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Diese Ölaktie erhöht ihre Dividende erneut und bleibt damit Dividendenaristokrat

Foto: Getty Images

Chevron (WKN:852552) ist Mitglied einer auserwählten Gruppe. Das Unternehmen gehört zu den 57 Dividendenaristokraten im S&P 500. Das sind jene Unternehmen, die ihre Dividende seit mindestens 25 Jahren in Folge angehoben haben. Der Ölriese festigte seine Stellung in diesem noblen Kreis, indem er seine Dividende für 2019 erhöht hat. Dies ist das 32. Jahr in Folge, in dem sich die Aktionäre über eine höhere Ausschüttung freuen können.

Das ist eine beeindruckende Leistung, besonders wenn man beachtet, dass das Unternehmen in einer äußerst volatilen Branche unterwegs ist. Allerdings denkt Chevron nicht, dass diese Branche bald Geschichte sein wird, wenn man sieht, dass die Priorität darauf liegt, die Dividende weiter anzuheben. Daher sollten Einkommensinvestoren diese Ölaktie auf ihrem Radar haben.

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Die neuste Dividendenerhöhung im Detail

Der Vorstand von Chevron genehmigte die Zahlung der vierteljährlichen Dividende in Höhe von 1,19 US-Dollar pro Aktie. Dies entspricht einer Steigerung von 6,2 % gegenüber dem bisherigen Stand. In Bezug auf den aktuellen Aktienkurs beträgt die Dividendenrendite 4,2 %. Das ist mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt des S&P 500.

Chevron kann es sich leisten, seinen Aktionären mehr zurückzugeben, da es mit dem gegenwärtigen Ölpreis einen starken Cashflow generiert. Während des dritten Quartals verdiente das Unternehmen einen Free Cashflow von mehr als 6 Milliarden US-Dollar, nachdem es neue Ölprojekte finanziert hatte. Damit wird die Dividende in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar locker gedeckt. Das Unternehmen nutzte einen Teil seines überschüssigen Geldes, um seine Schulden zu tilgen und Aktien zurückzukaufen. Der Rest geht in die Bilanz und erhöht das Barvermögen auf 9,7 Milliarden US-Dollar. Obwohl die Ölpreise seitdem drastisch eingebrochen sind, kann Chevron immer noch genug Geld einnehmen, um seine Dividende zu finanzieren. Die gegenwärtigen Investitionen gehen von einem Ölpreis von 50 US-Dollar aus. Zudem gibt es dank des Geldvermögens noch Reserven, falls der Ölpreis weiter sinkt.

Warum es so aussieht, als ob Einkommensinvestoren weiterhin Freude haben werden

Im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern konzentriert sich Chevron nicht darauf, die Fördermenge zu erhöhen. Stattdessen liegt die Priorität auf der Beibehaltung und dem Wachstum der Dividende. Danach kommen die Investitionen, die Stärkung der Bilanz und die Rückzahlung des Überschusses in Form von Aktienrückkäufen.

Die Investitionsstrategie von Chevron ist mit dem Fokus auf die Dividende abgestimmt. Das Unternehmen hat sein Investitionsbudget von 18,3 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr auf 20 Milliarden US-Dollar für 2019 ausgedehnt, und zwei Drittel dieser Investitionen werden schon  innerhalb der kommenden zwei Jahre Cashflow erzeugen. Der Fokus auf Investitionen, die schnell Einnahmen bringen, unterstreicht laut CEO Michael Wirth die starke Dividende und das Aktienrückkaufprogramm. Aus Sicht des Unternehmens kann man den Cashflow ausgehend vom 2017er Niveau bis 2020 um 30 % pro Jahr erhöhen. Das setzt voraus, dass das Barrel der Sorte Brent im Schnitt für 60 US-Dollar gehandelt wird. Dies liegt unter dem gegenwärtigen Niveau. Damit könnte der Cashflow noch schneller steigen, falls der Ölpreis weiter steigt. Dies könnte das Unternehmen in die Lage versetzen, mehr Aktien zurückzukaufen und seine Dividende noch schneller anzuheben.

Eine Ölaktie für Einkommensinvestoren

Chevron hat seine Aktionäre wie Fürsten behandelt, indem es seine Dividende beständig erhöht hat. Und dieser Lauf scheint so schnell nicht zu enden. Dies liegt an dem hohen und wachsenden Cashflow und an der starken Bilanz. Dank dieser und anderer Gründe sollte das Unternehmen keine Probleme haben, seine höchste Priorität zu erreichen: die Dividende in den kommenden Jahren weiter anzuheben. Darum ist es eine so interessante Aktie für Einkommensinvestoren.

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Matthew DiLallo hält keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Matthew DiLallo auf Englisch verfasst und am 31.01.2019 auf fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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