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Endzeitstimmung bei OPEC? Was Investoren von Royal Dutch Shell und BP wissen müssen!

Foto: Getty Images.

Eigentlich schien es innerhalb der vergangenen Wochen und Monate, als würde es bei den größeren Öl-Dividendenperlen wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und BP (WKN: 850517) wieder laufen. Die Ölpreise erholten sich und mit ihnen die Kurse sämtlicher Ölaktien. Viele Investoren dürften sich daher nun wieder auf ein ruhigeres Fahrwasser eingestellt haben.

Doch wie es scheint, könnte der gesamte Ölmarkt möglicherweise vor heftigen Turbulenzen stehen. Zumindest hat ein Mitglied der OPEC auf einen solchem Umstand hingewiesen – denn die OPEC sei vielleicht nicht mehr so stabil, wie es gegenwärtig erscheint.

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Lass uns daher im Folgenden einmal einen Foolishen Blick auf solche aktuellen Meldungen werfen und überlegen, was hier dran sein könnte.

OPEC vor Endzeit?

Wie mehrere Medien gegenwärtig berichten, scheint es in den Reihen einen gewissen Unmut zu geben. Vor allem der Iran gilt derzeit als kriselndes Mitglied – und bezeichnenderweise hat genau dieser OPEC-Staat nun das Ende der OPEC ins Spiel gebracht.

So warnte der iranische Ölminister ganz konkret vor einem Zusammenbruch der OPEC. Sein Land werde es nämlich nicht akzeptieren, dass andere Staaten die Interessen seines Landes gefährdeten, was durchaus als Spitze gegen Saudi-Arabien als weiteren OPEC-Mitgliedstaat verstanden werden darf.

Saudi-Arabien scheint nämlich im aktuellen Konflikt zwischen den USA und dem Iran noch immer eher mit den Amerikanern zu liebäugeln, anstatt mit seinem OPEC-Mitgliedstaat zu sympathisieren. Ein Aspekt, der vom Iran nicht hingenommen werden könne. So würde der aktuelle Friede der OPEC durch die unilateralen Bestrebungen einiger Mitglieder gefährdet und riskiert, so letztlich sinngemäß der iranische Ölminister.

Besteht nun Grund zur Besorgnis?

Für Ölinvestoren dürfte dennoch eigentlich kaum ein Grund zur Besorgnis bestehen. Denn auch wenn der Iran gegenwärtig ein Mitglied der OPEC ist und Einblick in die aktuelle Situation dieses Kartells hat, sollten wir die aktuelle Rhetorik wohl eher als Säbelrasseln interpretieren.

Der Iran wird derzeit von den USA wirtschaftlich stark boykottiert mit dem Ziel, die iranischen Ölexporte sogar auf null zu reduzieren. Entsprechend dürfte die Rhetorik innerhalb der OPEC etwas schärfer ausfallen, einzig und alleine, um Druck auszuüben und möglicherweise starke Solidarität einzufordern.

Letztlich dürfte der aktuelle Frieden der OPEC, die die Preise durch eine künstliche Angebotsverknappung stützt, nicht in Gefahr sein, denn die Causa Iran hat wohl nicht die explosive Sprengkraf, dieses Kartell gänzlich auseinanderzureißen. Auch wenn solche Meldungen nicht sonderlich schön sind, sollte man doch versuchen, sie im richtigen Kontext zu interpretieren.

Keine Panik bei den Dividendenperlen!

Wie wir daher letztlich unterm Strich festhalten können, scheint daher auch keinerlei Grund zur Besorgnis bei den größeren Dividendenperle Royal Dutch Shell und BP zu bestehen. Einerseits, weil die derzeitigen Berichte zumindest für den Moment noch keine Endzeitstimmung innerhalb der OPEC verbreiten dürften.

Andererseits allerdings auch, weil die Ölpreise sich noch immer auf einem Niveau von über 70 US-Dollar je Barrel Brent sowie über 60 US-Dollar je Barrel WTI befinden. Ein Preisniveau, auf dem sich viele der Dividendenperlen noch immer wohlfühlen.

Selbst wenn es daher angesichts der aktuellen Turbulenzen und Konflikte auch mal im Ölmarkt etwas ruppiger – zumindest rhetorisch – zugeht, können sich alle Investoren derzeit durchaus bewusst sein, dass die aktuelle Marktsituation noch immer freundlich ist.

Für den Moment bleibt es daher dabei: Ruhe bewahren und Dividenden kassieren!

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