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Facebook ändert auch die Art der Berichterstattung

Foto: The Motley Fool.

Apple ist nicht der einzige Konzern, der seine Berichterstattung ändert. Der Social-Networking-Gigant Facebook (WKN:A1JWVX) meldete Anfang dieser Woche die Einnahmen zum vierten Quartal und erzielte einen Rekordgewinn von 6,9 Milliarden US-Dollar, obwohl das Unternehmen weiterhin mit den anhaltenden Datenschutzskandalen zu kämpfen hat. In der Telefonkonferenz bestätigte Finanzvorstand David Wehner auch, dass Facebook die Art und Weise ändern wird, wie es die Nutzerzahlen meldet. Anstatt nur Kennzahlen für die zentrale Facebook-Plattform offen zu legen, wird das Unternehmen beginnen, die Gesamtzahl der Nutzer einer Kernfamilie von Apps zu betonen.

Facebook hatte diese Kennzahl im vergangenen Sommer eingeführt, als sich 2,5 Milliarden aktive Nutzer (MAUs) monatlich in eine der Kernplattformen einloggten. Diese Zahl ist inzwischen auf 2,7 Milliarden angewachsen, und Wehner sagt, dass Facebook nur noch diese Zahl melden wird (Hervorhebung hinzugefügt):

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Was unsere Kennzahlen betrifft, nutzten im Dezember weltweit rund 2,7 Milliarden Menschen eine unserer Anwendungen, und im Durchschnitt waren täglich über 2 Milliarden Menschen bei uns aktiv. Das ist unsere beste Schätzung unseres nicht duplizierten Publikums bei Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp. Wir glauben, dass diese Zahlen die Größe unserer Community und die Tatsache, dass viele Menschen mehr als einen unserer Dienste nutzen, besser widerspiegeln. Vorläufig werden wir weiterhin beide Zahlenreihen offenlegen, aber im Laufe der Zeit erwarten wir, dass Familienkennzahlen die Hauptrolle bei der Art und Weise spielen werden, wie wir über unser Unternehmen sprechen, und wir werden schließlich die reinen Facebook-Community-Zahlen nicht mehr melden.

Die anderen Plattformen sind Facebooks Wachstumstreiber.

Die Änderung spiegelt die wachsende Bedeutung anderer Plattformen für den gesamten Wachstumskurs von Facebook wider. Instagram ist zum Beispiel der wichtigste Wachstumstreiber für Facebook geworden, da der beliebte Foto- und Video-Sharing-Dienst die Werbeeinnahmen weiter steigert und gleichzeitig in Bereiche wie den E-Commerce expandiert. Instagram könnte 2019 einen geschätzten Umsatz von 14 Milliarden US-Dollar generieren – 20 % des Gesamtumsatzes, den Facebook in diesem Jahr erzielen soll.

Angesichts der wachsenden Bedeutung von Instagram für die Gesamtfinanzen von Facebook spricht vieles dafür, dass Facebook weitere Kennzahlen auf der Plattform offenlegen sollte, die über die unregelmäßigen MAU-Meilensteine hinausgehen. Durch den Wechsel zu einer MAU-Zahl der Plattformenfamilie erkennt Facebook an, dass reine Facebook-Kennzahlen nicht mehr ausreichen.

Integrationen innerhalb der Familie

Aus strategischen Erwägungen hatte Facebook in der Vergangenheit Instagram und WhatsApp, die beiden erworbenen Plattformen der Core Four, unabhängig  agieren lassen. Es ist jedoch klar, dass CEO Mark Zuckerberg plant, seine Plattformen auf verschiedene Weise tiefer miteinander zu integrieren, und Zucks Drang nach mehr Kontrolle über Instagram und WhatsApp hat dazu geführt, dass alle Gründer dieser Plattformen das Unternehmen verlassen haben.

Facebook ist nun bestrebt, die Messaging-Funktionen von Instagram, WhatsApp und Messenger zu vereinheitlichen, wie die New York Times letzten Monat meldete und Zuck während der Telefonkonferenz bestätigte. Facebook ist immer noch in der Planungsphase, was die Konsolidierung der Messaging-Dienste angeht, doch das Unternehmen will standardmäßig eine End-to-End-Verschlüsselung implementieren. Die kombinierte Messaging-Plattform würde laut Zuckerberg erst 2020 oder später starten.

Darüber hinaus behandelt Facebook bereits alle seine Plattformen als eine einheitliche Werbeplattform und platziert automatisch Anzeigen im gesamten Netzwerk, basierend darauf, wo eine bestimmte Anzeige für den Werbekunden am besten abschneidet. Werbetreibende können ihre Anzeigen nur auf einer bestimmten Plattform erscheinen lassen, aber Facebook empfiehlt diese automatischen Platzierungen für die meisten Werbetreibenden.

Die wachsende Bedeutung anderer Plattformen im Portfolio, kombiniert mit tieferen Integrationen über die Plattformen hinweg, zeigt, warum die MAU-Familie wirklich eine relevantere Bezugsgröße für die Investoren ist.

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Dieser Artikel wurde von Evan Niu auf Englisch verfasst und am 01.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und Facebook und empfiehlt diese. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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