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BMW-Aktie: Outperformer des schwächeren globalen Automobilmarktes?

Erst vor wenigen Tagen habe ich einen Foolishen Artikel darüber verfasst, wie schwer es die deutsche Automobilbranche derzeit hat. Sowohl der eigentliche Wachstumsmarkt China als auch die schon seit einiger Zeit eher kriselnden USA als ebenfalls bedeutender Automobilmarkt scheinen für die gesamtdeutsche Automobilindustrie eher rückläufig zu sein. Hierauf lassen gegenwärtig zumindest die Zahlen schließen.

Allerdings nicht für BMW (WKN: 519000)! Denn wie die derzeitigen Absatzzahlen deutlich unterstreichen, kann sich der Münchener Premiumfabrikant diesem Negativtrend gegenwärtig durchaus entziehen. Lass uns nun daher erneut einen Foolishen Blick auf diese Entwicklung werfen und mal schauen, wieso das eventuell sogar bedeutender sein könnte, als auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Einen Einblick in den BMW-Absatz

Wie der Münchener Automobilhersteller bekannt gegeben hat, konnte sich BMW, wie gesagt, der abnehmenden Absatzentwicklung mit Glanz und Gloria entziehen. So stieg der Absatz der Stammmarke BMW allein im April im Jahresvergleich um 2,3 % auf 171.000 verkaufte Einheiten. Durchaus ein brisantes Wachstum.

Vor allem, wenn wir uns die Gründe für die Fortführung dieses absatztechnischen Wachstumskurses anschauen. Denn so war es vor allem der chinesische Markt, der die weiterhin eher schwächelnden Märkte Europa und USA ausgleichen konnte. Das könnte durchaus ein kleiner Fingerzeig für die starke Marke von BMW auch im Reich der Mitte sein.

Aus Sicht des Gesamtjahres kommt BMW übrigens bislang auf ein kleineres Absatzplus von 0,8 % auf 690.500 verkaufte Einheiten in diesem Jahr. Einzig und allein bei der BMW-Marke Mini scheint es gegenwärtig nicht so recht laufen zu wollen, denn hier sanken im bisherigen Jahr die Verkaufszahlen um etwa 4 % im Jahresvergleich.

Ein starkes Signal! Auch an die Konkurrenz

Es ist natürlich schon bemerkenswert, dass BMW die handelspolitischen Sorgenfelder aus Sicht der Absätze bislang so gut wegstecken kann. Allerdings ist das nicht der einzige bemerkenswerte Aspekt, den wir aus der derzeitigen Entwicklung der verkauften Einheiten entnehmen können.

BMW scheint sich gegenwärtig nämlich wieder mit großen Schritten der Konkurrenz nähern zu können. Denn da es derzeit bei Daimler aus Sicht der Absätze nicht so läuft, könnten die Münchener im prestigeträchtigen Absatzduell mit ihrem wohl größten Konkurrenten wieder aufholen.

Mit seinen bisherigen Absatzzahlen kommt BMW nämlich in diesem Jahr wieder gefährlich nah an Daimler (WKN: 710000) heran. Die Stuttgarter konnten im April lediglich 182.000 Automobile ihrer Marke Mercedes-Benz absetzen, was im Vergleich zum Vorjahr einer Verschlechterung um 5,5 % entspricht.

Sofern sich die aktuellen Trends daher fortsetzen, könnte BMW innerhalb der kommenden Monate oder Quartale wieder an Daimler vorbeiziehen. Durchaus ein interessantes und möglicherweise wegweisendes Szenario, mit dem man als Investor durchaus mal spielen sollte.

Bloß eine Momentaufnahme, aber …

Doch letztlich handelt es sich bei den aktuellen Absatzzahlen natürlich bloß um eine Momentaufnahme. BMW kann zumindest in diesem Jahr aus Sicht der Absätze weiter wachsen, entgegen dem bisherigen Trend des gesamtdeutschen Autoabsatzmarktes, was eine interessante Entwicklung ist.

Sofern sich dieser Trend auch über die kommenden Wochen und Monate fortsetzen kann, könnte das durchaus ein starkes operatives Zeichen für die Marke des Münchener Automobilherstellers sein. Sowie ein Aspekt, den Investoren bei der Analyse der BMW-Aktie künftig berücksichtigen sollten.

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The Motley Fool Deutschland empfiehlt BMW und Daimler. Vincent besitzt Aktien von BMW.

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