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Weltraum-Investoren aufgepasst! Es könnte etwas geben, das es wert ist, auf dem Mond abgebaut zu werden

Foto: Getty Images

Es ist vier Jahre her, dass Bigelow Aerospace seinen Antrag bei der Federal Aviation Administration eingereicht hat, um eine „Lizenz zur Mondlandung“ zu beantragen und die weltweit erste private kommerzielle Weltraumstation zu errichten.

Es ist drei Jahre her, dass Moon Express tatsächlich eine solche Lizenz erhalten hat, und plant, einen Mondminenbetrieb einzurichten.

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Und es ist zwei Jahre her, dass Forscher der Brown University bei der Überprüfung der Daten von Mondgesteinen, die von den Mondlandungen der Apollo 15 und Apollo 17 in den 1970er-Jahren gewonnen wurden, zu dem Schluss kamen, dass es auf dem Mond etwas zu holen geben könnte. (Dabei geht es um Mondwasser, genauer gesagt Eis, das geschmolzen und dann in flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff für die Verwendung als Raketentreibstoff getrennt werden könnte.)

Nun scheint es jedoch, dass es etwas noch etwas Besseres geben könnte, das auf dem Mond abgebaut werden kann. Die einzige Frage ist: Was ist es?

Was könnte das wohl sein?

Das war die Frage, die sich viele Investoren letzte Woche stellten, als die Medien einen Bericht von Wissenschaftlern der Baylor University in die Hände bekamen, der von der American Geophysical Union veröffentlicht wurde, wonach ein „auffälliger Massenüberschuss“ direkt unter der Mondoberfläche entdeckt worden war.

Die Spekulationen begannen sofort. Könnte die Masse auf die mineralischen Überreste eines Asteroiden hinweisen, der den Mond getroffen hat? Oder ist es vielleicht ein seltsames Nebenprodukt des Abkühlungsprozesses des Mondes, der einen Teil seines metallischen „Kerns“ in die Nähe der Oberfläche des Satelliten verschoben hat?

Was auch immer diese Masse ist, Topografiedaten vom Lunar Orbiter Laser Altimeter der NASA, gepaart mit globalen Gravitationsdaten von zwei NASAGravity-Recovery- und Interior-Laboratory-Raumfahrzeugen bestätigen, dass sie existiert – und dass sie mindestens 2,18 x 10 bis 18 kg wiegt und sich bis in „Tiefen von mehr als 300 km“ unter der Mondoberfläche erstreckt.

Das ist ein riesiger Haufen von … etwas. Aber noch mal: Was ist das für ein Ding?

Ein Berg aus Metall – so groß wie Hawaii

Fans des berühmten Astrophysikers Neil deGrasse Tyson fragen sich vielleicht, ob es Gold ist. Schließlich gibt es, wie Tyson uns in einem Interview im Jahr 2017 erinnerte, mit ziemlicher Sicherheit Asteroiden, die voll mit Edelmetallen sind – und „wer als Erster lernt, Asteroiden zu minen und ihre Mineralien zur Erde zurückzubringen, wird der erste Trillionär werden“.

Haben Baylors Wissenschaftler vielleicht einen riesigen Goldhaufen auf dem Mond gefunden?

Das ist wahrscheinlich eine etwas übertriebene Hoffnung, aber es ist mit ziemlicher Sicherheit eine Art Metall. Der Professor für Planetengeophysik der Baylor University, Dr. Peter James, bietet diese poetische Beschreibung der Entdeckung: „Stell dir vor, du nimmst einen fünfmal größeren Metallhaufen als Hawaiis Big Island und vergräbst ihn unter der Erde. Das ist ungefähr die Menge an unerwarteter Masse, die wir entdeckt haben.“

Eine riesige Entdeckung, und praktisch kostenlos

Baylors Team spekuliert, dass die Masse aus „Oxiden aus der letzten Phase der Kristallisation des Magma-Ozeans“ bestehen könnte – mit einem Wort: Eisen. Zugegeben, das klingt vielleicht nicht allzu aufregend, wenn man auf Gold hofft. Aber bedenke, dass es aktuell etwa 20.000 US-Dollar kostet, ein einzelnes Kilogramm (geschweige denn 2,18 x 10 bis 18 kg) Wasser, Gold, Eisen oder irgendetwas anderes von der Erde aus in den Orbit zu bringen.

Diese Masse ist jedoch bereits im Orbit – kostenlos dorthin gebracht.

Tatsache ist, dass selbst 2,18 Billionen Kilogramm bloßes Eisen, die sich bereits im Orbit um die Erde befinden, wirtschaftlich gesehen eine ziemlich große Sache sind. Es ist eine Ressource, die verwendet werden könnte, um Häuser, Werke, ganze Mondbasen – oder sogar Raumschiffe – an Ort und Stelle auf dem Mond zu bauen, und das ohne die Kosten für den „Import“ von Eisen von der Erde.

Wir haben bereits gesehen, wie Unternehmen wie Moon Express und Planetary Resources und sogar ganze Länder wie Kanada und Luxemburg ihr Interesse bekundet haben, die Planeten, Satelliten und Asteroiden des Sonnensystems auf ihre Metallvorkommen zu untersuchen und diese zu fördern. Wenn sich die Ergebnisse der Baylor-Wissenschaftler bestätigen, dann würde dieser Hawaii-große Metallhaufen auf dem Mond einen echten Anreiz und die Anfänge eines soliden Businessplans für die Metallförderung auf dem Mond schaffen.

Es würde auch, nicht zufällig, einen idealen Zielort für die NASA darstellen, der bei der Entwicklung ihres Plans, 2024 zum Mond zurückzukehren, angestrebt wird. Schließlich schrieb NASA-Administrator Jim Bridenstine Anfang des Jahres auf einem NASA-Blog: „Wenn wir diesmal auf den Mond kommen, werden wir bleiben.“ Eine bereitgestellte Rohstoffquelle zum Bergbau und zur Veredelung an der Landestelle zu haben, würde den „Aufenthalt“ auf dem Mond um einiges bequemer machen.

Aber die NASA sollte besser schnell handeln. Laut dem Bericht der Baylor-Wissenschaftler liegt dieser riesige Metallhaufen auf dem Mond unter dem Südpol-Aitken-Becken auf der Rückseite des Mondes – genau dort, wo China im Januar sein Raumschiff Chang’e-4 und seinen Mondrover Jade Rabbit 2 landete.

Das Rennen ist eröffnet. Diesmal ist es ein Rennen, bei dem man nicht nur den Mond erreichen will, sondern auch seinen Reichtum fördern.

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Dieser Artikel wurde von Rich Smitch auf Englisch verfasst und am 23.06.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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