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Google hat gerade einen starken neuen Platz für Anzeigen gefunden

Foto: Google

Google, die Such-Sparte von Alphabet (WKN:A14Y6H) (WKN:A14Y6F), hat in den letzten Jahren Schwierigkeiten gehabt, das Umsatzwachstum zu steigern. Während das Unternehmen nach wie vor die digitale Werbung dominiert, hat es eine zunehmende Konkurrenz durch E-Commerce-Riesen wie Amazon (WKN:906866) sowie durch Social-Media-Giganten wie Facebook erlebt.

Bei Google Marketing Live (einer jährlichen Veranstaltung für die Werbetreibenden) am 14. Mai kündigte das Unternehmen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für die Werbetreibenden an, um die Verbraucher im gesamten Ökosystem zu erreichen. Es wurden neue Anzeigenprodukte und neue Stellen für die Platzierung von Anzeigen detailliert beschrieben – einschließlich der zuvor leeren Google-Suchseite.

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Das unbekannte Terrain

Eines der Themen der diesjährigen Veranstaltung war „Entdeckung“. Google geht neue Wege, nicht nur, um den Verbrauchern zu helfen, das zu finden, wonach sie suchen, sondern auch, um sie zu erreichen, wenn sie offen sind für „das Entdecken von etwas Neuem“, so Brad Bender, Leiter von Display und Videowerbung bei Google.

Google plant, Anzeigen in einigen hochkarätigen Bereichen zu platzieren, unter anderem auf der Homepage der mobilen Website sowie auf dem Feed der Smartphone-App. Das Unternehmen wird auch eine Galerie mit bis zu acht bildbasierten Anzeigen in seinen Suchergebnissen präsentieren, da das Unternehmen die Menge der Werbung, die es schalten kann, erhöhen möchte.

Die Werbetreibende können gezielte Anzeigen in Google Mail, Google Images, YouTube und Googles Discover News Feed schalten. Im vergangenen Herbst sagte das Unternehmen, dass mehr als 800 Millionen Menschen jeden Monat die Funktion nutzen, obwohl es keine aktuelleren Daten zur Verfügung gestellt hat. Die Anzeigen werden durch frühere Nutzerrecherchen und andere Online-Aktivitäten mit Informationen gespeist, die darauf hindeuten, dass ein Kunde bereit ist, zu kaufen, oder, in der Werbesprache, eine „Kaufabsicht“ zeigt.

Google wird auch eine personalisierte Google Shopping-Startseite anbieten, die es den Verbrauchern ermöglichen wird, Produktsuchen zu vergleichen und nach Merkmalen wie Preis oder Marke zu filtern. Die Einkaufsseite wird den Nutzern die Möglichkeit bieten, direkt bei den Einzelhändlern bei Google, anderswo online oder in einem nahegelegenen Geschäft einzukaufen.

Um den Käufern bei ihren Einkaufsaktivitäten zu helfen, wird Google anbieten, die Kreditkartennummern der Kunden sicher zu speichern. Das wird es den Verbrauchern ermöglichen, einen Kauf zu tätigen, ohne die Suchseite zu verlassen.

Vom Mitläufer zum wichtigsten Spieler

Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Google Marktanteile in dem zunehmend wettbewerbsintensiven Bereich der digitalen Werbung verloren hat. Der weltweit größte Anzeigenkäufer, WPP PLC, gab im vergangenen Jahr rund 300 Mio. US-Dollar für Amazon-Anzeigen aus, mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2017. Noch beunruhigender für den Suchriesen ist, dass etwa 75 % dieses Betrags zuvor an Google gezahlt wurden, laut einem Bericht im Wall Street Journal.

Während es nur einen kleinen Teil der mehr als 3 Mrd. US-Dollar ausmachte, die die Werbeagentur Google im vergangenen Jahr für Werbung bezahlt hat, veranschaulicht es, wie sich die Konkurrenz im digitalen Anzeigenmarkt entwickelt. Es verleiht auch früheren Berichten Gewicht, dass die Werbegewinne von Amazon auf Kosten von Facebook und Google gehen.

Das verschärfte Wettbewerbsklima hat das Wachstum von Google negativ belastet. Im ersten Quartal stiegen die Werbeeinnahmen auf 30,7 Mrd. US-Dollar. Das waren 15 % mehr als im Vorjahr, es war jedoch die langsamste Wachstumsrate seit fast vier Jahren.

Gleichzeitig steigen die digitalen Werbeeinnahmen von Amazon, wenn auch von einer viel kleineren Basis. Im Jahr 2018 lagen sie bei über 10 Mrd. US-Dollar und stiegen um 117 % gegenüber dem Vorjahr. Der Online-Verkäufer hat von einem wachsenden Verbrauchertrend profitiert, bei dem mehr Kunden ihre Produktsuche bei Amazon beginnen und dabei die Suchmaschine von Google vollständig umgehen.

Es kommt darauf an, wo!

Diese neuesten Schritte von Google zielen darauf ab, die vorhandenen digitalen Orte optimal zu nutzen. Sie bieten nicht nur das Potenzial, das rückläufige Umsatzwachstum zu steigern, sondern helfen auch den Werbetreibenden, sicherzustellen, dass das Unternehmen seine branchenführende Position nicht verliert.

Dies ist ein entscheidender Schritt von Google, den die Investoren von lieben sollten.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstandes von The Motley Fool. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Randi Zuckerberg, ehemalige Direktorin für Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook und Schwester von dessen CEO Mark Zuckerberg, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 14.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon und Facebook.

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