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2 Wege, wie sich die Inflation auf die Altersvorsorge auswirkt

Foto: Getty Images

Die Menschen behandeln ihre Altersvorsorge oft so, als ob die Inflation kein Faktor wäre, aber sie ist es. In den letzten drei Jahrzehnten lag die jährliche Inflationsrate im Durchschnitt bei etwa 3 %. Es ist unglaublich, dass wir der Inflation keine Aufmerksamkeit schenken, während wir uns sonst so viele Gedanken um unser Geld machen.

Die Inflation treibt die Preise für Waren und Dienstleistungen immer weiter nach oben und dein Geld wird nicht lange halten, wenn man diesen Umstand ignoriert. Wenn die Inflation in den Jahren 2019 und 2020 mit der durchschnittlichen Rate voranschreitet, kosten dich im Jahr 2021 die gleichen Waren und Dienstleistungen 6 % mehr als derzeit.

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Ein Artikel, der dich heute 1.000 US-Dollar kostet, würde bis 2021 etwa 1.061 US-Dollar kosten. Das klingt zwar geringfügig, bezieht aber auch nur zwei Jahre mit steigenden Preisen ein. In 30 Jahren wird ein Kauf, der heute 1.000 US-Dollar kostet, dank des kumulativen Effekts der Inflation auf einen Preis von mehr als 2.122 US-Dollar steigen.

Die Inflation ist nicht auf die täglichen Einkäufe und Kosten beschränkt, denn sie hat auch einen großen Einfluss auf dein Altersvorsorgevermögen, und zwar in dreierlei Hinsicht:

1. Die Inflation verringert den Wert von Investitionen und Ersparnissen

Wenn du zu den vielen Personen gehörst, die Geld in Investitionen und Ersparnisse für den Ruhestand investieren, musst du dir bewusst sein, dass die Inflation ihren Wert mit der Zeit effektiv verringert. Wenn du zum Beispiel 30 Jahre lang 5.000 US-Dollar pro Jahr gespart hast, kommst du mit einer durchschnittlichen Rendite von 7 % am Ende der Periode auf schöne 505.365 US-Dollar. Klingt beeindruckend, nicht wahr? Und das ist es auch.

Aber dank der Inflation ist es nicht so viel, wie es auf den ersten Blick scheint. Der zukünftige Wert der 505.365 US-Dollar wird sich auf ungefähr 208.204 US-Dollar belaufen. Du wirst auf dem gleichen Haufen von Dollar sitzen, aber du kannst weniger damit kaufen als jetzt. Anders ausgedrückt, die Kosten für Waren und Dienstleistungen werden aufgrund der Inflation stetig steigen, was du einkalkulieren musst.

2. Anlageentscheidungen müssen die Inflation berücksichtigen

Was tust du also, wenn dir klar wird, dass die Inflation ständig steigt und die Sozialversicherung nicht mithalten kann? Es ist ratsam, bei der Anlageentscheidung die Inflation im Auge zu behalten. Anleiherenditen und CD-Zinsen können deutlich unter der Inflationsrate liegen. In den letzten zehn Jahren waren beide zum Beispiel zeitweise unter 2 %, was eine negative Rendite ist, wenn man die Inflation berücksichtigt.

Aktien sind eine der wenigen Anlagen mit Renditen oberhalb der Inflationsrate, da der US-Aktienmarkt im Lauf der Zeit durchschnittlich 7 % erreicht hat. Aber Aktien sind nicht ohne Risiko.

Anlegern wird oft geraten, einen Teil ihres Portfolios in festverzinsliche Instrumente wie Anleihen und Bankeinlagenzertifikate (CDs) zu investieren, da solche festverzinslichen Anlagen weniger volatil sind als der Aktienmarkt und einen Schutz vor einem Marktrückgang bieten.

Die Aufteilung der Portfolios in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere ist eine Möglichkeit, die historisch starken Renditen der Aktien zu nutzen, um die Inflationsraten leicht zu dämpfen und gleichzeitig die Stabilität der festverzinslichen Instrumente genießen.

Eine gute Faustregel ist, dein Alter von 110 Jahren abzuziehen. Das Ergebnis ist der Prozentsatz deines Portfolios, der in Aktien investiert wird. Der Rest geht in festverzinsliche Anlagen. Ein 30-Jähriger würde 80 % seines Portfolios in Aktien und 20 % in festverzinsliche Wertpapiere investieren, während ein 70-Jähriger 40 % in Aktien und 60 % in festverzinsliche Wertpapiere investieren würde.

Durch die Anwendung dieser Zuteilungsregel wird sichergestellt, dass deine Portfolios so weit wie möglich vor Inflation geschützt sind. Langfristig orientierte Menschen können von den Gewinnen an der Börse profitieren und behalten gleichzeitig die Risiken im Griff. Ältere Menschen, die mit festen Einnahmen leben, sind besser vor fallenden Märkten geschützt, können aber dennoch von steigenden Märkten profitieren.

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Dieser Artikel wurde von Rita Williams auf Englisch verfasst und am 03.03.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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