The Motley Fool

Angst vor einem Markteinbruch 2019?

Da nur noch wenige Handelstage bis zur festlichen Pause verbleiben, besteht sicherlich kaum eine Chance, dass die Märkte denen, deren früher im Jahr erzielte Gewinne sich in den letzten Monaten verflüchtigt haben, etwas Trost spenden. Nach den Hochs des Sommers sieht es wirklich so aus, als würde 2018 für die Investoren sehr schlecht enden.

Ohne weiter deprimieren zu wollen, neige ich zu der Annahme, dass höhere Chancen bestehen, dass die Märkte im nächsten Jahr weiter fallen als steigen werden. Hier ist der Grund.

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Dunkle Wolken bilden sich

Zum einen nähert sich die Zinskurve der Invertierung sehr stark an. Was bedeutet das im Klartext? Es ist einfach so, dass die Anleger kurz davor stehen, einen besseren Zinssatz für kurzfristige (zweijährige) im Vergleich zu langfristigen (zehnjährigen) US-Staatsanleihen zu erhalten. Angesichts der Tatsache, dass wenn du dein Geld länger verleihst, du besser entlohnt werden solltest, ist das kein gutes Zeichen. Das ist eher bedrohlich, denn diese Verhältnisse an den Anleihenmärkten sind seit den 1950er Jahren ein zuverlässiger Indikator für eine bevorstehende Rezession in den USA.

Aber das ist nicht der einzige Grund, warum die Dinge schlimmer werden könnten, bevor sie sich verbessern. Da der Brexit noch in der Luft schwebt, die Verschuldung der Unternehmen schlechter ist als 2008 und der Handelskrieg zwischen den USA und China weiter anhält, besteht die Chance, dass Indizes wie der (bereits billige) FTSE 100 2019 weiter sinken könnten.

Wenn Rezessionen und/oder mehr Volatilität wirklich unterwegs sind, denke ich, dass in Gold zu investieren vernünftig sein könnte.

Warum Gold?

Obwohl es für nichts eine Garantie gibt, zeigt die Geschichte, dass das Edelmetall tendenziell negativ mit insbesondere Aktien korreliert ist. Mit anderen Worten, wenn eines davon an Wert gewinnt, sinkt das andere eher. Das ist es lohnenswert, darüber nachzudenken, ob du dein Engagement in Aktien absichern willst, anstatt es vollständig zu verkaufen.

Andere positive Faktoren für den Besitz von Gold sind, dass es greifbar und leicht zu verstehen ist, dass die Chance gering ist, dass es gestohlen wird (im Vergleich zu Bitcoin) und dass es immer gefragt sein wird.

Wie kauft man es?

Abgesehen davon, Goldbarren unter der Matratze zu horten (was sowohl unpraktisch als auch wahrscheinlich sehr unbequem ist), gibt es zwei Möglichkeiten.

Die erste, wohl riskantere Option ist der Kauf von Anteilen an einem Minenunternehmen. Bis vor Kurzem war der ideale Kandidat der FTSE-100-Riese Randgold Resources. Die Fusion mit Barrick Gold bedeutet jedoch, dass das Unternehmen in Kürze aus der Londoner Börse aussteigen wird (obwohl man immer noch die Aktien des kombinierten Unternehmens in den USA kaufen kann), so dass nur noch viele risikoreiche, niedrig liquide, Small- und Micro-Caps als Alternativen übrig bleiben. Wenn du diesen Weg einschlagen möchtest, könnte ein Fonds, der in viele der kleinen Unternehmen auf dem Markt investiert, eine sicherere Lösung sein.

Die zweite Option — sich in einen kostengünstigen passiven Fonds einzukaufen, der den Goldpreis verfolgt — könnte der überwiegenden Mehrheit der Foolishen Leser zusagen, z. B. der iShares Physical Gold ETC. Erwarte einfach nur keine Dividenden.

Fazit

Unabhängig davon, ob du dich für den Kauf von Gold entscheidest oder nicht, kann die Bedeutung einer guten Vermögenswertzuteilung nicht stark genug betont werden. Obwohl viele Markteinbrüche und Korrekturen über eine lange Investmentkarriere hinweg zu erwarten sind, wird ein umsichtiger Investitionsansatz es dir zumindest ermöglichen, nachts ruhig zu schlafen.

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The Motley Fool UK hat keine Position in den genannten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Paul Summers auf Englisch verfasst und am 18.12.2018 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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