Die Ölpreise machen in diesen Tagen durchaus eine brisante Berg- und Talfahrt durch. Rund um die Marke von 60 US-Dollar je Barrel Brent scheinen sich die Notierungen gegenwärtig eingefunden zu haben. Wobei zuweilen starke Ausschläge nach oben, häufiger jedoch nach unten erfolgen.

Mit den Ölpreisen steigen und fallen natürlich auch stets die Aktien von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), Gazprom (WKN: 903276) und Co., die allesamt immer noch ein Spielball des schwarzen Goldes sind. Dennoch hat sich auch hier inzwischen eine bemerkenswerte Entwicklung eingespielt.

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Sobald der Handelskonflikt nämlich in eine neue brisante Episode übergeht, fällt quasi im Gleichschritt der Ölpreis. Lass uns im Folgenden daher einmal einen Blick darauf werfen, wieso das denn eigentlich so ist.

Darum ist der Ölpreis Twitter-abhängig

Es ist wirklich bemerkenswert: Mit jeder neuen Twitter-Salve, die der doch eher unprofessionelle US-Präsident Trump in Richtung China schickt, sinkt der Ölpreis. Natürlich, auch die Gegenreaktionen der Chinesen haben die Ölpreise zuletzt belastet, doch mit jeder weiteren Eskalationsstufe sinken die Notierungen des schwarzen Goldes.

Eine Entwicklung, die auf den zweiten Blick auch durchaus Sinn ergibt. Die Beziehung zwischen China und den USA hat zwar für den Ölpreis eigentlich keinerlei direkte Bedeutung. Nichtsdestoweniger schürt dieser eskalierende Konflikt zunehmend konjunkturelle Sorgen. Sogar das böse Wörtchen mit dem R, die Rezession, scheint momentan wieder ein Szenario zu sein, mit dem einige Marktbeobachter rechnen. Eine solche Entwicklung kann auch die Ölpreise schwer belasten.

Sofern die Wirtschaft nämlich wirklich an Elan verlieren sollte, könnte über kurz oder lang auch die Nachfrage nach dem schwarzen Gold abnehmen. Alleine diese Möglichkeit wird nun quasi mit jeder neuen Twitter-Salve und jeder Ankündigung von neuen Strafzöllen eingepreist.

Noch immer ein konstantes Niveau

Grund zur Besorgnis besteht für Investoren der Öl- und Erdgasaktien wie Royal Dutch Shell und Gazprom jedoch in meinen Augen aktuell noch immer nicht. Mit Ölpreisen, die insbesondere zum Ende der vergangenen Woche wieder auf knapp unter die Marke von 60 US-Dollar eingebrochen sind, können viele dieser Dividendenperlen noch immer reichlich Gewinn einfahren. Eigentlich sollte ein solches Preisniveau sogar noch immer ausreichend sein, um die üppigen, sprudelnden Dividenden vom Gewinn zu decken.

Überraschenderweise hat Royal Dutch Shell als besonders zuverlässige Dividendenperle allerdings im zweiten Quartal mit schwächeren Zahlen geschockt. Allerdings waren die Gründe für diese Entwicklung eher unternehmensspezifischer Natur und hingen mit einem schwächeren Geschäft im Chemiesegment sowie mit Rückstellungen zusammen. Die Ölsparte schien jedoch weiterhin konstant zu liefern, weswegen Investoren diesen vermutlich einmaligen Ausrutscher wohl nicht überbewerten sollten.

Es ist eine herausfordernde Zeit

Nichtsdestoweniger bleibt die aktuelle Zeit natürlich eine Herausforderung. Beinahe im Wochentakt eskaliert der Handelskonflikt immer weiter. Neue Strafzölle werden thematisiert, neue Salven abgefeuert und eine friedfertige Einigung über kurz oder lang scheint in weiter Ferne zu sein. Entsprechend turbulent dürften auch die kommenden Monate, Quartale, möglicherweise auch Jahre noch werden.

Investoren sollten dennoch überlegen, wie sie langfristig aus einer solchen kriselnden Zeit Kapital schlagen können. Eine höhere Volatilität eignet sich schließlich nicht nur, um kurzweilige Kursgewinne im eigenen Depot beobachten zu können. Sondern vielleicht auch, um einige verlässliche Dividendenaktien zu günstigeren Kursen einzusammeln.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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