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Jüngere Arbeitnehmer sparen zwar, müssen es aber noch besser machen

Die Amerikaner sind im Allgemeinen nicht dafür bekannt, große Sparer zu sein. Vor allem jüngere haben oft Probleme damit, Geld konsequent wegzulegen (dafür kann man niedrige Löhne und gewaltige Studentenkredite verantwortlich machen). Aber neue Daten des Sparprogramms Acorns zeigen einen ermutigenden Trend: 49 % der Erwachsenen im Alter von 18 bis 44 Jahren sparen in einem durchschnittlichen Monat bis zu 100 US-Dollar. Obwohl das nicht viel ist, ist es sicherlich besser als nichts. Andererseits sparen nur 14 % der jüngeren Amerikaner über 400 US-Dollar in einem durchschnittlichen Monat, während 19 % mehr ausgeben, als sie monatlich verdienen.

Offensichtlich ist mehr auszugeben, als man verdient, gefährlich. Unzureichend für den Ruhestand zu sparen könnte dir aber auch schaden. Wenn du monatlich 100 US-Dollar über einen Zeitraum von 30 Jahren beiseite legst, bekommst du bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7 % etwa 113.000 US-Dollar für deine goldenen Jahre raus. Offen gesagt ist das nicht gerade viel, vor allem für 30 Jahre Ruhestand oder länger.

Eine bessere Alternative ist es daher, deine Ersparnisse zu erhöhen, so dass du nicht nur auf Notfälle vorbereitet bist, sondern auch eine respektable Summe für die Zukunft parat hast. Hier sind ein paar Tipps, wie du es besser machen kannst.

1. Ein Haushaltsbuch erstellen

Es ist wirklich, wirklich schwer, Geld zu sparen, wenn man keine Ahnung hat, wohin das Gehalt Monat für Monat fließt. Wenn du kein Haushaltsbuch hast, ist einer der einfachsten Wege, um deine Ersparnisse zu erhöhen, sofort eines zu erstellen. Das wird dir vor Augen führen, wohin dein Geld regelmäßig verschwindet, und wo du die Ausgaben reduzieren kannst, um mehr Geld zu sparen.

Um dein Haushaltsbuch einzurichten, durchkämme deine Bank- und Kreditkartenabrechnungen, um deine verschiedenen wiederkehrenden monatlichen Ausgaben zu ermitteln. Als nächstes berücksichtige einmal im Jahr anfallende Kosten, wie z. B. jährliche Gebühren für die von dir genutzten Dienste. Vergleiche dann deine durchschnittlichen monatlichen Ausgaben mit dem, was du verdienst. Wenn die Zahlen zeigen, dass es nicht viel Platz für Ersparnisse gibt, musst du deine Kosten senken. Ob das nun bedeutet, auf eine kleinere Wohnung umzusteigen, das Auto zu verkaufen, auf das du eigentlich verzichten kannst, oder deine Essenslieferungen und Restaurantbesuche einzuschränken.

2. Einen Nebenjob annehmen

Je mehr Geld du verdienst, desto mehr Möglichkeiten solltest du haben, zu sparen — zumindest theoretisch. Du kannst zwar nicht in das Büro deines Chefs marschieren und eine Erhöhung verlangen, doch du kannst deine Einnahmen erhöhen, indem du dir einen Nebenjob zusätzlich zu deinem regulären Job suchst. Mit diesem Geld kannst du deine Ersparnisse steigern, ohne dich nur auf Kürzungen in deinem Haushaltsbuch verlassen zu müssen.

Natürlich kann eine Nebenbeschäftigung, wenn man bereits hauptberuflich arbeitet, abschreckend erscheinen. Du musst dich aber nicht mit einem langweiligen Job abfinden, den du nicht gerne machst. Vielmehr kannst du ein Hobby zu Geld machen, sei es nun Kochen, Handwerken oder Grafikdesign.

3. Gehe beim Weglegen deiner unerwarteten Einnahmen klug vor

Viele kommen im Laufe des Jahres zu Geld, das nicht in Form eines Gehaltsschecks ankommt — etwa ein Leistungsbonus, eine Steuerrückerstattung oder gar ein Geschenk eines Familienmitglieds. Dieses Geld direkt wegzulegen ist eine gute Möglichkeit, jene Monate auszugleichen, an denen du hinter deinen Zielen zurückbleibst. Widerstehe also dem Drang, das neu gewonnene Geld auszugeben.

Langfristige Sparziele zu vernachlässigen könnte dich in eine ziemlich prekäre Lage bringen, sobald der Ruhestand eintritt. Wobei regelmäßig einen beliebigen Geldbetrag zu sparen sicherlich besser ist als nichts, denk daran, dass die meisten Senioren etwa 80 % ihres früheren Einkommens benötigen, um bequem im Ruhestand zu leben. Die Sozialversicherung wird im besten Fall nur etwa die Hälfte dieses Betrages bereitstellen. Wenn du nichts unternimmst und nicht angemessen sparst, wirst du vielleicht feststellen, dass der Ruhestand nichts anderes ist als eine jahrzehntelange Enttäuschung und finanzieller Stress.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 28.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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