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Diese noch unbekannte High-Yield-Aktie wird immer interessanter

Die meisten Investoren haben wahrscheinlich noch nichts von Western Midstream Partners (WKN:A2PE37) gehört. Das ist keine Überraschung, da das Unternehmen erst kürzlich so getauft wurde. Hervorgegangen ist es aus der Fusion von Western Gas Equity Partners mit Western Gas Partners, deren Ziel eine stärkere, vereinfachte Midstream-Einheit war. Western Midstream Partners erscheint auch gleich als eine sehr attraktive Möglichkeit zum Investieren, weshalb Dividendenanleger sich das Unternehmen und seine Rendite von 7,5 % mal genauer anschauen sollten.

Was macht Western Midstream Partners?

Der Ölriese Anadarko Petroleum (WKN:871766) gründete die Vorgängerfirmen von Western Midstream Partners, um die Midstream-Infrastruktur aufzubauen, die es für die Bohrprojekte in den USA benötigte. Anadarko verkaufte seine Midstream-Anlagen im Laufe der Jahre kontinuierlich an Western Gas, was die Mittel für die Finanzierung seiner Expansionsprojekte reinholte. Als Western Midstream kürzlich die verbleibenden Midstream-Assets von Anadarko für 4,015 Milliarden USD kaufte, haben die Unternehmen ihre letzte Drop-Down-Transaktion abgeschlossen.

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Infolge dieser Transaktion und der Fusion der beiden ehemaligen Western Gas-Gesellschaften betreibt die neue Western Midstream ein groß angelegtes Sammel- und Verarbeitungsgeschäft in mehreren wichtigen Regionen. Darunter befinden sich das Denver-Julesburg-Becken in Colorado und das Delaware-Becken im Westen von Texas und im Südosten von New Mexico, wo das Unternehmen in diesem Jahr 37 % bzw. 40 % seiner Erträge erzielen will.

Western Midstream hat nicht nur mit Anadarko, sondern auch mit einer Vielzahl von Drittkunden langfristige Verträge abgeschlossen, was zu einem transparenten Geschäftsmodell führt. Deswegen erwartet Western Midstream in diesem Jahr zwischen 1,8 und 1,9 Milliarden USD an bereinigtem EBITDA, was dank der kürzlich abgeschlossenen Expansionsprojekte und des Dropdown-Deals mit Anadarko eine Verbesserung um mehr als 50 % gegenüber dem Gesamtjahr 2018 bedeutet.

Somit will das Unternehmen genügend Cashflow generieren, um seine Ausschüttung um mindestens den Faktor 1,2 zu decken. Man kann also etwas Geld behalten, um einen Teil seiner geplanten Ausgaben in Höhe von 1,3 bis 1,4 Milliarden USD für Wachstumsprojekte im Jahr 2019 zu finanzieren.

Was kommt auf Western Midstream Partners zu?

Western arbeitet an seinen derzeitigen Expansionsschritten, die sich hauptsächlich auf den weiteren Ausbau seiner Präsenz in den DJ- und Delaware-Becken konzentrieren. Also mehr transportiertes Volumen, damit auch mehr Cashflow. Das sollte für die Dividende eine Wachstumsrate im mittleren einstelligen Prozentbereich bedeuten, selbst wenn sich die Abdeckung in den Jahren 2020 und 2021 auf das mehr als 1,3-Fache verbessert. Somit wird Western mehr überschüssige liquide Mittel haben, um das zukünftige Wachstum zu finanzieren. Es wird also wohl nicht nötig sein, weitere Einheiten zu verkaufen, um die Bilanz stark zu halten.

Die Frage bleibt jedoch, in was man nach diesem Jahr investiert. Ein Analyst stellte dem Management diese Frage, und CEO Robin Fielder sagte: “Wir betrachten immer Projekte, die eine Art mittlere bis hohe Rendite bei rund 15 % auf einer ungedeckten Basis erzielten. Wir werden das weiter verfolgen, und wir haben viel Spielraum, soweit es um Projekte geht, die sich bereits in unseren beiden wichtigsten Regionen befinden.”

Wenn man weitere Projekte an Land zieht, insbesondere von Drittkunden, sollte Western Midstream in den kommenden Jahren weiter wachsen können. Das Unternehmen könnte expandieren, indem es weiter im Midstream-Bereich diversifiziert, z.B. durch Investitionen in Fernleitungen, um Öl und Erdgas aus dem DJ- oder Delaware-Becken zu transportieren. Eine Möglichkeit dazu wäre die Zusammenarbeit mit anderen Midstream-Unternehmen, die Pipelines entwickeln. Die Bereitschaft dazu wächst, weil so Risiken und Kosten gesenkt werden können. Insgesamt würde das die Geschäfte weiter diversifizieren und die langfristigen Wachstumsaussichten verbessern.

Eine für die Watchlist

Western Midstream hat kürzlich seine Konsolidierungstransaktion und die abschließende Dropdown-Akquisition von Anadarko abgeschlossen. Damit ist es zu einem großen Midstream-Unternehmen geworden, das eine attraktive und wachsende Ausschüttung bieten wird. Diese Kombination aus Wachstum und Ertrag macht es zu einem attraktiven Unternehmen für Dividendenanleger. Der Fokus auf die Sammlung und Verarbeitung sowie die Abhängigkeit von Anadarko sorgen jedoch auch für Risiken. Anleger sollten die Aktie auf dem Zettel haben, aber vielleicht doch noch warten, bis das Geschäft mehr Diversifikation aufweist.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Matthew DiLallo besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 19.3.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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