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Frauen stehen vor einem schwerwiegenden Defizit bei den Rentenersparnisse, wie die Daten zeigen

Foto: Getty Images

Es wird oft gesagt, dass Frauen finanziell gesehen einen großen Nachteil gegenüber Männern haben. US-Frauen erhalten im Allgemeinen etwa 0,80 US-Dollar für jeden US-Dollar, der von ihren ähnlich qualifizierten männlichen Kollegen verdient wird, aber das ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs.

Neue Daten des Beratungsunternehmens Aon deuten darauf hin, dass derzeit noch berufstätige Frauen, wenn sie nicht in ihr Altersvorsorgeprogramm intensivieren, wahrscheinlich in ihren goldenen Jahren große Problemen haben werden. Konkret riskieren etwa 70 % ein ernsthaftes Spardefizit, wenn sie planen sich im Alter von 67 Jahren zur Ruhe zu setzen.

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Frauen, die mit 67 den Ruhestand beginnen, sollten idealerweise mit dem 11,6-fachen ihres letzten Jahresgehalts in Rente gehen, so Aon. Aber basierend auf den aktuellen Sparquoten werden ältere Frauen bis dahin im Durchschnitt nur das 7,6-fache ihres Gehalts erhalten. Da spreche einer noch über eine große Lücke.

Die einzigartigen Herausforderungen für Frauen im Ruhestand

Obwohl das Sparen für den Ruhestand sowohl für Männer als auch für Frauen von entscheidender Bedeutung ist, erschwert das Lohngefälle weiblichen Arbeitnehmern den angemessenen Aufbau von Wohlstand. Darüber hinaus ist es wahrscheinlicher als bei Männern, dass Frauen sich für die Betreuung von Familienmitgliedern aus dem Erwerbsleben zurückziehen, was wiederum ihr Einnahmenpotenzial einschränkt und damit die Altersvorsorge hemmt. Betrachten wir dazu noch die Tatsache, dass Frauen eine längere Lebenserwartung haben als Männer, ist kein Wunder, das Altersarmut um sich greift. Gibt es doch derart viele Risiken für Seniorinnen.

Aufstieg an der Rentenfront

Obwohl die oben genannten Daten ein ziemlich düsteres Bild zeichnen gibt es Dinge, die Frauen tun können, um dem Einhalt zu gebieten. Zum einen können weibliche Arbeitnehmer ihre Ausgaben reduzieren und während ihrer Karriere mehr sparen. Wenn man beispielsweise über einen Zeitraum von 20 Jahren zusätzliche 300 US-Dollar pro Monat einnimmt und beiseitelegt, könnte der persönliche Rentenfonds einer Frau um fast 150.000 US-Dollar steigen, wenn wir rechnen, dass dieses Geld eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7 % generieren würde.

Apropos: Aggressives Investieren ist eine weitere Taktik die Frauen anwenden können, um den eigenen Wohlstand zu steigern. Die gerade erwähnte durchschnittliche jährliche Rendite von 7 % ist eine vernünftige Annahme für ein aktienlastiges Portfolio, und das Anlegen in Aktien könnte helfen, niedrigere Sparquoten auszugleichen.

Für Frauen, deren Verdienst wirklich nicht dem nötigem Niveau entspricht, gibt es auch die Möglichkeit eines Nebenjobs. Es mag nicht ideal sein, besonders für diejenigen, die neben der regulären Arbeit Betreuungsverantwortung haben, aber es ist ein vernünftiges Mittel, um Verdienstdefizite aufzuholen – so sehr, dass 14 % der Arbeiterinnen mit einer zweiten Arbeitsstelle genug erwirtschaften, um ihre persönlicher Rentenfonds zu finanzieren. Ein weiterer Vorteil  eines zusätzlichen Jobs ist die Möglichkeit, diesen im Ruhestand weiter zu verfolgen und später im Leben in Teilzeit zu arbeiten.

Allerdings müssen und sollten sich Frauen nicht mit niedrigen Löhnen abfinden. Heutzutage sind Gehaltsverhandlungen eine akzeptable Praxis, besonders auf dem derzeitigen gesunden Arbeitsmarkt. Frauen sollten daher nicht zögern und sich für höhere Löhne einsetzen, wenn sie das Gefühl haben, dass sie unterbezahlt sind oder bei neuen Stellenangeboten ihre Arbeit nicht wertgeschätzt wird. Gleichzeitig sollten Frauen in sich selbst investieren, indem sie ihre Fähigkeiten erweitern um Gehaltserhöhungen zu erlangen, sobald sie verfügbar werden.

Schließlich sollten Frauen denen es wirklich an Sparguthaben mangelt, in Erwägung ziehen, diesen Meilenstein zu verschieben und stattdessen zusätzliches Geld zu verdienen.

Auch wenn Frauen beim Thema Altersvorsorge einen gewissen Nachholbedarf haben könnten, ist sicherlich nicht alles verloren. Der Schlüssel dazu ist es jedoch dem Problem einen Schritt voraus zu sein, bevor es zu spät ist.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 26.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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