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Wie viele Fire-TV-Nutzer Amazon hat

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Amazon (WKN:906866) behält bekanntlich gerne relevante Kennzahlen für sich und gibt nur in seltenen Fällen Informationen an die Investoren weiter. Der E-Commerce-Riese bestätigte endlich, vor etwas mehr als einem Jahr 100 Millionen-Prime Mitglieder erreicht zu haben. Das Unternehmen weigert sich jedoch immer noch, die Einnahmen von Prime direkt auszuweisen, selbst nachdem es von der SEC dau angehalten wurde. Angesichts der historischen Zurückhaltung von Amazon ist es eine erfreuliche Änderung, dass das Unternehmen die Kennzahlen darlegt.

Amazon hat offiziell mitgeteilt, wie viele Fire-TV-Nutzer das Unternehmen hat.

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34 Millionen und die Zahl steigt weiter

In einem Interview mit Cheddar kündigte die Fire TV-Chefin Jennifer Prenner diese Woche an, dass Amazon nun 34 Millionen aktive Nutzer (MAUs) auf der Streaming-TV-Plattform hat.

Amazon hat das Fire-TV-Produktportfolio erweitert, einschließlich der Einführung des Fire TV Cube im vergangenen Jahr. Prenner sagt, dass das wachsende Hardware-Portfolio bei den Verbrauchern ankommt, da Amazon eine große Bandbreite von Preispunkten und Anwendungsfällen anspricht. Das Unternehmen kooperierte auch mit dem langjährigen Einzelhandelsrivalen Best Buy im vergangenen Jahr, um Smart TVs der Fire TV Edition zu verkaufen, die die Video-Streaming-Plattform von Amazon integriert haben.

Zum Vergleich: Roku (WKN:A2DW4X) sagte, dass das Unternehmen im ersten Quartal 29,1 Millionen aktive Konten hatte. Roku, einer der Hauptkonkurrenten von Amazon bei Streaming-Media-Playern, definiert ein aktives Konto etwas anders als ein MAU und betrachtet die Kennzahl als „Proxy für einen Haushalt“, so CNET. „Pro Haushalt wuchs das Streaming auf durchschnittlich etwa 3,5 Stunden pro Tag pro aktivem Konto an, was fast der Hälfte des durchschnittlichen täglichen Sehdauer pro Haushalt in den USA entspricht“, schrieb Roku im Aktionärsbrief zum ersten Quartal.

Die Streaming-Kriege werden immer schlimmer

Große und kleine Technologie- und Medienunternehmen drängen in diesem Jahr verstärkt in den Bereich Video-Streaming und beginnen zunehmend, stärker zusammenzuarbeiten. Amazon und das Alphabet-Tochterunternehmen Google arbeiten erneut bei Videos zusammen und bringen YouTube zurück zu FireTV, wobei die Geräte von Amazon Chromecast-Unterstützung erhalten. Apple wird eine neue TV-App und Apple TV+ auf Fire TV einführen, und Disney wird ebenfalls den kommenden Streaming-Dienst Disney+ auf die Amazon-Plattform bringen.

Auf die Frage zu den Gerüchten, ob Amazon an einer kostenlosen, werbefinanzierten Version von Prime Video arbeitet (diese tauchen alle paar Jahre auf), lehnte Prenner es ab, die zukünftige Roadmap des Unternehmens zu kommentieren, obwohl sie zugab, dass das Unternehmen „immer beides brauchen wird“. Laut Prenner nutzen über 40 % der Fire TV-Nutzer kostenlose Inhalte. Das Amazon-Tochterunternehmen IMDb, die beliebte Datenbank für TV- und Filmproduktionen, startete Anfang des Jahres einen werbefinanzierten Dienst namens Freedive, als Teil der breiteren Maßnahmen von Amazon, das Werbegeschäft auszubauen.

„In Bezug auf Prime Video-Inhalte und Inhalte von Drittanbietern halten wir uns für eine wirklich agnostische Plattform.“, sagte Prenner zu Cheddar. „Wir wollen, dass alle Inhalte, auf die die Kunden zugreifen wollen, für sie da sind.“

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 16.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Google, Amazon, Apple und Disney. The Motley Fool hat die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Roku.

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