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Ein großer Rückschritt für Bitcoin

Foto: Getty Images

Sechzehn Monate. So lange hielt sich das erste Bitcoin-Futures-Produkt auf dem Markt.

Weniger als eineinhalb Jahre nachdem Cboe Global Markets (WKN:A1CZTX) als erste große Börse ein Kryptowährungsderivat anbot, hat das Unternehmen beschlossen, keine neuen Bitcoin-Futures mehr in sein Angebot aufzunehmen, was einen großen Rückschlag für die Kryptowährung darstellt. Obwohl das sicherlich nicht das einzige Bitcoin-Futures-Produkt auf dem Markt ist, ist es ein großer Schritt zurück.

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Warum?

Wir wissen es nicht mit 100%iger Sicherheit, nehmen aber an, dass es daran liegt, dass die Begeisterung für Bitcoin und andere Kryptowährungen im letzten Jahr stark abgenommen hat.

Genau zu dem Zeitpunkt, als Cboe seine ersten Bitcoin-Futures einführte – erreichten die Futures Ende 2017 mit fast 20.000 US-Dollar ihren Höhepunkt. Bitcoin ist seither komplett abgestürzt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes wird Bitcoin für weniger als 4.000 US-Dollar gehandelt, ein Rückgang von etwa 80 % vom Höchststand.

Wenn du damit nicht vertraut bist, Futures-Kontrakte erlauben den Investoren im Wesentlichen zu wetten, ob der Preis eines bestimmten Rohstoffs bis zu einem bestimmten Datum steigen oder fallen wird. Futures-Kontrakte laufen jeden Monat aus. Wenn eine Börse aufhört, neue Futures-Kontrakte für eine bestimmte Ware (wie Bitcoin) zu erstellen, dann gibt es letztendlich keine mehr.

In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung bestätigte Cboe, dass im März 2019 keine neuen Bitcoin-Futures-Kontrakte erstellt werden und dass man auch in den Folgemonaten keine neuen schaffen wird. Cboe schließt die Möglichkeit weiterer Bitcoin- oder anderer Kryptowährungsderivate nicht aus, hat aber keine unmittelbaren Pläne, diese anzubieten, was man in der Erklärung deutlich gemacht hat.

Warum das eine große Sache ist

Cboe war die erste Börse, die Bitcoin-Futures-Kontrakte anbot, und führte am 10. Dezember 2017 die ersten Bitcoin-Derivate der Branche ein.

Klar ist, es gibt andere Bitcoin-Future-Kontrakte, so wie sie von der CME Group angeboten werden. Darüber hinaus ist das Handelsvolumen der Bitcoin-Futures von CME um ein Vielfaches höher als das von Cboe. CME hat keine ähnlichen Pläne zur Einstellung seiner Bitcoin-Futures angekündigt. Der Schritt von Cboe zerstörte also nicht gerade den Markt für Bitcoin-Futures.

Da es jedoch der First Mover in dem Bereich war, wurde Cboes Markteinführung von Bitcoin-Futures weithin als ein wichtiger potenzieller Wachstumstreiber für das institutionelle Interesse am Krypto-Bereich angesehen. Es wurde auch angenommen, dass Bitcoin als Investition brauchbar ist und nicht nur eine Spekulation. Schließlich haben Bitcoin-Futures den Anlegern die Möglichkeit gegeben, von Bitcoin-Preisbewegungen in beide Richtungen zu profitieren, so wie sie es mit Aktien und Rohstoffen tun können.

Leider hat sich das breite Interesse der Institutionen nicht durchgesetzt – zumindest nicht in dem Maße, wie es sich die Investoren erhofft hatten. Die Entscheidung von Cboe, die Erstellung von Bitcoin-Future einzustellen, lässt uns daraus schließen, dass die Börse nicht erwartet, dass sich das in naher Zukunft ändern wird.

Könnte noch etwas anderes institutionelle Investoren von die Bitcoin-Anlage abhalten?

Seit dem Popularitätsschub von Bitcoin 2017 haben Experten zwei Arten von Produkten zitiert, die zu einem Anstieg der institutionellen Investitionen führen könnten.

Futures haben offensichtlich nicht so funktioniert, wie es sich viele Bitcoin-Enthusiasten erhofft hatten. Ein Bitcoin-ETF, könnte sicherlich institutionelle Investoren anziehen.
Es handelt sich um eine solide Situation. Doch die SEC hat nach vielen Versuchen noch keinen zugelassen. Solange es keine anderen Wachstumstreiber gibt, für den sich die institutionellen Investoren interessieren, könnte es schwer sein zu argumentieren, dass Bitcoin in den nächsten Jahren viel Potenzial hat.

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Dieser Artikel wurde von Matthew Frankel auf Englisch verfasst und am 19.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool empfiehlt Cboe Global Markets.

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