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Berkshire Hathaway kauft Amazon-Aktien: Was wir darüber wissen

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Berkshire Hathaway (WKN:854075) (WKN:A0YJQ2) hat im ersten Quartal 2019 Aktien des E-Commerce-Giganten Amazon (WKN:906866) in sein 210-Mrd.-Dollar-Aktienportfolio aufgenommen, so CEO Warren Buffett, der kürzlich die neue Beteiligung CNBC mitteilte.

Obwohl Buffett mehrmals positiv über Amazon und seinen CEO Jeff Bezos gesprochen hat, hat das Orakel von Omaha nie gesagt, die Aktien in sein Portfolio aufnehmen zu wollen. Amazon ist jetzt offiziell eine Berkshire-Hathaway-Beteiligung — erfahre hier, was wir über die Investition wissen (und was wir nicht wissen).

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Berkshire kauft Amazon: Was wir wissen

Zuerst einmal ist es wichtig zu betonen, dass nicht Warren Buffett in Amazon investiert hat. Es war einer der beiden anderen Investmentmanager von Berkshire, Ted Weschler oder Todd Combs. Jeder der beiden verwaltet etwa 13 Mrd. US-Dollar des Anlageportfolios von Berkshire, und Buffett hat bereits betont, dass beide unabhängig voneinander arbeiten. Buffett selbst hat gesagt, dass er oft erst dann von den Aktionen der beiden erfährt, wenn sie schon längst vollzogen sind.

Wir wissen jedoch, dass Buffett ein Fan von Amazon ist. Er hat bereits bedauert, die Aktie nicht schon vor langer Zeit gekauft zu haben, und erklärte, dass er das Potenzial nicht erkannt hat. Er ist auch ein Fan von Jeff Bezos und hat eine nette Beziehung zu ihm durch Berkshires Gesundheits-Joint Venture namens Haven, mit Amazon und JPMorgan Chase.

Wir wissen auch, dass die Aktien von Berkshire Hathaway in diesem Jahr hinter dem breiteren Markt zurückgeblieben sind. Sie stiegen 2019 um 6,6 %, verglichen mit dem fast 18-prozentigen Zuwachs des S&P 500.

Was wir nicht wissen

Details sind an dieser Stelle zugegebenermaßen sehr dünn gesät, und es gibt zwei große Teile des Puzzles, die wir nicht kennen.

Erstens haben wir keine Ahnung, wie viele Amazon-Aktien Berkshire besitzt. Es könnten ein paar Millionen US-Dollar an Wert sein, was ein Tropfen auf den heißen Stein für Berkshire wäre, oder es könnte in die Milliarden gehen. Wir wissen es einfach noch nicht.

Zweitens, und das ist der entscheidende Punkt, haben wir keine Ahnung, warum einer von Buffetts Investitionsmanagern sich entschieden hat, Amazon zu kaufen. Hat er gedacht, dass Amazon eine gute Wertanlage ist? Hat er gekauft, weil er das Gefühl hatte, dass es noch viel Wachstumspotenzial hat? Die Antworten auf diese Fragen sind wesentlich.

Wann wir mehr erfahren werden

Angesichts der Offenbarung, dass Amazon nun ein Teil von Berkshires Portfolio ist, kann man ein oder zwei Fragen über den E-Commerce-Riesen auf Berkshires Jahrestagung am Wochenende erwarten. Davon abgesehen erwarte jedoch nicht, dass Buffett viel mehr darüber preisgibt. Schließlich redet er im Allgemeinen nicht über spezifische Gründe, warum Berkshire seine Investitionen tätigt, zumal die Amazon-Investition nicht auf seinem Mist gewachsen ist.

Es ist wahrscheinlicher, dass wir mehr erfahren werden, wenn Berkshire Mitte Mai seine 13F-Anmeldung zum ersten Quartal veröffentlicht. Dieses Dokument gibt einen Überblick über das Aktienportfolio am Ende des ersten Quartals und wird uns genau aufzeigen, wie viele Aktien Berkshire zum 31. März besaß.

Diese wichtige Zahl sollte man nicht unbeachtet lassen. Da Weschler und Combs jeweils etwa 13 Mrd. US-Dollar verwalten, würde eine Anfangsinvestition von Hunderten von Millionen (typisch für die beiden) eine Schlussfolgerung nahelegen, während eine Investition von mehreren Milliarden US-Dollar ein enormes Vertrauen in die Aktie vermitteln würde.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Matthew Frankel, CFP auf Englisch verfasst und am 03.05.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von und empfiehlt Amazon und Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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