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Mein Börsenfahrplan für den Rest von 2019

Dieses Jahr hat es in sich. Noch im Dezember üble Abverkäufe, dann die Januarrally und jetzt ein munteres Auf und Ab. Positive Überraschungen wechseln sich mit Desastern wie zuletzt bei Wirecard (WKN:747206) ab. Vielleicht fragst auch du dich, wie man sich jetzt als Anleger verhalten sollte und was das Jahr noch für uns bereithalten könnte. Genau dafür habe ich die folgende Roadmap erstellt.

Zurückhaltendes taktisches Vorgehen bis Mai

Zunächst werden die noch laufende Berichtssaison sowie die vielen anstehenden Hauptversammlungen die Börsen im Griff behalten. Das Weihnachtsquartal hat unter Handelsstreitigkeiten, den Problemen im Autosektor, dem Brexit-Chaos und anderen Dingen gelitten. Vieles davon hat sich bis heute nicht aufgelöst, sodass wir mit mittelprächtigen Resultaten und eingeschränktem Optimismus rechnen müssen.

Viele Aktien werden dank der vermiesten Stimmung wohl weiterhin auf Talfahrt geschickt werden, falls sich das schwierige geopolitische Umfeld und die aggressive Politik der Großmächte nicht überraschend zum Positiven wenden. Unter diesen Umständen empfiehlt es sich, taktisch zu agieren.

Darunter verstehe ich zum Beispiel, sich auf Unternehmen in Sondersituationen oder aus dem Biotechsektor zu konzentrieren, wo das allgemeine Börsenwetter höchstens eine untergeordnete Rolle spielt. „Gewöhnliche“ Aktien würde ich in dieser Phase hingegen nur hinzukaufen, wenn es durch Abverkäufe zu deutlichen Übertreibungen kommt. Inspiration für deine Watchlist kannst du dir im April auf der Hannover-Messe besorgen, wo das Megathema Industrie 4.0 erneut im Mittelpunkt stehen wird.

Auf Chancen lauern im Sommer

Ab Juni könnte sich das Bild aufhellen. Vielleicht haben wir bis dahin ein besseres Gespür dafür, wie sich die Situation in England, den USA und anderen kritischen Regionen weiterentwickeln wird. Auch die zuletzt gestiegene Unsicherheit über die Stärke und Stabilität der chinesischen Wirtschaft sollte bis dahin etwas schwinden und die anstehenden Europawahlen haben wir dann auch hinter uns.

Sobald sich der Staub also etwas gelegt hat, kann man sich wieder gezielter am Aktienmarkt engagieren. Schließlich ist es ziemlich aussichtslos, aufwendig einen Konzern durchzuanalysieren, wenn kaum beeinflussbare externe Faktoren die Hauptrolle spielen. Die Regel heißt doch, dass Politik kurze Beine habe. Aktuell ist das sicherlich nicht so, aber für den Sommer habe ich die Hoffnung, dass wieder etwas Normalität zurückkehrt.

Vorsicht wird aber möglicherweise weiterhin nötig sein. Solange sich die Bewertungsschere zwischen den vielen sehr teuren US-Aktien und den oft außerordentlich tief bewerteten europäischen Aktien nicht schließt, müssen wir immer damit rechnen, dass eine Abverkaufswelle über den Atlantik schwappt.

Auf starke Trends setzen im Herbst

Im Herbst feiern wir den 250. Geburtstag des fantastischen Naturforschers Alexander von Humboldt. Das ist vielleicht ein guter Anlass, um auch selbst wieder abenteuerlustiger zu werden. Ich gehe davon aus, dass sich bis Ende des Jahres viele der großen Themen wie die vorgenannte Industrie 4.0, 5G-Mobilfunk und Edge-Computing, die Elektromobilität, die Sektorkopplung im Energiebereich, Augmented Reality und künstliche Intelligenz stark an Sichtbarkeit gewinnen und somit zu spannenden Investmentthemen werden.

Es sollte sich daher lohnen, sich bereits im Herbst rechtzeitig zu positionieren, bevor der Zug abfährt. Zudem gilt es, die Augen offen zu halten, was Börsengänge angeht. Die meisten Aktien, die 2018 angeboten wurden, liegen heute deutlich im Minus. Aber 2019 könnten die Chancen besser stehen, auf einen Gewinner zu setzen. Aus deutscher Sicht besonders spannend wären beispielsweise die Lkw-Tochter TRATON von Volkswagen (WKN:766403), der Medizintechnikkonzern Otto Bock sowie die Automotive-Sparte Kolbenschmidt Pierburg von Rheinmetall (WKN:703000).

Vielleicht wird auch der Fintech-Überflieger N26 handelbar. Die Termine dafür stehen allerdings noch nicht fest. Ob man bei den noch heißer erwarteten US-IPOs dabei sein muss, ist eine andere Sache. Bei Slack, Uber und Airbnb ist fast alles möglich.

Zum Schluss bleibt nur noch, das Jahr gepflegt ausklingen zu lassen, sich über eine hoffentlich gute Depotrendite zu freuen und sich mental und finanztechnisch auf eine weitere ereignisreiche Dekade vorzubereiten: Die Stürmischen — oder aber goldenen — Zwanziger kommen zurück!

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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