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Wöchentliche Nachrichten über die Cannabis-Aktien: Die überraschende strategische Partner-Investition in Auxly

Foto: Getty Images

Wie immer in dieser schnell wachsenden Branche überschlagen sich die Ereignisse immer schneller.

Letzte Woche fehlte es sicherlich nicht an großen Nachrichten, die die Kurse von mehr als ein paar Marihuana-Aktien in Bewegung brachten. Hier sind drei wichtige Ereignisse in der Branche in den letzten fünf Werktagen.

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Die Investition in Auxly durch Imperial Brands

Ein altmodisches Tabakunternehmen betritt den Anbaubereich. Imperial Brands (WKN:903000) wird 123 Mio. CAD (94 Mio. US-Dollar) in Auxly Cannabis (WKN:A2DRE4) investieren. Das ist eine hohe Summe, wenn man bedenkt, dass die Marktkapitalisierung des relativ kleinen und unbedeutenden kanadischen Marihuana-Konzerns nur etwas über 400 Mio. US-Dollar beträgt.

Als Gegenleistung für diese Investition, die in Form einer Wandelschuldverschreibung erfolgt, erhält Auxly globale Lizenzen für die Vaping-Technologie und das geistige Eigentum von Imperial. Auxly erhält auch Zugang zu Nerudia, der Sparte für flüssiges Nikotin bei Imperial. Imperial erhält einen Sitz im Vorstand.

Auxly betonte den Zeitpunkt des Deals und sagte, dass dieser „ideal ist, da wir uns darauf vorbereiten, unser Portfolio an innovativen Cannabis-Produkten nach der Legalisierung von Lebensmitteln, Extrakten und topischen Produkten im Laufe dieses Jahres auf den kanadischen Markt zu bringen“.

Die Wahl von Auxly war für ein so etabliertes Unternehmen wie Imperial Brands etwas überraschend, das klassische Zigarettenmarken wie Winston und Gauloises sowie die E-Zigarettenlinie Blu im Portfolio hat. Dennoch wird Auxly in der gesamten Cannabis-Industrie immer breiter vernetzt, mit Partnerschaften und Investitionen in verschiedenen Segmenten.

Mit diesem Deal verbindet sich Auxly mit einem gut kapitalisierten und etablierten Unternehmen in einem Sektor, der wohl die beste Ergänzung zum Cannabis darstellt. Auxly bekommt dabei auch Kapital, das immer knapp im Cannabis-Bereich ist. Es fühlt sich so an, als ob diese neue Partnerschaft für die beiden Unternehmen von Vorteil sein könnte.

CEO von CannTrust ausgeschieden

Ende der Woche endete die Amtszeit von Peter Aceto als CEO von CannTrust (WKN:A2DWH4). Das Unternehmen, das von den Kontroversen über unlizenzierte Produktion in einer der Anlagen betroffen war, gab bekannt, dass es Aceto mit sofortiger Wirkung von seiner Position entbunden hatte. Der offensichtlich wütende Vorstand forderte – und erhielt – auch den Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Eric Paul.

Die Cannabis-Industrie unterscheidet sich in einer Hinsicht nicht von der gesamten Unternehmenswelt: Wenn ein Skandal ausbricht, rollen oft Köpfe. Das ist ein beunruhigender Skandal. CannTrust erhielt von der Regulierungsbehörde Health Canada eine Mitteilung über die Nichteinhaltung der Vorschriften, dass das Unternehmen Cannabis in fünf nicht lizenzierten Anbaubetrieben über einen Zeitraum von mehreren Monaten angebaut hatte. Ein Bericht in Torontos Globe and Mail sagte, dass Aceto und Paul sich dieses Verstoßes bewusst seien.

Vor allem die Entlassung von Aceto ist eine gute Nachricht für die Investoren. Doch obwohl dies dem Unternehmen hilft, die Krise zu überwinden, ist die Sache noch lange nicht vorbei. Health Canada hat noch keine Entscheidung in dieser Angelegenheit getroffen. Es ist möglich, dass die Behörde so weit gehen wird, die Anbaulizenz des Unternehmens zu widerrufen. Auf die Gefahr hin, das Offensichtliche zu sagen, wäre dies ein fataler Schlag für das Geschäft.

Der Markt war froh über die Entlassungen, was dazu führte, dass die Aktie am Tag der Bekanntgabe um fast 17 % zulegte. Um es noch einmal zu betonen, CannTrust befindet sich immer noch potenziell in sehr tiefem Wasser, sodass es wahrscheinlich eine gute Idee ist, diese Aktie vorerst zu meiden.

Die neue Aktienemission von Cara Therapeutics

Cara Therapeutics (WKN:A1XDTK) startet eine neue Finanzierungsrunde. Das Unternehmen, ein Biotech-Unternehmen, das wegen seiner Forschung zu einem Cannabinoid-Rezeptor-Antagonisten als Marihuana-Aktien eingestuft wurde, gab bekannt, dass es eine Kapitalerhöhung von 5,5 Millionen Aktien vornehmen wird.

Die Aktie wird zu einem Kurs von 23 US-Dollar pro Stück gehandelt, und das Angebot wird um den 29. Juli herum enden. Zusätzlich zu den 5,5 Millionen Aktien, die den Investoren angeboten werden, erhalten die Emissionsbanken eine 30-tägige Option zum Kauf von bis zu 825.000 zusätzlichen Aktien.

Die von Cara erhaltenen Gelder werden nicht für Cannabis verwendet. Stattdessen plant das Unternehmen, sie einzusetzen, um die Zulassung der Food and Drug Administration (FDA) für Korsuva, seinen führenden Medikamentenkandidaten, zu erhalten. Korsuva ist nach Angaben des Unternehmens eine neuartige Behandlung für die Patienten, die unter Juckreiz infolge einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) leiden.

Obwohl es sicherlich positiv ist, dass Cara nach neuen Geldern sucht, wirft die Aktienemission die üblichen Bedenken hinsichtlich der Aktienverwässerung auf (vor dem Börsengang hatte das Unternehmen knapp 40 Millionen ausstehende Aktien).

Jedoch sollten wir im Auge behalten, dass es sowohl für Biotechs als auch für Marihuana-Konzerne typisch ist – die oft verlustbringend und oft kapitalhungrig sind –, auf diese Weise sich die Finanzierung zu sichern. Cara gilt nach wie vor als Biotech, das mit seinen Pipeline-Medikamenten ein gutes Potenzial hat.

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Dieser Artikel wurde von Eric Volkman auf Englisch verfasst und am 26.07.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Foll empfiehlt Auxly Cannabis Group and CannTrust Holdings Inc.

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