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Mit Stadia könnte Google das Interactive Gaming auf die nächste Stufe heben

Foto: Google

Es ist offiziell: Alphabets (WKN: A14Y6F) (WKN: A14Y6H) Google baut keine neue Videospielkonsole. Der Internet-Titan hat noch größere Pläne für die Zukunft des Gaming.

Am Dienstag präsentierte Google offiziell Stadia, eine Plattform, die in der Lage ist, Spiele in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf jedem Fernseher mit Chromecast, PCs mit dem Chrome-Browser und Google-Pixel-Geräten zu streamen.

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Dabei ist es wichtig, dass du keine spezielle Spielekonsole oder einen teuren Gaming-PC benötigst. Dank des konkurrenzlosen globalen Rechenzentrumsnetzwerks von Google können die Nutzer von fast jedem Bildschirm aus und von fast überall auf der Welt auf ihre Spiele zugreifen.

Google VP Phil Harrison besteht darauf, dass das Unternehmen „vollständig agnostisch sein will“, und fügt hinzu: „Wir wollen nicht, dass die Spieler Hunderte von Dollar, manchmal Tausende von Dollar ausgeben, um ein Gaming-Rig (Spielausrüstung) in ihrem Haus aufzubauen“.

Obwohl Google mit Controllern von Drittanbietern kompatibel ist, wird Stadia mit einem eigenen Controller ausgestattet. Um die Leistung zu maximieren wird der Controller direkt über WiFi mit den Rechenzentren von Google verbunden.

Entwicklung für YouTube

Der Stadia-Controller verfügt außerdem über ein Mikrofon, die Schaltfläche Google Assistant und Tasten für die sofortige Aufnahme, Speicherung und Freigabe des Gameplays. Das macht die Sache richtig interessant.

Erst letzten Monat bestätigte Google CEO Sundar Pichai während der vierteljährlichen Telefonkonferenz, dass ihre YouTube-Video-Plattform fast 2 Mrd. monatlich eingeloggte Nutzer erreicht hat. Während der gestrigen Meldung, erklärte das Unternehmen, dass über 200 Mio. dieser Nutzer täglich spielbezogene Inhalte auf YouTube ansehen. Über 50 Mrd. Stunden schauten die YouTube- Zuschauer Spiele auf der Plattform.

Mit Stadia will Google diese hunderte Millionen von Zuschauern noch näher an das Geschehen heranbringen, indem es die Welten des Game Viewing und Game Playing effektiv miteinander verbindet Daher können die Spieler beispielsweise Lieblingsmomente in ihren Spielen aufzeigen, sie online teilen und jedem Zuschauer die Möglichkeit geben, sein eigenes Spiel genau in einem bestimmten Moment zu starten. Sie können mitansehen wie es ihnen in der gleichen Situation ergehen würde. Content-Ersteller können ihr Publikum auch einladen, an Spielen teilzunehmen.

„Die Verbindung dieser beiden Welten ist nicht nur die Zukunft des Multiplayers“, sinnierte Harrison, „es ist die Zukunft des Unterhaltungssektors.“

Das Fazit

Google ist nicht der erste, der einen solchen Service einführt. NVIDIA (WKN:918422) startete Ende 2015 für 7,99 US-Dollar pro Monat seinen eigenen Cloud Gaming Service Ge Force NOW. Dieser Dienst ist nicht in Schwung gekommen, vor allem, weil die Nutzer, einen der NVIDIAs SHIELD TV Streaming Media Player besitzen müssen, die ab 179 US-Dollar kosten. NVIDIA gibt keine spezifischen Absatzzahlen für SHIELD TV bekannt. Im Vergleich dazu gibt es viel mehr Leute, die entweder Googles beliebte 35 US-Dollar Chromecast Geräte oder seinen kostenlosen Chrome Internetbrowser verwenden. würde.

Übrigens hat Google gestern auch bestätigt, dass die Plattform von Stadia mit den Grafikprozessoren (GPUs) ausgestattet sein wird, die von NVIDIAs Erzfeind AMD (WKN:863186) entwickelt wurden. Das führte gestern zu einem Anstieg der AMD-Aktien um mehr als 12 %.

Auf jeden Fall hat Google keine Preise oder einen Zeitplan bekannt gegeben. Google hat versprochen, dass Stadia „noch in diesem Jahr“ in den USA, Kanada, Großbritannien und einem großer Teil Europas starten wird.

Wenn Google den Netzwerkeffekt für seine Produkte nutzen kann, der täglich von Milliarden Menschen erzeugt wird, wird es die Spieleindustrie, aus den Angeln heben.

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Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Steve Symington auf Englisch verfasst und am 20.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien) und Nvidia und empfiehlt diese.

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