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Dividendenperle Münchener Rück über Umweltrisiken und Cyberkriminalität: Starkes Wachstum voraus?

Die Investoren der Münchener Rück (WKN: 843002) hatten in den vergangenen Monaten definitiv keinen Grund zum Meckern. Einerseits verkündete der Rückversicherer vor einigen Wochen, dass er im vergangenen Geschäftsjahr 2018 wieder auf einen satten Gewinn in Höhe von 2,3 Mrd. Euro gekommen ist. Andererseits stellte die Münchener Rück zudem eine um 7,5 % erhöhte Dividende von nunmehr 9,25 Euro in Aussicht, die bereits in wenigen Tagen ausgeschüttet werden dürfte.

Doch auch für die kommenden Monate, Jahre oder gar Jahrzehnte scheint der Rückversicherer spannende Geschäftsfelder entdeckt zu haben, die weiteres Wachstum bringen könnten. Darauf deutet zumindest ein spannendes Interview von Münchener-Rück-Chef Wenning mit €uro am Sonntag hin, in dem der Lenker der Dividendenperle einen interessanten Einblick in künftige Hauptgeschäftsfelder gegeben hat. Aber schau am besten selbst.

Münchener-Rück-Chef über Umweltschäden

Wie Wenning im Rahmen des Interviews einerseits betonte, könnten vor allem wetterbedingte sowie generell umweltbedingte Naturschäden in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Der Münchener-Rück-Chef betonte, dass der Rückversicherer bereits seit 1970 vor klimatischen Veränderungen warne, wofür man anfangs belächelt worden sei.

Nichtsdestoweniger sei der Klimawandel inzwischen da und in den Köpfen der Menschen angekommen, auch wenn einige prominente Politiker wie US-Präsident Trump das nicht wahrhaben wollen. Allerdings, und das dürfte viel wesentlicher sein, seien viele Risiken noch immer nicht versichert, auf die Wenning hierbei hingewiesen hat. Wörtlich sagte er:

Schon heute ist nur ein Bruchteil der Naturkatastrophen versichert. Selbst in dem reichen Land USA sind es lediglich 50 Prozent. In den ärmsten Ländern liegt der Anteil bei null Prozent, im globalen Schnitt sind es 30 Prozent. Eine größere Verbreitung von Versicherungen ist dringend nötig. Auch ohne Klimawandel gibt es noch ein riesiges Potenzial – auch für uns.

Was im Umkehrschluss vor allem bedeuten dürfte, dass in diesem Bereich grundsätzlich noch Aufholbedarf für die gesamte Versicherungs- und Rückversicherungsbranche bestehen dürfte. Prinzipiell könnte daher auch der Branchenprimus, die Münchener Rück, in diesem Bereich durchaus noch wachsen und das Prämienvolumen möglicherweise erheblich steigern.

Wenning über die Cyberkriminalität

Zudem sieht die Münchener Rück auch in einem anderen Bereich noch mächtig Aufholbedarf: der Cyberkriminalität. Auch hier hätten sich, bedingt durch viele Einfallstore, die beispielsweise von der neumodischen Vernetzung von Maschinen, Haushaltsgeräten oder auch Fahrzeugen herrühren, neue Bereiche ergeben, die versichert werden möchten. Doch sei dieser Trend gegenwärtig noch immer nicht versicherungstechnisch angekommen. Wörtlich sagte Wenning hier:

Da können teilweise erhebliche Schäden entstehen. Schon heute werden sie weltweit auf 600 Milliarden Dollar geschätzt und nicht einmal ein Prozent davon ist über Cyber-Versicherungen abgedeckt. Schäden und Versicherungen werden stark wachsen, und wir werden mit von der Partie sein.

Auch hier scheint sich ein weiterer großer Markt aufzutun und die Münchener Rück plant, sich ein beachtliches Stück von diesem spannenden Kuchen abzuschneiden. Auch wenn das natürlich in der Anfangszeit durchaus mit einigen (kalkulatorischen) Risiken verbunden sein könnte, dürfte dieses Segment dem erfahrenen Rückversicherer langfristig neues Wachstum bringen. Und unterstreichen, dass die Münchener Rück stets mit den technologischen Entwicklungen mitgeht und versucht, neue und ebenfalls innovative Versicherungslösungen für diese Märkte bereitzustellen.

Zwei spannende Geschäftsfelder voraus!

Wie wir daher unterm Strich sehen können, scheinen die Münchener Rück und ihre Manager stets den Zeitgeist zu treffen. Sowohl der Klimawandel als auch die Cyberkriminalität könnten in Zukunft eine große Rolle spielen – auch im Versicherungsbereich.

Die Münchener Rück plant, weitere Schäden in diesem Bereich zu versichern und neue mögliche Kunden zu akquirieren, die künftig zu einem gesteigerten Prämienaufkommen führen könnten. Das sollte allen Investoren durchaus gefallen, denn hier dürfte ein wesentliches Merkmal einer künftigen potenziellen Wachstumsstory liegen.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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