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3 überraschende Aktien, die letzte Woche neue Tiefststände erreichten

Seit der Talsohle Ende letzten Jahres hat sich der Markt erholt, aber natürlich nimmt nicht jede Aktie an dieser Konfettiparade teil. Hunderte von Aktien verzeichnen aktuell 52-Wochen-Tiefs, auch wenn der Markt im Allgemeinen nach oben drängt.

TrueCar (WKN:A1132L), Kraft Heinz (WKN:A14TU4) und GameStop (WKN:A0HGDX) sind drei der Unternehmen, deren Aktien letzte Woche auf neue Tiefststände gefallen sind. Werfen wir einen genaueren Blick darauf, was sie zurückhält — und was es braucht, um sie 2019 wieder in Gang zu bringen.

TrueCar

Neukundengenerierung ist für Autohäuser heutzutage nicht einfach, und TrueCar macht die Sache noch schlimmer, indem es sich nicht um die operativen Probleme gekümmert hat. Das zeigt sich jetzt im Gewinn. Das Unternehmen verzeichnete im Bericht zum vierten Quartal Mitte Februar einen Umsatzanstieg von 10 % auf 91,1 Mio. US-Dollar und wächst damit weiterhin schneller als der Gesamtmarkt. Die TrueCar-Plattform, die durch Transparenz und vergleichbare Branchenpreise überzeugt, trug dazu bei, dass die Händler 257.017 Fahrzeuge verkaufen konnten — 7 % mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Franchise- und Independent-Deals von TrueCar entwickeln sich weiterhin positiv.

Das überraschende Daten-Detail ist, dass TrueCar sein Geschäft trotz eines Rückgangs der Einzelbesucherzahlen auf seiner Plattform um 10 % im Laufe des Quartals ausbauen konnte.

Die Dinge werden bei der Erfolgsrechnung jedoch hässlich, da der bereinigte Gewinn fast halbiert wurde — auf 0,03 US-Dollar pro Aktie. Das ist das zweite Quartal in Folge, in dem die Ergebnisse von TrueCar hinter den Erwartungen der Wall Street zurückbleiben.

Es ist nun drei Jahre her, dass CEO Chip Perry die Leitung von AutoTrader aufgab, um den Gründer-CEO Scott Painter abzulösen. Er hat das Modell von TrueCar neu erfunden, um es für Händler zugänglicher zu machen und gleichzeitig potenziellen Käufern nützliche Trenddaten zu liefern. Die Aktie erholte sich nach Perrys Einstieg zunächst, aber angesichts der schwachen Verkehrstrends und der vorsichtigen Prognose für 2019, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurde, haben sich die Anleger verdünnisiert.

Kraft Heinz

Kraft Heinz verfehlte seine Umsatzziele, senkte seine Dividende, nahm eine Wertminderung von rund 15 Mrd. US-Dollar vor, sah, wie sich die Margen immer weiter verkleinerten und senkte seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2019. All diese Faktoren ließen das Unternehmen taumeln.

Eine Welle von Analysten-Downgrades war die natürliche Folge. Einige der Wall-Street-Profis sehen Anzeichen von Chancen bei der abverkauften Aktie. Doch ein paar Analysten, die die Aktie von verkaufen nach neutral hochstufen, sind nicht gerade eine eindrucksvolle Bestätigung. Auch die Verlagerung weg von verarbeiteten Fleischwaren hin zu gesünderem Essen hilft Kraft Heinz nicht. Die Aktie hat es jedoch so stark getroffen, dass einige spekulieren, dass das Unternehmen privatisiert werden, oder einige seiner Vermögenswerte verkaufen könnte, um seinen Aktienkurs wieder in die Höhe zu treiben.

GameStop

Die Tage des führenden Einzelhändler für Videospiele in den USA sind gezählt. Die Investoren, die aufgrund eines möglichen Verkaufs der Kette geblieben waren, sind geflüchtet, nachdem GameStop im Januar angekündigt hatte, dass man die Verkaufspläne aufgegeben hatte. Die digitale Bereitstellung hat die Notwendigkeit, physische Spiele-Discs und -Module zu kaufen, in den Hintergrund gedrängt, was auch für das margenstarke Geschäft von GameStop im Gebrauchthandel problematisch ist.

Die gute Nachricht dabei ist, dass das Modell nach wie vor sehr profitabel ist. Die Mieten sind billig und der Personalbedarf ist gering, und GameStop gibt seinen Aktionären viel Geld zurück. Die Rendite beginnt diese Woche mit einem Rekord von 13,8 %, und das Unternehmen hat kürzlich weitere 300 Mio. US-Dollar für Aktienrückkäufe vorgesehen. GameStop ist als langfristige Investition ein riskantes Unterfangen, aber es gibt kurzfristige Möglichkeiten, von der fetten Dividende zu profitieren, wenn die Aktie stabil bleiben kann.

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The Motley Fool besitzt Aktien von GameStop und hat die folgenden Optionen: Short April 2019 $13 Calls auf GameStop. The Motley Fool empfiehlt TrueCar.

Dieser Artikel wurde von Rick Munarriz auf Englisch verfasst und am 11.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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