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Dividenden- und Biotech-Perle BB Biotech: Stimmt hier noch die Biochemie?

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech (WKN: A0NFN3) ist definitiv ein spannendes Investitionsvehikel. Mithilfe eines fachkundigen Expertenteams können Investoren hier eine spannende und vor allem diversifizierte Auswahl an vielen Biotech-Chancen auf einmal einheimsen. Und noch dazu von einer dividendenstarke Aktie profitieren, was in der Welt der Biotechnologie nicht allzu häufig vorkommt.

Nicht umsonst gilt die Aktie der Schweizer als eine der spannendsten Möglichkeiten für Laien, um in diesem zukunftsträchtigen Segment investiert zu sein. Erst zum Ende dieser Woche hat die Beteiligungsgesellschaft zudem ein paar spannende Zahlen präsentiert sowie in das eigene Portfolio blicken lassen. Schauen wir daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten.

Durchwachsene Zahlen, aber …

Das vergangene zweite Quartal des aktuellen Börsenjahres war für die Schweizer Biotech-Beteiligungsgesellschaft von keinem allzu großen operativen Erfolg geprägt. Unterm Strich sank der innere Wert der Beteiligungen hierbei um 9,4 % in Schweizer Franken sowie um 8,8 % in Euro, was auf eine schwächere Entwicklung im Bereich der Biotechnologie hindeutet. Die Aktie von BB Biotech gab hingegen um 4,8 % nach, was ein Ausdruck dieser schlechteren Entwicklung ist.

Der Verlust von BB Biotech, der jedoch im Wesentlichen einen Buchverlust darstellt, beläuft sich bei den Schweizern in diesem Zeitraum daher auf 336 Mio. Schweizer Franken, nach einem Vorjahresverlust in Höhe von 98 Mio. Schweizer Franken.

Und auch wenn diese Entwicklung natürlich alles andere als positiv ist, sollten wir an dieser Stelle besser noch einmal betonen, dass eine Beteiligungsgesellschaft immer operativ vom Wert ihrer Beteiligungen abhängig ist. Einen Quartals- oder auch mal Jahresverlust sollte man daher nicht überbewerten, sondern stets das große Ganze im Auge behalten.

Das operative Zahlenwerk für das vergangene zweite Quartal kann daher eher als durchwachsen bezeichnet werden. Allerdings dürfte das sowieso nicht der Aspekt sein, auf den viele Investoren bei der Verkündung der Quartalszahlen schielen.

Ein Blick auf das Portfolio-Update

Viel wichtiger als die nackten Zahlen dürften für die allermeisten nämlich die Unternehmen sein, in die BB Biotech momentan investiert ist. Auch wenn es für Laien fraglich bleibt, inwieweit man hier das grundlegende Potenzial der Beteiligungen abschätzen kann. Oder, um es anders auszudrücken, wer in BB Biotech investiert, sollte natürlich dem Investmentteam in seinen Entscheidungen vertrauen, ansonsten macht ein Investment hier wohl wenig Sinn.

Sei’s drum, im vergangenen Quartal hat es hierbei einige interessante Veränderungen geben. Auffällig ist beispielsweise, dass BB Biotech relativ gesehen seine Top-Beteiligung Ionis Pharmaceuticals ein wenig reduziert hat. Betrug der vorige Anteil am Gesamtportfolio noch 15,8 %, so finden wir diesen nun bei 13,3 % wieder, was einer Anpassung in einer nicht unerheblichen Größenordnung entspricht. Nichtsdestoweniger bleibt Ionis mit diesem Anteil noch immer die alleinige Spitzenposition innerhalb des Portfolios, was womöglich darauf hindeuten könnte, dass sich BB Biotech in sich lediglich breiter diversifizieren wollte.

Bei den folgenden zwei Positionen Incyte und Neurocrine Biosciences hat BB Biotech hingegen ein wenig aufgestockt. Beziehungsweise genau genommen den relativen Anteil von 7,8 auf 8,2 % (Incyte) beziehungsweise von 7,5 auf 7,9 % erhöht (Neurocrine). Bei der vierten Beteiligung Sage Therapeutics erhöhte BB Biotech hingegen den Anteil stärker von zuvor 5,5 % auf nun 6,4 %. Es scheint daher, als seien die Schweizer hier nun besonders zuversichtlich.

Die weiteren Bewegungen haben sich hingegen eher in einem normalen Rahmen abgespielt, wobei bei Myovant Sciences, einer kleineren Beteiligung, der Anteil noch mehr als halbiert worden ist. Neue Namen tauchen hingegen nicht im Portfolio der Schweizer auf, mit Novavax ist jedoch eine Aktie aus dem Biotech-Reich von BB Biotech verschwunden.

Langfristig eine spannende Möglichkeit

Auch wenn viele dieser Schritte von Laien womöglich nicht interpretiert werden können, dürfte BB Biotech langfristig noch immer aussichtsreich sein. Zumindest, wie gesagt, sofern man an das Gespür der Analysten und des Investmentteams glaubt.

Im Endeffekt bleibt das auch weiterhin die spannende Frage, die man sich als Investor stellen sollte. Oder aber, ob man lieber selbst in den Gefilden der Biotechnologie investieren möchte, weil man glaubt, in diesem Bereich womöglich alleine bessere Renditen erzielen zu können.

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Vincent besitzt Aktien von BB Biotech. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Ionis Pharmaceuticals. The Motley Fool empfiehlt Incyte.