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Tesla: „Es gibt kein Nachfrageproblem“

Foto: The Motley Fool.

Teslas (WKN:A1CX3T) CEO Elon Musk verneinte am Dienstag während der jährlichen Hauptversammlung des Elektroautokonzerns die Bedenken hinsichtlich der Nachfrage nach den Fahrzeugen. „Ich möchte klarstellen: Es gibt kein Nachfrageproblem“, sagte Musk.

Die Bedenken um die Nachfrage, die die Investoren und einige Analysten haben, sind auf schlechtere als erwartete Auslieferungszahlen im ersten Quartal zurückzuführen. Während das Management in erster Linie die Herausforderungen im Bereich von internationalen Lieferungen als Gründe für die unzureichenden Auslieferungszahlen des Quartals nannte, glaubten nicht alle Analysten dieser Begründung.

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Doch Musk behauptet, dass die Nachfrage nach den Fahrzeugen (insbesondere dem Model 3) nicht nur gesund, sondern auch solide ist. Musk fügte seinen Behauptungen etwas Substanz hinzu und lieferte ein paar Statistiken, um seine Aussage zu verdeutlichen.

Starke Nachfrage

„Seit dem ersten Quartal übertreffen die Bestellungen für Model S, X und 3 die Produktion“, stand auf einer der Folien in Teslas Präsentation. „Die Verkaufszahlen haben die Produktion weit überschritten“, fügte Musk hinzu. „Und die Produktion war ziemlich gut.“ Musk deutete weiter an, dass Tesla eine gute Chance auf ein Rekordquartal sowohl für die Produktion als auch für die Auslieferungszahlen hat. „Wenn nicht, werden wir dem ziemlich nah kommen“, bemerkte er.

Zur Erinnerung: Teslas bisheriger Rekord bei Produktion und Auslieferungszahlen wurde im vierten Quartal des Vorjahres erreicht, als das Unternehmen 86.555 Fahrzeuge produzierte und 90.966 auslieferte. Wenn man das rasante Wachstum von Tesla berücksichtigt, würden 91.000 Auslieferungen im zweiten Quartal 44 % sequentiellem Wachstum und 123 % Wachstum im Jahresvergleich entsprechen.

Wichtig ist, dass Teslas aktuelle Nachfrage nicht von den frühen Käufern abhängt, die bei der ersten Ankündigung des Fahrzeugs Hunderttausende von Reservierungen für das Model 3 vorgenommen haben. „90 % der Bestellungen kommen von den Leuten, die keine Reservierungen getätigt haben. Das sind also neue Kunden“, erklärte Musk.

Musk sagte auch, dass das Model 3 höhere Verkaufszahlen als alle ähnlich teuren Limousinen, die insgesamt in den USA in den letzten vier Quartalen verkauft wurden, verzeichnete und mehr Einnahmen im Inland erzielte als jedes andere Auto im gleichen Zeitraum. Das bedeutet, dass das Model 3 in den USA mehr Umsatz generiert als jedes beliebte preisgünstigere Auto wie der Toyota Camry und der Honda Accord.

Tesla setzt auf das Mundpropaganda-Marketing

Die Nachrichten über eine so starke Nachfrage nach dem Model 3 im Jahr 2019 verheißt Gutes für das langfristige Absatzpotenzial des Fahrzeugs. Obwohl Tesla Geld für verschiedene Marketingmaßnahmen ausgibt, einschließlich Probefahrten, Veranstaltungen, Geschäfte und einen Außendienst, bleiben die Gesamtausgaben für die Kundengewinnung gering, da Tesla kein Geld für Werbung ausgibt.

Der Elektroauto-Hersteller setzt stark auf die Mundpropaganda, die Zeit braucht, um Dynamik zu erzeugen, da die Kunden die besten Botschafter der Marke sind. Zum Beispiel war das ein wichtiger Wachstumstreiber für die Nachfrage nach  dem Model S im Jahr 2013. „Wichtig ist, dass die Bestellungen in einer bestimmten Region proportional zur Anzahl der Lieferungen steigen, was bedeutet, dass die Kunden anderen Kunden das Auto verkaufen“, sagte das Unternehmen im Aktionärsbrief zum ersten Quartal 2013.

Während der Bekanntheitsgrad für Tesla-Fahrzeuge im Jahr 2013 zweifellos viel geringer war als heute, kann man davon ausgehen, dass je mehr Model 3 es auf den Straßen gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Kunde eines dieser Fahrzeuge fährt.

Dank den wachsenden Auslieferungszahlen erwartet Tesla, dass im Jahr 2019 45 % bis 65 % mehr Fahrzeuge ausgeliefert werden als im Jahr 2018.

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Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 12.06.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

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