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Dividendenperlen Royal Dutch Shell, BP und Gazprom: Wichtige OPEC-Einigung durchgesickert!

Foto: Getty Images

Viele der Öldividendenperlen wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und BP (WKN: 850517) oder auch Gazprom (WKN: 903276), das als Erdgaskonzern zumindest mittelbar vom Ölpreis abhängig ist, bleiben weiterhin Spielbälle der jeweiligen Brent- und WTI-Notierungen.

Geht es mit den jeweiligen Preisen bergauf, steigen auch die Aktien der zugrunde liegenden Weltkonzerne. Ein Spiel, das auch in die andere Richtung zu funktionieren scheint.

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Eigentlich sollte gleich zu Beginn dieser Woche ein wichtiges Treffen der OPEC beziehungsweise der OPEC+ mitsamt Russland stattfinden, das durchaus das Potenzial gehabt hätte, Bewegung in die Papiere und die Ölpreisnotierungen zu bringen.

Doch wie es scheint, ist ein wesentliches Ergebnis dieses Treffens nun bereits am Wochenende – und damit bereits vor dem Beginn des besagten Treffens – durchgesickert. Schauen wir mal, was Ölinvestoren diesbezüglich wissen sollten.

Die Einigung scheint bereits im Vorfeld festzustehen

Wie mehrere Medien derzeit berichten, scheint eine wegweisende Einigung bereits im Vorfeld ausgemachte Sache zu sein. Russland als einer der wichtigsten Öl- und Erdgasförderer sowie Saudi-Arabien, dessen Stellung nicht weniger bedeutend ist, hätten sich demnach auf ein Anhalten der bisherigen Förderkürzungen für die kommenden sechs bis neun Monate geeinigt. Für’s Erste zumindest, denn weitere Eingriffe in den Ölmarkt scheinen nicht ausgeschlossen.

Man betonte zwar, dass man diese Maßnahme ganz offiziell im Kreise der OPEC mit den anderen Förderstaaten besprechen müsse. Allerdings können wir die aktuelle Entwicklung bereits als Wink sehen, wohin dieser OPEC-Termin quasi gehen wird.

Derzeit wird zwar grundsätzlich darüber spekuliert, ob einige Staaten wie der Iran aus diesem vermeintlichen OPEC-Frieden noch ausscheren könnten. Allerdings scheint insbesondere bei dem Nahoststaat fraglich, inwiefern dieser etwas an einer solchen Maßnahme ändern könnte.

Immerhin ist der Iran aufgrund der US-Sanktionen inzwischen weitgehend isoliert. Viele Ölstaaten, die zudem aufgrund der inzwischen wieder gestiegenen Ölpreise profitieren (und oftmals keine Förderkürzungen hinnehmen mussten), dürften mit diesen Maßnahmen jedoch einverstanden sein.

Eine Entwicklung, die die Ölpreise mittelfristig stützen könnte

Man muss an dieser Stelle natürlich kein Einserschüler in Logik oder Mathematik sein, um zu erkennen, dass dieses weiterhin reduzierte Angebot eine wichtige Stütze für stabile Ölpreise sein dürfte. Sowie eine Entwicklung, die speziell alle Dividendenjäger der Ölkonzerne wie Royal Dutch Shell, BP und Co erfreuen dürfte.

Nichtsdestoweniger könnte auch dieser Friede unterm Strich ein paar kleinere Dellen haben. Denn auch wenn sich Saudi-Arabien und Russland als inzwischen maßgebliche Ölnationen weiterhin einig zu sein scheinen, könnte diese Übereinkunft – vielleicht! – von kurzer Dauer sein.

Im Vorfeld dieses Treffens ist nämlich bereits darüber spekuliert worden, ob Russland aufgrund seiner wirtschaftlichen Individualinteressen möglicherweise so langsam damit beginnen könnte, die Förderungen ausweiten zu wollen. Forderungen, die wichtige Wirtschaftsvertreter Russlands bereits lauthals gestellt haben. Zukünftig könnte es sich entsprechend anbieten, hier ein wenig sensibel die weitere Entwicklung innerhalb der OPEC+ zu verfolgen.

Noch bleibt alles wie gehabt!

Noch bleibt jedoch alles wie gehabt. Die OPEC dürfte voraussichtlich mitsamt Russland an einem Strang ziehen, was die Ölpreise stützen dürfte. Für die jeweiligen Dividendenperlen dürfte der Ölmarkt daher weiterhin stabil bleiben, was zumindest mittelfristig stabile und vom Gewinn gedeckte Dividenden sichern sollte.

Investoren sollten dennoch zumindest in gewissen Abständen kritisch hinterfragen, inwiefern dieser Friede von langfristiger Dauer ist. Denn über kurz oder lang könnten hier – vielleicht! – auch wieder etwas negativere Überraschungen verborgen liegen.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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