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Warren Buffett liebt die Aktienrückkäufe von Apple

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Obwohl bei Apple (WKN:865985) die (besser als erwartet ausgefallenen) Einnahmen, der Gewinn pro Aktie und der Ausblick zum zweiten Quartal im Mittelpunkt standen, als der Technologieriese seine Quartalsergebnisse am 30. April veröffentlichte, sollte auch die Ankündigung am selben Tag, dass zusätzliche 75 Mrd. US-Dollar für Aktienrückkäufe zur Verfügung gestellt wurden, nicht übersehen werden.

Berkshire Hathaways (WKN:A0YJQ2) (WKN:854075) Warren Buffett ignoriert diese Nachricht sicherlich nicht. In einem Interview mit CNBC am Montag erklärte das Orakel von Omaha, warum er glücklich ist, dass Apple eine Menge Aktien zurückkauft.

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Buffett über die Aktienrückkäufe von Apple: „Ich liebe es.“

Buffett eröffnete eine Diskussion über Apples Aktienrückkäufe, als CNBCs Becky Quick dem Vorsitzenden und CEO von Berkshire mitteilte, dass die Apple-Aktien am Montagmorgen um mehrere Prozentpunkte gefallen seien. „Nun, das ist gut“, antwortete Buffett.

Er fuhr fort, dass niedrigere Preise besser für die Rückkäufe sind.

Weiter befürwortete Buffett Apples Rückkäufe und sagte, „wenn sie Aktien zurückkaufen, steigt unser Anteil und wir müssen dafür keinen Cent ausgeben. Ich liebe es.“

Konkret gefragt, ob Buffett Apples gerade angekündigte Aktienrückkaufgenehmigung von 75 Mrd. US-Dollar unterstützt, sagte er, er sei „absolut dafür“.

Der Berkshire-CEO stellte klar, dass nicht alle Rückkäufe intelligent seien. Sie „können das Dümmste der Welt oder das Klügste der Welt sein“, sagte er. Er fügte hinzu, dass ihr Wert für die Aktionäre vom Preis abhänge, zu dem die Unternehmen Aktien zurückkaufen. „Rückkäufe sind dumm zu dem einen und klug zu einem anderen Preis.“ Buffetts Zustimmung zum Rückkaufprogramm von Apple deutet daher darauf hin, dass er glaubt, dass Apple-Aktien auf dem aktuellen Kursniveau ein gutes Geschäft sind.

Das Unternehmen hat die Rückkäufe auch gut genutzt und war in der Vergangenheit bei seinen Aktienrückkäufen clever genug, bei einem Kursrückgang noch aggressiver auf die eigenen Aktien zu setzen.

Berkshire hat natürlich ein großes Interesse am inneren Wert der Apple-Aktie. Der Technologieriese ist die größte Beteiligung von Berkshire. Der Anteil des Konglomerats an Apple wird derzeit auf satte 52 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Ein guter Zeitpunkt für den Rückkauf von Aktien

Obwohl die Apple-Aktie in den letzten zwölf Monaten um 13 % gestiegen ist, ist es wohl immer noch der ideale Zeitpunkt für den Technologieriesen, Aktien zurückzukaufen.

Erstens scheint die Aktie immer noch zu einem vernünftigen Kurs gehandelt zu werden. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Apple liegt bei nur 17,5 – deutlich unter dem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23,8 für Aktien im S&P 500.

Darüber hinaus ist es unwahrscheinlich, dass Apple einen aktionärsfreundlicheren Weg finden wird, seine 113 Mrd. US-Dollar auf der hohen Kante einzusetzen. Sicher, ein Teil dieses Geldes kann für Übernahmen verwendet werden, aber Apple blickt auf eine lange Geschichte kleiner, aber häufiger Übernahmen zurück, weniger auf Übernahmen von Großunternehmen, die es in die Schlagzeilen schaffen.

Angesichts der Tatsache, wie gut dieser Ansatz für das Unternehmen funktioniert hat, gibt es für Apple keinen Grund, jetzt Risiken bei größeren Übernahmen einzugehen. Und selbst wenn Apple ein großes Unternehmen zum Kauf gefunden hätte, ist es unwahrscheinlich, dass der Kaufpreis eine bedeutende Delle in seine Kriegskasse von 113 Mrd. US-Dollar bringen würde – zumal das Unternehmen alle zwölf Monate etwa 60 Mrd. US-Dollar freien Cashflow generiert.

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Dieser Artikel wurde von Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 06.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt diese. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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