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H&M-Aktie mit 10-Prozent-Rallye nach Zahlen: Ist das der Turnaround?

Die Aktie des schwedischen Modeunternehmens H&M (WKN: 872318) konnte sich zum Ende der vergangenen Woche mit einem starken Lebenszeichen zurückmelden. Allein am vergangenen Freitag stieg das Papier von 13,52 Euro auf 14,87 Euro zum Tagesschluss. Das entsprach schlussendlich einem spannenden Kursplus von rund 10 %, zwischenzeitlich ist die Aktie sogar im Laufe des Handelstages um knapp 15 % angestiegen.

Der Grund für diese regelrechte Rallye war ein relativ starkes Zahlenwerk, das H&M nun für das erste Quartal verkünden konnte. Lass uns an dieser Stelle daher mal einen Foolishen Blick auf diesen Bericht werfen und überlegen, ob das nun die Wende für den zuletzt eher kriselnden Modekonzern sein könnte oder ob hier noch weitere Vorsicht angebracht ist.

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Zahlen, Daten, Fakten

Wie das schwedische Modeunternehmen nun im Rahmen seiner Quartalszahlen für die ersten vier Monate des aktuellen Geschäftsjahres verkündete, stiegen vor allem die Umsätze im Jahresvergleich rasant an. So konnten die Schweden im Jahresvergleich ihre Erlöse um stolze 10 % auf nun wieder 51 Mrd. Schwedische Kronen steigern. Vor allem diese Kennzahl wird vom Markt dahin gehend interpretiert, dass die schwächeren Zeiten beim zuletzt eher kriselnden Modehändler nun vorbei sein könnten. Eine spannende Sichtweise, aber dazu gleich noch etwas mehr.

Aus Sicht der Ergebnisse scheint H&M allerdings weiterhin mit nachgebenden Zahlen zu kämpfen zu haben. So sank das Ergebnis vor Steuern beispielsweise um 17 % auf 1,04 Mrd. Schwedische Kronen, der operative Gewinn sank sogar um 40 % auf 803 Mio. Schwedische Kronen, was definitiv nicht unerheblich ist.

Allerdings hingen diese schwächeren Ergebnisse vornehmlich damit zusammen, dass H&M in diesem Quartal stark in den Ausbau des eigenen Onlinegeschäfts sowie eines stabileren Logistiknetzes investiert hat, was nun als negativer Einmaleffekt das Zahlenwerk belastet hat. Nichtsdestoweniger handelt es sich hierbei jedoch eigentlich um positive Neuigkeiten, die langfristig dem operativen Geschäft von H&M durchaus auf die Sprünge helfen könnten.

Wendepunkt erreicht?

Viele Investoren dürften sich zum Abschluss natürlich noch fragen, ob H&M nun vor allem mit den gesteigerten Umsätzen einen Wendepunkt markiert haben könnte, von dem aus es von im weiteren operativen Verlauf weiterhin bergauf gehen wird. Und die Antwort ist, wie so oft, ein ganz klares Ja und Nein.

Einerseits ist es natürlich zu begrüßen, dass H&M inzwischen in den immer wichtiger werdenden Onlinehandel investiert sowie auf ein stabileres Logistiknetz setzt, was für den künftigen operativen Erfolg essenziell werden dürfte. Prinzipiell könnte auch diese Entwicklung sich nun natürlich auch in den steigenden Erlösen niedergeschlagen haben, was ebenfalls ein starkes, positives Lebenszeichen wäre. Nichtsdestoweniger sollten alle hoffnungsvollen Investoren an dieser Stelle noch nicht übereifrig werden.

Vor allem im Onlinebereich hat H&M nämlich noch immer viele Jahre verpennt und möglicherweise noch viel aufzuholen im Vergleich zur inzwischen etablierten Konkurrenz. Wobei man noch immer durchaus kritisch hinterfragen kann, ob eine Aufholjagd für den schwedischen Modekonzern überhaupt noch möglich ist.

Auch wenn die aktuellen Zahlen daher gut sind und durchaus ein starker Indikator für eine mögliche Wende sein könnten, sollten Investoren das einzelne gute Quartal an dieser Stelle wohl besser nicht überbewerten. Denn mittel- bis langfristig könnte H&M noch immer einige Baustellen vor allem im Onlinebereich vor sich haben, die für den weiteren operativen Erfolg kriegsentscheidend werden könnten.

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Vincent besitzt Aktien von H&M. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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