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T-Mobile schließt zu Verizon auf

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In den letzten Jahren hat T Mobile (WKN:A1T7LU) sein drahtloses Angebot auf das gleiche Niveau wie Verizon (WKN:A0NC7BZ) gebracht, das in vielen Punkten der Marktführer in den USA ist. T-Mobile hat seine drahtlose Abdeckung erweitert, sein Einzelhandelsnetz ausgebaut und die gesamte Branche dazu gedrängt, einen besseren Service anzubieten.

Und das schlägt sich auch in den Ergebnissen von T-Mobile nieder.

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Dabei geht es nicht nur um Kundenzugänge; T-Mobile ist in dieser Hinsicht seit Jahren führend in der Branche.

Ein wichtiger Bereich, in dem T-Mobile jedoch noch hinter Verizon und AT&T (WKN:A0HL9Z) zurückbleibt, ist die Kundenabwanderung. Das ist ein Maß dafür, wie viel Prozent der Abonnenten den Dienst in einem bestimmten Zeitraum verlassen. Verizon hat eine Abwanderung von Postpaid-Telefonteilnehmern von weniger als 0,9 % in den letzten 15 Quartalen erreicht. Im Vergleich dazu hat T-Mobile noch in keinem Quartal eine Kündigungsrate von weniger als 0,95 % verzeichnet.

Die Lücke wird jedoch kleiner. Die Kündigungsrate von T-Mobile sank im vierten Quartal um 19 Basispunkte auf 0,99 %. Verizon verzeichnete unterdessen einen Anstieg der Abwanderungsrate um 5 Basispunkte auf 0,82 %.

Eine sinkende Kündigungsrate ist für das weitere Wachstum von T-Mobile unerlässlich. Da die eigene Kundenbasis immer größer wird, spielt die Kundenbindung eine größere Rolle bei der Gesamtzahl der Netto-Neukunden im Vergleich zu den Brutto-Neukunden. Ziel von T-Mobile sollte es sein, die Lücke zwischen sich und Verizon vollständig zu schließen.

Die Kündigungszahlen gering halten

Einer der besten strategischen Schritte von T-Mobile im vergangenen Jahr war die Entscheidung, ein Netflix-Abonnement in den eigenen Tarif mit aufzunehmen. Damit wurde eine Reihe von Maßnahmen der Wettbewerber zur Bündelung verschiedener Abonnementdienste in Gang gesetzt. Verizon beitet erst seit Anfang des Jahres Apple Music bei seinen unbegrenzten High-End-Angeboten an.

Die Bündelung ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von AT&T. AT&T bietet Rabatte für Kunden, die sowohl Mobilfunk- als auch einen seiner TV-Dienste in Anspruch nehmen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen High-End-Abonnenten die Wahl eines zusätzlichen Premium-Abonnementservices wie HBO Now.

Sowohl AT&T als auch T-Mobile haben festgestellt, dass die Bündelung die Kundenbindung in unterschiedlichem Maße positiv beeinflusst. Im Rahmen der Verkündung der Ergebnisse von AT&T im zweiten Quartal sagte John Donovan, CEO von AT&T Communications:

„Es gibt viel Skepsis über den Wert der Bündelung gegenüber einem reinen Preisnachlass. Aber ich muss sagen, sobald man anfängt, sich die Ökonomie der Abwanderung anzusehen, beginnt man zu erkennen, welche Rolle Bündelungen ebenso wie Preisnachlässe hier spielen können.“

T-Mobile hat auch erklärt, dass die Netflix-Partnerschaft einen messbaren Einfluss auf die Kundenabwanderung gehabt hat.

Fokussierung auf den Kunden

Eine der Initiativen von T-Mobile im vergangenen Jahr lag darin, den Kundenservice mit einem Programm namens Team of Experts zu verbessern. Der Gedanke dahinter ist, den Kunden einen besseren und persönlicheren Kundensupport zu bieten, indem kleinere Support-Teams gebildet werden, die sich einer kleineren Gruppe von Kunden widmen.

Der Schritt hat es T-Mobile ermöglicht, bei der Kundenzufriedenheit vor Verizon und AT&T zu bleiben, so die separate Umfrage von Harris X und YouGov. Es ist anzumerken, dass die Kundenzufriedenheit bei den Mobilfunkbetreibern 2018 insgesamt gestiegen ist. Verizon verzeichnete Mitte des Jahres einen deutlichen Aufwärtstrend, als das Unternehmen anfing, flexiblere Tarifoptionen und eine sechsmonatige Testphase mit Apple Music für neue Kunden anzubieten.

Seit der Übernahme von John Legere im Jahr 2013 ist T-Mobile ein kundenorientiertes Unternehmen und hat bedeutende Veränderungen im Unternehmen vorgenommen. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sich das im Jahr 2019 ändern wird. Zufriedene Kunden bleiben eher bei der Stange.

Steigerung des Marktanteils auf dem Enterprise-Markt

Ein wichtiger Schwerpunkt für T-Mobile in den letzten Jahren war die Gewinnung von mehr Geschäfts- und Unternehmenskunden. Ein Unternehmensvertrag kann Hundert oder Tausende von neuen Abonnenten mit sich bringen und sie haben in der Regel niedrigere Kündigungsraten als Privatkunden. Die Migration von 100 Telefonkunden zu einem neuen Dienst erfordert viel mehr Arbeit als die Übertragung von ein paar Telefonnummern in einem Haushalt.

Der Unternehmensmarkt wird nach wie vor von Verizon und AT&T dominiert. T-Mobile beginnt erst jetzt mit dem Ausbau der Netzabdeckung, um mit den größeren Wettbewerbern gleichzuziehen. Das Management sagt, dass sein Anteil an diesem Markt im einstelligen Bereich liegt, aber schnell wächst.

Durch die Kombination von Wachstum im Enterprise-Markt mit starker Kundenzufriedenheit und einem hervorragenden Bündelangebot ist es T-Mobile gelungen, die Kluft zu verringern, die hinsichtlich der Kündigungsrate zu den größeren Wettbewerbern besteht. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte sich die Lücke bereits in diesem Jahr praktisch schließen, und das wäre ein wichtiger Meilenstein für T-Mobile.

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Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 01.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool empfiehlt T-Mobile US und Verizon Communications.

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