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Diese DAX-Aktie wird gerade attraktiver und notiert noch bei 2,26 % Dividendenrendite

Foto: Peter Roegner

Die Henkel (WKN: 604843)-Aktie meldete zuletzt keine sensationellen Ergebnisse. So reduzierten sich 2018 der Umsatz und der Gewinn um 0,6 beziehungsweise 8,3 %. Und da Aktien vor allem auf Gewinnschwankungen reagieren, sank der Kurs seit dem Hoch im August 2018 bei 112,20 Euro bis heute um 21,8 % (15.04.2019).

Vor allem die Klebstoffsparte Adhesive Technologies reagiert sensibel auf Konjunkturschwankungen, da sie auf die Industrie angewiesen ist, und deshalb stieg das operative Ergebnis hier nur noch um 0,7 %. Das Konsumsegment Beauty Care konnte ihr Ergebnis hingegen weiter um 10 % verbessern, während Laundry & Home Care (Wasch- und Putzmittel) 1,9 % nachgab. Es gäbe also Gründe, das Wertpapier zu verkaufen. Warum die Henkel-Aktie aber gerade jetzt interessanter wird, erfährst du hier.

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1. Familienunternehmen

61 % der Henkel- Stammaktien befinden sich immer noch im Familienbesitz. Zwar ist dies keine Garantie, dass sich die Aktie auch zukünftig gut entwickelt, aber es ist ein starkes Zeichen, wie viel Vertrauen und Überzeugung weiterhin vorhanden sind. Häufig entwickeln sich Unternehmen dieser Art deutlich besser als managergeführte Firmen. Allein in den letzten zehn Jahren ist die Henkel-Aktie um etwa 376 % gestiegen (15.04.2019). In dieser Zeit hat die Familie Henkel ihr Vermögen (allein mit der Aktie) fast verfünffacht. Der DAX konnte im gleichen Zeitraum „nur“ um etwa 260 % zulegen (15.04.2019).

Aber dies ist noch nicht alles. Henkel existiert schon seit 1876. Dazwischen lagen etliche Währungsreformen und Kriege. Genauso oft hat die Bevölkerung immer wieder ihr gesamtes Kapital verloren. Henkel-Aktionäre mussten zwar Schwankungen hinnehmen, konnten aber auf lange Sicht ihr Vermögen erhalten und vermehren.

2. Gefragte und etablierte Produkte

Wenn ein Unternehmen gute Produkte besitzt, von denen die Kunden überzeugt sind, ist dies ein starker Wettbewerbsvorteil, denn bist du einmal von einem Produkt überzeugt, wirst du meistens dabei bleiben. Dies führt zu Wiederholungskäufen und kontinuierlichen Umsätzen. Und Henkel besitzt gleich eine ganze Reihe von beliebten Produkten, die ständig nachgefragt werden. So kennst du sicherlich die Marken Pritt, Somat, Persil, Perwoll, Schwarzkopf oder GlissKur und nutzt sie eventuell sogar.

3. Gute Geschäftszahlen und Dividendenentwicklung

Betrachten wir Henkel einmal langfristig, ist festzustellen, dass der Umsatz seit 2009 bis 2018 von 13,6 auf 19,9 Mrd. Euro und der Gewinn von 628 auf 2.330 Mio. Euro gestiegen sind. Dabei wurde die Nettomarge von 4,4 auf 11,7 % verbessert. 2018 lag die Gesamtkapitalrendite bei fast 8 % und die Eigenkapitalquote betrug sehr gute 57,7 %. So sehen, meiner Meinung nach, hervorragende Unternehmen und Investments aus.

Ein neues Wachstumsfeld sind Produkte für den Onlinehandel. Im letzten Jahr (2018) erzielte Henkel in dieser Kategorie einen prozentual zweistelligen (allein im Konsumgüterbereich mehr als 30 %) Zuwachs. Der Konzern rechnet damit, dass sie bis 2020 etwa 4 Mrd. Euro (dies entspricht einer Verdopplung) zum Umsatz beitragen werden.

Wie gut Henkel ist, erkennst du auch an der Entwicklung der Dividende. Über die letzten 25 Jahre wurde sie immer gezahlt und dabei nie reduziert. Um diese Entwicklung gewährleisten zu können, muss sich das operative Geschäft konstant gut entwickeln. Und weil die Aktie über die vergangenen Monate gefallen ist, notiert die Vorzugsaktie nun wieder bei einer Dividendenrendite von 2,26 % (15.04.2019).

4. Aktie wieder fair bewertet

Dass die Henkel-Aktie deutlich günstiger geworden ist, kannst du beispielsweise am Kurs-Gewinn-Verhältnis erkennen, das 2015 noch bei knapp 22 lag und mit den Gewinnen aus dem Jahr 2018 nun bei 15,6 (operativ sogar bei 14,6) liegt. Und da für 2019 und 2020 wieder mit besseren Ergebnissen gerechnet wird, liegt es auf dieser Basis noch tiefer. Damit ist die Aktie aktuell zumindest nicht mehr zu teuer.

Foolishes Fazit

Die Aktie ist also günstiger geworden und langfristig war Henkel bisher ein gutes Unternehmen. 2018 drückten vor allem Einmal- (vor allem Steuern) und Konjunktureffekte auf den Gewinn. Sie werden nicht für immer bestehen bleiben. Und mit Henkels Zielen bis 2020, Wachstum, Digitalisierung und Agilität zu steigern, sollten auch zukünftig wieder bessere Ergebnisse möglich sein.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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