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Dividendenperle Münchener Rück: Spannender Blockchain-Eintritt in unerschlossenen Markt?

Für die Investoren der Münchener Rück (WKN: 843002) scheint es innerhalb der vergangenen Wochen einfach zu laufen. Für das insgesamt recht solide Geschäftsjahr 2018 zahlte der Rückversicherer inzwischen seine üppige und besonders verlässliche Dividende aus. Zudem konnte das Management des Rückversicherers mit den Umweltrisiken sowie der Cyberkriminalität mit zwei grundsätzlich spannenden Bereichen glänzen, in die man künftig expandieren wolle.

Zumindest in einem dieser Bereiche konnte der Rückversicherer nun wohl auch bereits einen interessanten Vollzug melden, der prinzipiell Lust auf mehr machen könnte. Lass uns daher im Folgenden einmal schauen, worum es innerhalb dieses Vertrages geht, wieso das Thema „Blockchain“ dabei entscheidend sein dürfte und wieso hier möglicherweise noch weitere spannende Verträge nicht ausgeschlossen sein müssen.

Münchener Rück mit spannendem Eintritt in den Cyber-Markt

Wie mehrere eher kryptonahe Medien gegenwärtig berichten, scheint der Münchener Rück ein erster, beginnender und gleichsam größerer Schritt in den Markt der Cyberkriminalität gelungen zu sein. Oder, möglicherweise besser formuliert, in den Markt der Krypto-Cyberkriminalität.

Ganz konkret bedeute dies, dass die Münchener Rück künftig wohl im Bereich einer Kryptowährung ein Verlustrisiko durch Hacker versichern wird. Definitiv ein spannendes Vorhaben.

Hierbei handele es sich um den wohl eher szeneaffinen, bekannten Wallet-Dienstleister Curv, und die Münchener Rück wird hierbei ein Verlustrisiko in Höhe von 50 Millionen Euro versichern, wobei der Rückversicherer natürlich gewisse Vorsichtsmaßnahmen eingehalten hat.

Lediglich im voraussichtlich eher unwahrscheinlichen Fall, dass die sogenannten Shares (gewissermaßen die Besitzanteile an einer Kryptowährung) sowohl der Kunden als auch des Wallet-Anbieters gleichzeitig in die Hände der Angreifer gelangen würden, springt die Münchener Rück hierbei ein. Es scheint daher zumindest auf den ersten Blick eines Laien, als handele es sich bei der Police eher um eine finale, versicherungstechnische Risikominimierung dieses besagten Anbieters. Insgesamt jedoch ein durchaus bemerkenswerter Schritt in einen möglicherweise rasant wachsenden Markt.

Einstieg in neuen Markt?

Denn erst vor wenigen Wochen hat die Münchener Rück, wie bereits angedeutet, nämlich betont, dass der Markt der Cyberkriminalität bislang eher noch unerschlossen sei. So sei nicht mal ein Prozent aller Versicherungsschäden im gesamten Cyberbereich versichert, was natürlich ein bedeutendes Unterversicherungsrisiko und einen prinzipiell noch gewaltigen, erschließbaren Markt beinhalten dürfte.

Rein quantitativ schätzt der Münchener-Rück-Chef Wenning die Schadenssummen, die schon heute entstehen, auf über 600 Mrd. US-Dollar ein. Prinzipiell könnte hier also ein riesiger, lukrativer Kuchen auf die Münchener Rück als Versicherer warten, der quasi noch wenig versichert vor sich hin dämmert.

Mit dem derzeitigen Vertrag im Krypto-Bereich dürfte die Münchener Rück zudem erst eine kleinere Spitze dieses größeren Marktes angekratzt haben. Denn auch wenn der Krypto-Bereich zumindest für den Moment gehypt wird, könnte es natürlich auch abseits dieser Szene noch weitere spannende Versicherungsgegenstände im Cyberbereich geben, die künftig erschlossen werden möchten.

Wobei auch der Krypto-Bereich natürlich langfristig durchaus das Potenzial haben könnte, unentwegt bedeutender zu werden, was auch diesen beginnenden Schritt des Rückversicherers natürlich nicht weniger interessant werden lässt.

Münchener Rück greift nach Zukunftsmärkten

Wie wir jedoch unterm Strich sehen können, scheint die Münchener Rück letztlich nicht nur die Zukunftsmärkte ins Auge zu fassen, sondern lässt ihren Worten auch beeindruckende Taten folgen. Zumindest ist dem Rückversicherer mit dem Curv-Deal nun ein erster, spannender Eintritt in den Cyber- und Krypto-Markt gelungen.

Alle Investoren dürften daher nun gespannt sein, welche weiteren Deals in diesem Bereich künftig noch an Land gezogen werden können. Und keine Panik, wir Fools werden dich diesbezüglich natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden halten.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück.