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Die Top-Technologien 2019: Diese Aktien sind dabei!

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Die Aktien zu kaufen, die die Zukunft gestalten, war schon immer mit tollen Renditen verbunden. Denk nur an das großartige Abschneiden der Amazon (WKN: 906866)-Aktie oder der Netflix (WKN: 552484)-Aktie  in der Vergangenheit!

Doch was sind die großen technologischen Entwicklungen, die unsere Welt in den nächsten Jahren verändern werden? KPMG hat die Antworten: Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft hat in einer aktuellen Studie ihre Top-Technologien identifiziert, die die Welt in den nächsten drei Jahren verändern werden.

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Schauen wir uns an, welche Technologien dabei sind und welche Aktien wir kaufen können, um von diesen Technologietrends zu profitieren!

5./4. Die Blockchain

Auf den Plätzen vier und fünf liegen die Blockchain-Technologie und die Automatisierung gleichauf – ich fange hier mit der Blockchain an.

Die Blockchain ist spätestens durch den Kryptowährungsboom Ende 2017 einem größeren Publikum bekannt geworden. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Liste von Datenblöcken, die beliebig erweiterbar ist und bei der die einzelnen Datenblöcke durch kryptographische Verfahren miteinander verkettet sind. Eine Datenblock-Kette also. Block-Chain.

Eine Besonderheit der Blockchain ist, dass sie nicht auf einem zentralen Server liegt, sondern durch die Zusammenarbeit vieler Rechner entsteht. Das ist einer der Gründe, warum Kryptowährungen zeitweise derart populär waren: Durch die Blockchain-Technologie sind Kryptowährungen nicht von einer Zentralbank abhängig.

Gezielt in Blockchain zu investieren, gestaltet sich schwierig. Die Technologie an sich ist nur ein Prinzip, das theoretisch von jedem Unternehmen eingesetzt werden kann, um Prozesse zu vereinfachen oder sicherer zu machen.

Dennoch lassen sich hier Investitionsmöglichkeiten finden: Der Zahlungsabwickler Wirecard (WKN: 747206) zum Beispiel gab letztes Jahr bekannt, an einer Blockchain-Plattform für den internationalen Rohstoffhandel zu arbeiten.

5./4. Robotik und Automatisierung (inklusive autonomes Fahren)

Gleichauf mit der Blockchain befinden sich Robotik und Automatisierung. Das Feld an Unternehmen ist so groß, dass ich an dieser Stelle nur einige nennen kann:

Klassische Roboter- und Anlagenbauer wie ABB (WKN: 675089), Fanuc (WKN: 863731) oder Kuka (WKN: 620440) zählen genauso dazu wie der Haushaltsroboterhersteller iRobot (WKN: A0F5CC) oder die Industrie-4.0-Spezialisten rund um Cognex (WKN: 878090), ISRA Vision (WKN: 548810) und Basler (WKN: 510200).

Auch das autonome Fahren hat KPMG zu diesem Feld hinzugezählt. Hier sind Alphabets (WKN: A14Y6F und A14Y6H) Tochter Waymo, die GM (WKN: A1C9CM)-Tochter Cruise und vor allem der E-Autohersteller Tesla (WKN: A1CX3T) zu nennen, der durch seine riesige Flotte und den Verzicht auf die teure – aber scheinbar unnötige – Lidar-Technologie einige Vorteile auf seiner Seite hat.

Die Hardware für’s autonome Fahren kommt vor allem von Nvidia (WKN: 918422) – außer bei Tesla: Die Kalifornier haben kurzerhand ihren eigenen Chip entwickelt.

3. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Wäre die Liste von KPMG nicht auf die nächsten drei, sondern auf die nächsten 20 Jahre ausgerichtet, dann wäre die KI wohl auf Rang 1 gelandet. Denn die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von umfassender künstlicher Intelligenz eröffnen, sind riesig. So aber muss sich die KI mit der Bronzemedaille zufrieden geben.

Ihr Potenzial hat die Technologie schon oft genug bewiesen: Der auf KI basierende intelligente Assistent Watson von IBM (WKN: 851399) schlug schon 2011 einen menschlichen Kandidaten in der US-Quizshow Jeopardy!. Und die AlphaGo-Software aus Googles KI-Schmiede DeepMind lässt seit 2016 jeden menschlichen Spieler im asiatischen Brettspiel Go alt aussehen.

Große Vertreter in der Technologie sind hier die bekannten Technologieunternehmen: Apple (WKN: 865985), Google und Amazon nutzen die KI für ihre Sprachassistenten, Suchalgorithmen und Inhaltsvorschläge. Auch IBM ist mit seinem Watson im Rennen.

2. Robotic Process Automation

Robotic Process Automation (abgekürzt RPA) ist eine relativ junge Technologie, die vom britischen Marktführer Blue Prism (WKN: A2AF88) geprägt wurde. RPA kannst du dir als Software-Roboter vorstellen: Man sagt dem Programm, wo es klicken und wann es etwas eingeben soll, und der Roboter führt diese Aufgaben eigenständig und fehlerfrei aus.

Unternehmen, die die Technologie einsetzen, profitieren von Einsparungen bei Personalkosten, einem höheren Arbeitstempo bei niedrigerer Fehlerrate und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit. Denn für Menschen können Aufgaben, die immer gleich ablaufen, echt ermüdend sein – doch genau bei dieser Art von Aufgaben läuft RPA zur Hochform auf.

Immer mehr Unternehmen haben die Vorteile von RPA bereits erkannt und sorgen bei den großen Anbietern Blue Prism, Automation Anywhere und UIPath für herausragende Wachstumsraten: GrandViewResearch rechnet bis 2025 mit einer jährlichen Marktwachstumsrate von gut 31 %. Das Umsatzwachstum von Blue Prism lag im letzten Jahr sogar bei halsbrecherischen 125 %!

1. Das Internet der Dinge

Auf Rang 1 der einflussreichsten Technologien in den nächsten drei Jahren befindet sich das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT). Völlig zu Recht: Denn während umfassende KI- und Blockchain-Anwendungen wohl noch einige Jahre bis zur Marktreife benötigen werden, beeinflusst uns das IoT schon heute.

Grundlage des IoT ist, dass immer mehr Geräte Zugang zum Internet erhalten, bei denen das früher nicht der Fall war. Mit dem IoT werden das Smart Home und Industrie 4.0 Realität.

Vom Internet der Dinge könnte der amerikanische Chiphersteller Skyworks Solutions (WKN: 857760) profitieren, der sich auf Internet-Konnektivitätschips spezialisiert hat. Vom Smart-Home-Trend profitiert Google über seine Tochter Nest, Industrie 4.0 wird durch die oben schon genannten Sensorhersteller rund um Cognex, ISRA Vision und Basler zur Realität.

Foolishes Fazit

Wenn du mich fragst, warten in den nächsten Jahren echt spannende technologische Entwicklungen auf uns. Was auch auf uns wartet, sind möglicherweise große Kursgewinne bei den Unternehmen, die hier gut positioniert sind.

Für Anleger, die gerne in Wachstumsaktien investieren, könnten die genannten Unternehmen also definitiv einen Blick wert sein.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Blue Prism, IBM, iRobot, Nvidia, Skyworks Solutions, Tesla und Wirecard. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon, Apple, Cognex, iRobot, Netflix, NVIDIA, Skyworks Solutions und Tesla. The Motley Fool hat eine Shortposition auf IBM. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Fanuc.

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