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Aufgepasst, Investoren! Das könnte bei der BASF-Aktie Schlimmeres verhindern … langfristig

Foto: Getty Images

Die BASF (WKN: BASF11)-Aktie kommt derzeit einfach nicht so recht in Trab. Seit Jahresanfang tritt die Aktie weitgehend auf der Stelle, allerdings mit einigen Ausschlägen nach oben und unten. Dennoch notiert die Aktie auf dem momentanen Kursniveau von 62,68 Euro (04.07.2019, maßgeblich für alle aktuellen Kurse) noch immer ungefähr da, wo man letztlich ins neue Jahr gestartet ist.

Die Gründe für diese doch recht schwache Performance sind recht vielschichtig und hängen vor allem mit handelspolitischen Problemen zusammen, die die Aussichten eintrüben. Doch auch kleinere Baustellen sorgten in den vergangenen Monaten und Quartalen für Belastungen.

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Zumindest in einem größeren Sorgenfeld könnte nun Abhilfe geschaffen werden. Schauen wir mal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten und wann eine derartige Maßnahme greifen könnte.

Rhein-Pegel wird zum Politikum

Bestimmt erinnerst du dich noch an den tollen Sommer des vergangenen Jahres. Temperaturen von über 30 Grad erfreuten über einen langen Zeitraum vor allem Badesee-Gäste. Für die BASF waren die Auswirkungen dieses Rekordsommers allerdings eher fatal.

Bedingt durch die Trockenheit führte der Rhein nämlich vor allem zum Spätsommer und Herbst plötzlich Niedrigwasser, was die Schifffahrt auf dem Fluss deutlich einschränkte. Eine Entwicklung, die letztlich dazu führte, dass die BASF ihre Produktion in einigen Bereichen teilweise erheblich einschränken musste. Auch das führte im vergangenen Jahr zu Belastungen, die sich letztlich im Zahlenwerk bemerkbar gemacht haben.

Um eine solche Entwicklung im aktuellen Sommer, der zumindest gegenwärtig ebenfalls wieder recht heiß und vor allem trocken ist, zu verhindern, sind die Rhein-Pegel nun sogar zu einem Politikum geworden. Verkehrsminister Andreas Scheuer hat in diesem Kontext nämlich einen Acht-Punkte-Plan auf die Beine gestellt, der einem solchen Problem entgegenwirken soll.

Wie genau die einzelnen Maßnahmen konkret aussehen, zeichnet sich bislang jedoch noch nicht ab. Allerdings sollen bereits kurzfristig die Prognosen zum Rheinpegel signifikant verbessert werden und dadurch zumindest die Planung langfristig besser möglich sein. Weitere mittel- bis langfristige Maßnahmen dürften mit Sicherheit folgen.

Für BASF scheint sich durch dieses Politikum ein größeres Sorgenfeld zumindest mittel- bis langfristig aufzulösen. Zumindest sofern hier von politischer Seite wirklich ernsthafte Maßnahmen kreiert werden, die Abhilfe schaffen.

Etwas mehr Kontext

Die BASF ist allerdings selbst auch alles andere als untätig. Mit ein wenig Weitblick auf die aktuellen Temperaturen und Niederschläge haben sich die Ludwigshafener inzwischen wohl bereits ausreichend Kapazitäten auf Schiffen mit einem niedrigen Tiefgang gesichert, um einem weiteren Herbst mit Niedrigwasser begegnen zu können. Eine Weitsicht, die sich noch in diesem Jahr durchaus lohnen könnte.

Dennoch gibt es weitere und zuweilen auch größere Probleme, die ungelöst sind. Vor allem der inzwischen weiter eskalierende Handelskonflikt zwischen der EU und den USA könnte eine Baustelle sein, die gewichtiger ist.

Nachdem US-Präsident Trump nun mit China ein wenig grüner geworden ist, hat sich der streitbare Politiker inzwischen wieder rhetorisch der EU zugewandt, was die Aussichten für BASF ebenfalls eintrüben könnte. Zumindest, sofern dieser Konflikt weiter eskalieren sollte. Auch wenn der Rhein künftig eher zu den gelösteren Problemen gehören könnte, existieren noch weitere Problemfelder, die hier künftig belasten könnten.

Ungewisse Aussichten für den Chemieriesen

Die Ludwigshafener scheinen daher zumindest kurz- bis mittelfristig vor ungewissen Aussichten zu stehen. Wie BASF-CFO Engel erst vor wenigen Wochen verkündete, befinde man sich auch in diesem Jahr erneut in schwierigerem Fahrwasser als erwartet, was einen Einfluss auf die aktuellen Prognosen haben könnte.

Nichtsdestoweniger könnten sich Investoren bei der BASF-Aktie, die noch immer nicht in Topform ist, durchaus fragen, wie viel Pessimismus hier inzwischen eingepreist ist. Und ob es eine langfristige Perspektive geben könnte, bei der man über die aktuellen Turbulenzen hinwegsehen könnte.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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