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3 Dauerbrenneraktien aus dem MDAX und wo sich der Einstieg noch lohnt

Foto: Getty Images

Für Aktionäre ist es wunderbar, wenn sie steigende Aktienkurse sehen. Eine positive Aktienkursentwicklung ist oftmals auch Ausdruck einer guten Unternehmensentwicklung, die von den Anlegern mit höheren Preisen honoriert wird.

Nicht immer ist bei stetig gestiegenen Aktienkursen der Zug abgefahren. Manchmal lohnt es sich, noch einen Blick auf die Spitzenperformer zu werfen, um solche Aktien zu finden, die zukünftig eine gute Performance bringen könnten.

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Drei Aktien aus dem MDAX, die eine sehr gute Fünf-Jahres-Performance generiert haben, möchte ich hier vorstellen. Dabei handelt es sich um den Laborzulieferer Sartorius (WKN:716560), den Bausoftwarekonzern Nemetschek (WKN:645290) sowie den IT-Dienstleister Bechtle (WKN:515870).

1) Sartorius – 428 % Wertzuwachs

Sartorius ist ein international führender Pharma- und Laborzulieferer. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg über einen Fünf-Jahres-Zeitraum (Xetra-Schlusskurs am 5.3.2014 von 24,13 Euro verglichen mit dem Kurs am 5.3.2019 von 127,50 Euro) um satte 428,4 %.

Der Kursanstieg ist begründet mit einem soliden Wachstum. So stieg der Umsatz von 891 Mio. Euro im Jahr 2014 auf aktuell 1,6 Mrd. Euro für das Geschäftsjahr 2018.

Gegenüber dem Vorjahr ist der Umsatz um 11,5 % gestiegen. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2019 erwartet das Management von Sartorius einen weiteren Umsatzanstieg von rund 7 bis 11 % in konstanter Währung.

2) Nemetschek – 861,9 % Wertzuwachs

Bei Nemetschek handelt es sich um einen Softwarehersteller für die Baubranche. Der Aktienkurs von Nemetschek erhöhte sich über einen Fünf-Jahres-Zeitraum (Xetra-Schlusskurs am 5.3.2014 von 13,90 Euro verglichen mit dem Kurs am 5.3.2019 von 133,70 Euro) um sagenhafte 861,9 %.

Auch hier ist der Kursanstieg mit einem soliden Wachstumskurs verknüpft. So stieg der Umsatz, nach Unternehmensangaben, über die letzten fünf Jahre um durchschnittlich 20 % pro Jahr.

Das Geschäftsjahr 2018 schloss der Softwarehersteller, nach vorläufigen Angaben, mit einem Umsatzanstieg auf Konzernebene von 17 % auf 461 Mio. Euro ab.

Auch mittelfristig will Nemetschek weiter wachsen. Geplant ist, bis zum Jahr 2020 einen Umsatz von mehr als 600 Mio. Euro zu erreichen.

3) Bechtle – 169 % Wertzuwachs

Bechtle verbindet IT-Dienstleistungen mit dem Direktvertrieb von Hard- und Software. Zur Erfolgsgeschichte der Bechtle-Aktie hatte ich in der Vergangenheit hier schon einmal einen Artikel geschrieben. Der Aktienkurs des IT-Systemhauses stieg über einen Fünf-Jahres-Zeitraum (Xetra-Schlusskurs am 5.3.2014 von 29,18 Euro verglichen mit dem Kurs am 5.3.2019 von 78,50 Euro) um 169 %.

Auch hier wurde ein guter Wachstumsplan umgesetzt. So erhöhte sich der Umsatz des Unternehmens von 2,6 Mrd. Euro im Jahr 2014 auf zuletzt, nach vorläufigen Zahlen, 4,3 Mrd. Euro für das Geschäftsjahr 2018. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um über 21 %.

Auch langfristig soll Bechtle weiter wachsen. So formulierte das Management eine Vision 2030, deren Kernziel es ist, den Umsatz auf 10 Mrd. Euro zu steigern.

Fazit

Bei allen drei Aktien handelt es sich um wirkliche Wachstumswerte, die auch für die Zukunft mit weiteren Umsatzzuwächsen rechnen. Die höchste kurzfristige Wachstumsrate, gemessen am Umsatzzuwachs gegenüber 2017, weist dabei Bechtle auf. Schauen wir uns jetzt mal die Bewertungen anhand der Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGV) an. Alle Werte wurden am 6.3.2019 nach Börsenschluss von Bloomberg entnommen.

Sartorius-KGV: 60,43

Nemetschek-KGV: 53,84

Bechtle-KGV: 26,09

Anhand dieser Kennzahlen wäre für mich Bechtle im direkten Vergleich der klare Kaufkandidat. Natürlich ist das Geschäftsmodell nicht so stark skalierbar wie bei Nemetschek. Auch profitiert man nicht von boomenden Nebenbranchen, wie es bei Sartorius mit der Biotechnologie der Fall ist.

Dennoch soll hier das Wachstum hoch bleiben und die Bewertung ist aus meiner Sicht fair für solch einen Wachstumswert. Für mich bleibt Bechtle in diesem Vergleich eine Aktie, die ein Fool nach der bisherigen Kursrally noch kaufen kann.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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