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Total-Aktie überrascht mit Gewinnrückgang! Müssen Investoren von Royal Dutch Shell und Gazprom sich sorgen?!

Foto: Getty Images

Es ist weiterhin Berichtssaison und der französische Öl- und Erdgasriese Total (WKN: 850727) hat nun ebenfalls seine Zahlen für das zweite Quartal des aktuellen Börsenjahres 2019 präsentiert.

Das Zahlenwerk dürfte reichlich Beachtung erfahren, denn immerhin werden auch die Investoren anderer Öl- und Erdgasvertreter wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und Gazprom (WKN: 903276) frühe Quartalszahlen als möglichen Indikator stets verfolgen.

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Werfen wir in diesem Sinne nun einen Foolishen Blick auf dieses Zahlenwerk. Kleiner Spoiler vorab: Es war von einem durchaus beachtlichen Gewinnrückgang im Jahresvergleich geprägt.

Zahlen, Daten, Fakten

Wie Total nun verkündete, ist der Gewinn im Jahresvergleich eingebrochen. Insbesondere niedrigere Gaspreise hätten demnach ordentlich auf den Gewinn gedrückt, was im Vergleich zum Vorjahresquartal zu einem Gewinnrückgang um beachtliche 19 % auf nunmehr 2,9 Milliarden US-Dollar geführt hat.

Eine wirklich bemerkenswerte Entwicklung, insbesondere wenn wir bedenken, dass der durchschnittliche Ölpreis in diesem Quartal nach Angaben von Total bei 69 US-Dollar je Barrel Brent gelegen hat, was im Vergleich zum Vorquartal einem höheren Preisniveau von 9 % entsprochen hat.

Aus der Sicht des ersten Halbjahres kommt Total übrigens auf ein Ergebnis in Höhe von 5,6 Milliarden US-Dollar, was im Jahresvergleich einem Rückgang in Höhe von 12 % entspricht. Pro Aktie blieb im zweiten Quartal hingegen ein Ergebnis in Höhe von 1,05 US-Dollar übrig. Ein noch immer relativ beständiges und stabiles Niveau, das zumindest die Dividende in Höhe von 0,66 Euro (Achtung, Währungswechsel beachten) weiterhin relativ sicher erscheinen lässt.

Wie der französische Öl- und Erdgasriese zudem verkündete, werde man Unternehmensanteile in einem Gesamtvolumen von 5 Milliarden US-Dollar verkaufen. Zudem sei man inzwischen in der Lage, seine Aufwendungen und die eigene Dividende zu stemmen, selbst wenn der Ölpreis bei rund 45 US-Dollar je Barrel verharren würde. Diese durchaus bemerkenswerte individuelle Entwicklung dürfte zeigen, dass hier dennoch weiterhin alles im Lot zu sein scheint.

Etwas mehr Kontext zum Zahlenwerk

Dennoch dürften sich einige Investoren noch immer fragen, was dieses Zahlenwerk denn nun genau für die gesamte Öl- und Erdgasbranche bedeutet. Und entsprechend benötigen wir nun etwas mehr Kontext, um hier ein paar Aspekte besser verstehen zu können.

Um an dieser Stelle zumindest den Gewinneinbruch um ein Fünftel ein kleines bisschen zu relativieren, sollten wir zunächst festhalten, dass die Ölpreise im Vorjahresquartal noch bedeutend höher gewesen sind als jetzt im zweiten Quartal des aktuellen Börsenjahres.

Mit einem Preisniveau, das zum damaligen Zeitpunkt über weite Strecken jenseits der Marke von 70 US-Dollar je Barrel Brent notierte und zwischenzeitlich sogar an der Marke von 80 US-Dollar je Barrel gekratzt hat, waren viele Öl- und Erdgaskonzerne zum damaligen Zeitpunkt natürlich deutlich profitabler.

Denn auch wenn in diesem zweiten Quartal zwischenzeitlich zumindest mal die runde Marke von 70 US-Dollar je Brent-Barrel geknackt werden konnte, bewegten sich die Ölnotierungen dennoch die meiste Zeit eher zwischen 60 und 70 US-Dollar und nicht bedeutend darüber. Ein Großteil dieser schwächeren Gewinnentwicklung ist somit einzig und allein auf insgesamt schwierigere Marktbedingungen zurückzuführen.

Gewinneinbruch auch bei anderen Ölkonzernen? Ja, aber …

Wie wir daher im Endeffekt sehen können, ist der Vergleich mit den Quartalszahlen des Vorjahres daher durchaus undankbar. Aufgrund höherer Ölpreise könnten dementsprechend auch bei weiteren Öl- und Erdgasaktien im Rahmen der aktuellen Berichtssaison Gewinneinbrüche bevorstehen. Eine Entwicklung, mit der man rechnen sollte und die alles andere als unüblich ist.

Nichtsdestoweniger dürften auch hier die Dividenden weiterhin mehr als von den inzwischen wieder sprudelnden Gewinnen gedeckt sein, so wie wir es momentan auch bei Total sehen können. Für Investoren im Öl- und Erdgasbereich dürfte es daher trotz der schwächeren ölpreisbedingten Entwicklung im Jahresvergleich keinerlei Gründe zur Besorgnis geben.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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