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3 Top-Dividendenaktien mit Renditen über 5 %

Wer Dividendenwerte mit hohen Renditen sucht, sollte sich Enviva Partners (WKN:A14SDE), VEREIT (WKN:A14XJT) und AbbVie (WKN:A1J84E) mal genauer ansehen. Die Aktien bieten allesamt eine Rendite von über 5 %, und das ist kein zufälliger Erfolg. Von sauberer Energie über das Gesundheitswesen hin zu Immobilien – einer dieser Dividendenwerte mit hoher Rendite dürfte für das eigene Depot interessant sein, wenn man sich ein bisschen näher damit beschäftigt.

Die einzige Aktie mit Rendite über 5 %, die ich besitze

Brian Stoffel (Enviva Partners): Ich will hier niemandem was vormachen: Ich bin kein Dividendeninvestor. Von allen Unternehmen, die ich besitze, zahlt lediglich eines eine Dividende. Jetzt kann man einerseits denken, dass ich keine Ahnung habe oder man kann denken, dass ich die eine Aktie dann sehr bewusst ausgewählt habe und umso vertrauenswürdiger bin.

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Wie dem auch sei, bei der Aktie handelt es sich um Enviva Partners – und basierend auf den Auszahlungen des letzten Jahres erbringt sie derzeit über 8 %. Das Geschäftsmodell ist ziemlich einfach zu verstehen: Enviva liefert Energieunternehmen weltweit, die die Treibhausgasemissionen reduzieren wollen, Holzpellets. Diese Verträge laufen im Durchschnitt zwischen neun und zehn Jahren.

Nach der Unterzeichnung versucht Enviva die internen Kosten für die Lieferung dieser Pellets zu senken und gibt die Differenz – also den ausschüttungsfähigen Cashflow – an seine Investoren weiter. Die Produktionsanlagen und Tiefwasserhäfen im amerikanischen Südosten tragen zur Effizienzsteigerung bei. Das Unternehmen hat sich sogar von einem Brand in einem seiner Häfen Anfang des Jahres erholt.

Aber Vorsicht: Nach und nach können viele dieser Energieunternehmen auf Wind- oder Solarenergie umsteigen. Am besten erkennt man das anhand der durchschnittlichen Vertragsdauer. Wenn diese weiter sinkt, bedeutet das, dass Holzpellets an Bedeutung verlieren werden und es an der Zeit ist, bessere Dividendenwerte fürs Portfolio zu finden.

Mehr Klarheit bei den Gerichtskosten

Reuben Gregg Brewer (VEREIT Inc.): Unter der Leitung des Branchenveteranen Glenn Rufrano hat VEREIT eine große Wandlung durchgemacht. Es handelt sich nun um einen reinen, diversifizierten REIT (Net Lease Real Estate Investment Trust) mit einer soliden Bilanz und einer gut gedeckten Dividende. Dies ist eine große Veränderung gegenüber dem Unternehmen, welches 2014 einen Buchhaltungsfehler angekündigt hat, der zu einem komplett neuen Management und dem Zahlungsstopp der Dividende führte.

Obwohl bei VEREIT große Fortschritte erzielt wurden, gibt es immer noch ein großes Problem: Klagen. Das von der Buchhaltungsfrage übrig gebliebene juristische Gerangel ist eine Sache, die die Anleger beunruhigt und die REIT-Aktien belastet. Damit liegt die Rendite bei satten 6,7 % und ist damit mit Abstand eine der höchsten in der Branche. Leider gibt es hier keine Möglichkeit, das finanzielle Risiko vollständig zu quantifizieren, aber alles in allem werden Fortschritte gemacht.

VEREITs Dividende via YCharts

So hat sich das Unternehmen beispielsweise bereits mit rund einem Drittel der Aktionäre zu insgesamt rund 233 Millionen USD geeinigt. Unter der Annahme, dass sich der Rest der Aktionäre mit etwa der gleichen finanziellen Gegenleistung begnügt, deutet dies darauf hin, dass die Zeche am Ende im schlimmsten Fall bei rund einer Milliarde USD liegen wird. VEREIT verfügt bei der letzten Überprüfung über rund 1,7 Milliarden USD für seine Kreditfazilität. Das Unternehmen sollte das also ohne allzu große Belastung wegstecken können. Und sobald die rechtlichen Fragen durchgestanden sind, dürfte der Markt die Aktie stärker bewerten. Jetzt ist allerdings die Zeit, die hohe Dividende zu kassieren.

Das Biotech-Schnäppchen

Keith Speights (AbbVie Inc.): Wer Dividenden mag, sollte AbbVie lieben. Biotech zahlt eine Dividende von 5,3 %. Seit der Abspaltung von Abbott Laboratories im Jahr 2013 hat man die Dividende um satte 168 % erhöht. Und einschließlich seiner Zeit als Teil von Abbott hat AbbVie seine Dividende 47 Jahre in Folge erhöhen können.

Aber AbbVie ist nicht nur eine großartige Dividendenaktie, sondern auch ein ziemlich gutes Schnäppchen. Die Aktien werden zum rund 8,5-fachen der erwarteten Einnahmen gehandelt. Diese günstige Bewertung ist in erster Linie auf die Besorgnis der Anleger über die Aussichten für AbbVies meistverkauftes Medikament Humira zurückzuführen, das nun in Europa im Wettbewerb mit Biosimilars steht.

AbbVie macht sich jedoch keine Sorgen über die Herausforderungen für Humira. Das Medikament wird in den USA frühestens 2023 mit Biosimilar-Rivalen konkurrieren müssen. Die anderen aktuellen Produkte von AbbVie, darunter die Krebsmedikamente Imbruvica und Venclexta, sowie das Hepatitis-C-Medikament Mavyret, entwickeln sich weiterhin sehr gut. Noch besser ist, dass das Unternehmen in naher Zukunft vielversprechende neue Medikamente auf den Markt bringt, vor allem Immunologie-Medikamente wie Risankizumab und Upadacitinib. AbbVie geht davon aus, dass diese beiden Medikamente allein bis 2025 10 Milliarden USD oder mehr an zusätzlichen Einnahmen beitragen werden.

AbbVie ist derzeit ein ertragreiches Biotech-Schnäppchen. Aber da die kommenden Produkte des Unternehmens, wie etwa das Endometrioseschmerzmedikament Orilissa, an Fahrt gewinnen und Kandidaten aus der Pipeline die Zulassung erhalten, glaube ich nicht, dass die Aktie noch lange so günstig zu haben sein wird.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Keith Speights besitzt Aktien von AbbVie, Reuben Gregg Brewer von VEREIT, Brian Stoffel von Enviva Partners. Dieser Artikel erschien am 26.2.2019 auf fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt. 

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