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Nestlé trennt sich (vielleicht) von brasilianischem Joint Venture: Ein weiteres Mosaiksteinchen

Es geht spannend weiter beim schweizerischen Lebensmittelkonzern Nestlé (WKN: A0Q4DC). Nachdem innerhalb der vergangenen Tage und Wochen immer mal wieder Meldungen durchgesickert sind, welche Bereiche oder Produktionsstandorte auf dem Prüfstand stehen, scheinen die Schweizer nun ein neues Ziel gefunden zu haben.

Genau genommen könnte nun ein brasilianisches Joint Venture auf der Streichliste des Lebensmittelriesen stehen. Aber langsam. Lass uns lieber etwas Tempo herausnehmen und der Reihe nach vorgehen.

Dairy Partners Americas auf der Streichliste

Wie Nestlé in der Nacht auf Donnerstag mitteilte, wird der Lebensmittelriese bei seiner Beteiligung an Dairy Partners Americas nun möglicherweise die Reißleine ziehen. Hierbei handelt es sich um eine 49%ige Beteiligung, die die Schweizer bereits im Jahre 2003 mit dem neuseeländischen Konzern Fonterra eingegangen sind.

Nestlé prüfe derzeit strategische Optionen, was häufig verklausuliert eine Trennung oder Schließung bedeutet. Dieses Vorhaben soll übrigens per Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Im vergangenen Jahr erzielte DPA – so die Kurzform des brasilianischen Unternehmens – einen Umsatz in einer Größenordnung von 270 Mio. Schweizer Franken. Ursprünglich war mithilfe des Joint Ventures jedoch mal angedacht, den gesamten lateinamerikanischen Markt mit Milchprodukten zu versorgen. Ein Vorhaben, das bereits seit Längerem immer mal wieder gekürzt worden ist.

Nestlé räumt weiter mit Nachdruck auf

Wie wir angesichts dieser aktuellen Meldung sehen können, bemühen sich die Schweizer weiter, ihren internen Konzernumbau voranzutreiben. Alles, wohlgemerkt, um deutlich profitabler zu werden und die operative Marge auf einen Zielwert von 18,5 % zu steigern. Wie wir aus den beinahe täglichen neuen Nachrichten schließen können, scheint dieses Vorhaben gut voranzukommen.

Den Investoren dürfte die Aussicht auf ein stärkeres, gebündeltes Produkt- und Standortportfolio sowie auf eine gesteigerte Profitabilität jedenfalls gefallen. Lassen wir uns daher überraschen, welche weiteren Meldungen hier noch folgen werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nestle.

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