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Amazon veröffentlicht Hammer-Zahlen

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Das E-Commerce- und Cloud-Computing-Unternehmen Amazon.com (WKN:906866) setzte seine starke Dynamik im ersten Quartal fort, insbesondere im Ergebnis. Das Ergebnis je Aktie hat sich im Berichtszeitraum mehr als verdoppelt und die Schätzungen der Analysten für diese Schlüsselkennzahl in den Schatten gestellt.

Das starke Wachstum zeigt, wie Amazon auch bei nachlassendem Umsatzwachstum weiterhin einen bedeutenden Wert für die Aktionäre liefern kann.

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Verlangsamung des Umsatzwachstums

Der Umsatz von Amazon stieg im ersten Quartal um 17 % gegenüber dem Vorjahr auf 59,7 Mrd. US-Dollar. Obwohl diese Wachstumsrate im Einklang mit den Erwartungen der Analysten und am oberen Ende der Umsatzprognose des Managements zwischen 56 und 60 Mrd. US-Dollar lag, bedeutet sie insbesondere eine deutliche Verlangsamung des Umsatzwachstums von 20 % im vierten und 29 % im dritten Quartal 2018.

Ein Teil der Verlangsamung des Umsatzwachstums ist darauf zurückzuführen, dass die Finanzergebnisse von Whole Foods, die ein wesentlich geringeres Wachstum aufweisen, nun sowohl im laufenden Quartal als auch im Vorjahresquartal vollständig berücksichtigt werden. Aber auch in anderen Bereichen hat sich das Umsatzwachstum zuletzt verlangsamt, darunter im Bereich Drittanbieterdienste, Abonnementdienste und sogar Amazon Web Services (AWS). So stieg der Umsatz des Cloud-Computing-Segments im ersten Quartal um 41 % gegenüber dem Vorjahr, nach einem Wachstum von 45 % im vierten Quartal und 46 % im dritten Quartal 2018. Mit einem Anteil von 13 % am Umsatz wirkt sich eine Verlangsamung des AWS-Wachstums von Amazon erheblich auf die gesamte Wachstumsrate aus.

Steigende Rendite

Aber Amazon tut das nicht weh. Der Reingewinn im ersten Quartal betrug 3,6 Mrd. US-Dollar oder 7,09 US-Dollar pro Aktie. Das ist ein Anstieg gegenüber 1,6 Mrd. US-Dollar oder 3,27 US-Dollar pro Aktie im ersten Quartal 2018. Die Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Gewinn pro Aktie von nur 4,72 US-Dollar.

Dieses Nettoergebnis wurde durch eine steigende operative Marge und ein steigendes operatives Ergebnis unterstützt. Die jährliche operative Marge von Amazon hat sich von 2,3 % im Jahr 2017 auf 6,2 % im Zeitraum von zwölf Monaten zum 31. März erhöht. Das operative Ergebnis des ersten Quartals lag bei 4,4 Mrd. US-Dollar, gegenüber 1,9 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dies lag um mehr als 1 Mrd. US-Dollar über der Prognose des Managements zum ersten Quartal zwischen 2,3 und 3,3 Mrd. US-Dollar.

Der vielleicht beste Weg, die Dynamik von Amazon in Bezug auf die Rendite hervorzuheben, ist der sprunghaft ansteigende freie Cashflow oder der nach der Berücksichtigung des laufenden Betriebs und der Investitionen verbleibende Cashflow. Amazons freier Cashflow der letzten 12 Monate beträgt 23 Mrd. US-Dollar, gegenüber 7,3 Mrd. US-Dollar in den zwölf Monaten vor dem 31. März 2018.

Ein vorsichtiger Ausblick

Zum zweiten Quartal rechnet Amazon mit einem operativen Ergebnis zwischen 2,6 und 3,6 Mrd. US-Dollar. Obwohl die Mitte dieses Prognosebandes ein leichtes Wachstum im Vergleich zu den 3 Mrd. US-Dollar des operativen Ergebnisses von Amazon im zweiten Quartal 2018 darstellt, ist das ein konservativer Ausblick, wenn man ihn neben der jüngsten Dynamik sieht.

Wird Amazon seine Prognose für das operative Ergebnis im zweiten Quartal erneut übertreffen? Das monströse Wachstum der Gewinnspanne in jüngster Zeit deutet auf eine gute Chance hin.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 26.04.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon.

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