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Warum ich denke, dass Bitcoin der größte Fehler aller Zeiten beim Investieren sein könnte

Foto: Getty Images

Auch wenn der Bitcoin-Kurs in den letzten Wochen deutlich gestiegen ist, ist er im vergangenen Jahr dennoch um 27 % gefallen. Seit dem Erreichen von fast 20.000 US-Dollar in der zweiten Jahreshälfte 2017 notiert er rund 75 % niedriger, da die Anleger in Bezug auf die Aussichten zunehmend enttäuscht sind.

Mit Blick auf die Zukunft könnte es weitere Schmerzen für Anleger der Kryptowährung geben. Ihr scheint das Potenzial zu fehlen, traditionelle Währungen zu ersetzen, während die Abhängigkeit von der Anlegerstimmung mittelfristig zu großen Herausforderungen führen könnte.

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Mainstream-Beschränkungen

Obwohl digitale Währungen langfristig die traditionellen Währungen ersetzen könnten, scheint Bitcoin das nicht zu tun. Es scheint Bitcoin an der notwendigen Infrastruktur zu mangeln, um eine traditionelle Währung zu ersetzen, wobei Regulierungsbehörden und Gesetzgeber offenbar beabsichtigen, deren breiteren Einsatz zu blockieren.

Tatsächlich hat eine Reihe prominenter Einflussnehmer wie Mark Carney, Vorsitzender der Bank of England, ihre negativen Ansichten zur Kryptowährung zu Protokoll gegeben. Das könnte bedeuten, dass sie letztlich aufgrund ihrer begrenzten Größe nicht zur Mainstream-Währung wird. Daher ist es schwierig zu erkennen, was für die Investoren eine attraktive Perspektive sein könnte.

Investitionspotenzial

Einer der Gründe, warum die Investoren Bitcoin gekauft haben, war die Diversifizierung der Portfolios. Zuvor wurde Bitcoin als relativ wenig mit der Gesamtwirtschaft korrelierend angesehen. Da es sich jedoch um einen risikoreichen Vermögenswert handelt, der keine Fundamentaldaten hat, hängt der Bitcoinpreis vollständig von der Stimmung der Anleger ab. Infolgedessen scheint Bitcoin in hohem Maße dennoch mit der Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Aktienmärkte zu korrelieren. Vielleicht hat Bitcoin deshalb in den letzten Wochen zugelegt, während sich der Aktienmarkt nach oben bewegte und die Anleger bereit waren, mehr Risiken einzugehen.

Da die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA und China jedoch gemischt sind und die EU weiterhin Probleme mit dem Wachstum hat, solange sich der Brexit verzögert, könnten sich die Aussichten für die Anleger eintrüben. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Anleger zunehmend weniger risikofreudig würden – zumal sich die Geldpolitik in den USA mittelfristig strafft. Das kann dazu führen, dass sich die Anleger auf weniger riskante Anlagen konzentrieren, was die Popularität von Bitcoin verringern könnte.

Blase

Wenn man auf die Geschichte der Weltwirtschaft zurückblickt, gibt es eine Reihe von Fällen, in denen die Begeisterung der Anleger auf ein Niveau gestiegen ist, das nicht mehr mit dem eigentlichen Vermögenswert übereinstimmte. So stieg beispielsweise der Preis für Tulpen im 17. Jahrhundert auf ein Niveau, das stark vom Wert der Ware selbst abgekoppelt war. Ein jüngeres Beispiel ist die Dot-Com-Blase, während der Ideen für Websites ohne Einnahmen für Millionen US-Dollar verkauft wurden.

Obwohl sich Bitcoin möglicherweise noch nicht in der gleichen Größenordnung wie eines dieser beiden Ereignisse befindet, hat der Bitcoin-Kurs das Potenzial, mittelfristig bedeutende Rückgänge zu verzeichnen. Insofern könnte jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verkauf sein und die Gelegenheit gut, sich stattdessen auf den Kauf hochwertiger Aktien zu konzentrieren, die auf der Grundlage fairer Bewertungen gehandelt werden.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und am 27.04.2019 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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