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Eine Dividendenkürzung könnte bei diesen Aktien unmittelbar bevorstehen

Foto: Gettyimages

Die Dividendenrenditen steigen tendenziell, während die Anleger wegen der langfristigen Nachhaltigkeit der Ausschüttung ungeduldig werden. Wenn sie zweistellig werden, ist das in der Regel ein Warnzeichen, dass eine Reduzierung anstehen könnte. Das scheint bei den ultrahochprofitablen Energieunternehmen BP Prudhoe Bay Royalty Trust (WKN:985301), Martin Midstream Partners (WKN:765872) und Andeavor Logistics (WKN:A2DVGV) durchaus der Fall zu sein.

Der Treibstoff wird knapp

Im vergangenen Jahr hat BP Prudhoe Bay 5,07 US-Dollar pro Aktie an seine Investoren ausgeschüttet. Das beinhaltet eine großzügige Rendite von 19 %, wenn der Royalty Trust sie aufrechterhalten kann. Das Problem ist jedoch, dass BP Prudhoe Bay im Gegensatz zu vielen Dividendenwerten keinen festen Betrag zahlt. Stattdessen schwankt die Auszahlung mit den Ölpreisen und der Produktion aus dem Feld Prudhoe Bay in Alaska.

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Die Ölpreise waren in den letzten Monaten extrem schwankend. Sie stürzten in den letzten drei Monaten des Jahres 2018 um ganze 40 %. Aus diesem Grund zahlt BP Prudhoe Bay nur 0,33 US-Dollar pro Aktie im vierten Quartal aus. Obwohl diese Auszahlung im ersten Quartal steigen könnte – ist die Produktion aus dem Feld Prudhoe Bay kurz davor zu enden. Laut dem letzten Jahresbericht des Trusts wird geschätzt, dass die Lizenzzahlungen bis zum Jahr 2022 andauern und im folgenden Jahr Null betragen werden“. Obwohl das eine Verbesserung gegenüber dem Bericht von 2017 ist, ist es klar, dass diese Auszahlung rückläufig ist und schließlich enden wird.

Gefährlicher Boden

Martin Midstream Partners erzielt derzeit eine Rendite von 16 %. Diese Einnahmequelle scheint jedoch nicht nachhaltig zu sein. Zum einen hat die, MLP 31 % mehr Geld ausgegeben als im Vorjahr. Damit lag sie deutlich unter der Prognose, dass es 25 % mehr Barmittel generieren sollte, als es ausbezahlte. Schuld daran waren niedrigere Ölpreise, die sich auf die Geschäftstätigkeit auswirkten. Die schwierige Phase wäre kein Problem gewesen, wenn das Unternehmen Ende letzten Jahres nicht eine Verschuldungsquote von 4,61 erreicht hätte.

Das liegt weit über den 4,0 der meisten MLPs.

Das Unternehmen hat mehreren Investitionen getätigt, um die Schulden zu reduzieren. Das Unternehmen hat kürzlich Martin Transport übernommen, was den Cashflow erhöhen wird. In der Zwischenzeit ist es dabei, Cardinal Gas zu verkaufen, um die Bilanz zu stärken. Obwohl diese Maßnahmen helfen werden, wäre der vorsichtigere Weg, die Ausschüttung deutlich zu reduzieren und das überschüssige Geld zur Schuldentilgung zu verwenden. Irgendwann muss Martin Midstream realistisch sein und seine Ausschüttung reduzieren. Deshalb bin ich der Meinung, dass Dividendenjäger nicht in diese MLP investieren sollten.

Die Erwartung einer sinnvollen Fusion

Im vergangenen Jahr erwarb der Raffinerieriese Marathon Petroleum (WKN:A1JEXK) die Muttergesellschaft von Andeavor Logistics. Damit steuert sie nun die MLP. Das schafft Redundanz, da Marathon bereits eine MLP, nämlich MPLX (WKN:A1J7DR) hat.

Marathon arbeitet derzeit daran, das Geschäft von Andeavor Logistics besser zu verstehen, bevor es über die nächsten Schritte entscheidet. In der Zwischenzeit wurde die Ausschüttung von Andeavor Logistics eingestellt, um die Dividendendeckung und den Verschuldungsgrad der MLP zu verbessern. Die Investoren glauben jedoch, dass Marathon Andeavor Logistics schließlich mit MPLX fusionieren wird. Das wird wahrscheinlich zu einer niedrigeren Ausschüttung für aktuelle Andeavor Logistics-Investoren führen als die 12%-ige Ausschüttung, die sie jetzt erhalten. Die Kombination ist jedoch sehr sinnvoll, da sie eine größere Sparte mit einem stärkeren Finanzprofil schaffen wird. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die Auszahlungen reduziert werden.

Kein Risiko eingehen

Eine hohe Dividendenkürzung scheint für jede dieser hohen Renditen eine Selbstverständlichkeit zu sein. Deshalb sollten die Anleger nicht investieren. Eine bessere Option ist MPLX das eine attraktive Auszahlung von 8 % bietet, die sich auf einem soliden Fundament befindet.

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Dieser Artikel wurde von Matthew DiLallo auf Englisch verfasst und wurde am 21.04.2918 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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