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5 Gründe, warum 2019 ein super Börsenjahr wird

Noch im Sommer war das Börsenklima sonnig, nun ist es kalt und man hört überall Zähne klappern. Dabei hat sich doch eigentlich gar nicht so viel verändert in der Realwirtschaft. Übertreibt der Markt jetzt also nach unten? Ich denke ja und habe gleich fünf starke Gründe zusammengetragen, die auf ein erfreulicheres Börsenjahr 2019 schließen lassen.

Optimismusfaktor Nr. 1: Die Rahmendaten stimmen

Trotz anhaltender Rekordbeschäftigung in Deutschland und den meisten seiner Nachbarländer bleiben die Finanzierungsbedingungen traumhaft. Zuletzt konnten sich Henkel (WKN:604843) und Leoni (WKN:540888) zu ausgezeichneten Konditionen refinanzieren. Das hilft, mehr vom Betriebsüberschuss in Nettogewinne zu transformieren. Dass gleichzeitig die Rohstoffpreise moderat sind, schadet daneben natürlich auch nicht.

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Noch vor wenigen Wochen wurde befürchtet, der Ölpreis könnte durch die Decke gehen. Nun ist WTI-Öl deutlich unter die Marke von 50 US-Dollar gerutscht. Darüber hinaus hat sich der Euro auf einem günstigen Niveau von rund 1,14 US-Dollar stabilisiert und die Versorgung mit wichtigen Industriemetallen ist am Weltmarkt ausgezeichnet. Dass die neue CDU-Chefin sich daneben für eine baldige Steuerreform ausspricht, komplettiert das freundliche Bild.

Optimismusfaktor Nr. 2: Lösungen für Krisen in Sicht

Aber wenn es einmal losgeht mit den negativen Nachrichten, dann schießt sich die Presse darauf ein. Jetzt, wo die Börsen nachgegeben haben und die handels- und industriepolitischen Verzerrungen Wirkung zeigen, wollen offenbar alle nur noch bestätigt bekommen, dass die Welt untergeht. Aber genausowenig wie zuvor alles rosig war, ist auch jetzt nicht alles rabenschwarz. Vielmehr sehe ich gute Chancen, dass die Lage sich über die nächsten Monate aufhellen wird.

Beispielsweise wird das US-Regime aktuell sicherlich nach Möglichkeiten Ausschau halten, das Ruder wieder herumzureißen. Die laufende Börsenkorrektur kratzt an Trumps Ego, auch wenn er verzweifelt der Zentralbank, der Opposition und China die Schuld in die Schuhe schieben will.

Optimismusfaktor Nr. 3: Krisen mit Ansage sind besser beherrschbar

Wer sich noch an die Jahre 2000 und 2007 zurückerinnert, der weiß sicherlich, dass die meisten Marktteilnehmer damals brutal überrascht wurden und mit Vollgas an die Wand rasten. Noch in den letzten Tagen vor dem Crash fädelten Hypotheken- und Investmentbanker halsbrecherische Deals ein.

Heute hingegen haben die meisten Unternehmen schon längst den Fuß vom Gas genommen. Jeder konnte sich zwei Jahre lang darauf vorbereiten, dass das US-Regime für Chaos sorgen und die Engländer die EU auf die Probe stellen würden. Überraschen kann beides niemanden. Gerade DAX-Konzerne haben die guten Zeiten aus meiner Sicht auch schön genutzt, um ihre Bilanzen zu stärken. Beispielsweise wird die neue Linde plc (WKN:648300) zunächst sogar über weniger Schulden verfügen, weil die ganze Fusion ja über einen Aktientausch lief und jede Menge Vermögensgegenstände verkauft werden mussten.

Optimismusfaktor Nr. 4: Neue Märkte

Es kann gut sein, dass es 2019 in einigen Regionen schwieriger wird, Geschäfte zu machen. Das Gute an der Exportplattform Deutschland ist allerdings, dass sie im Zusammenspiel mit Entwicklungs- und Außenhandelspolitik ständig neue Märkte entwickeln kann. Wo sich eine Tür verschließt, geht eine andere auf. Bevölkerungsreiche Regionen wie Afrika und Südostasien sind zum Beispiel noch kaum erschlossen. Aber die Potenziale werden zunehmend erkannt:

Geschäftsreisen nach Afrika werden häufiger und im Oktober wurde von Deutschland ein Milliardenfonds aufgelegt, um mehr Dynamik in das Thema zu bekommen. Bereits sehr aktiv auf dem Kontinent ist beispielsweise die Merck KGaA (WKN:659990), die seit einigen Jahren auch in das lokale Innovationssystem investiert. In Fernost wurde gleichzeitig erkannt, dass die zu starke Fokussierung auf China möglicherweise nicht nachhaltig ist. Zu Ländern wie Thailand, Singapur und Indonesien wurden die Handelsbeziehungen zuletzt erheblich gestärkt.

Optimismusfaktor Nr. 5: Große konjunkturunabhängige Investitionsthemen

Das vielleicht wichtigste Merkmal einer Wirtschaftskrise ist, dass sich nicht mehr genug rentable Ideen finden, um uns alle in Lohn und Brot zu halten. Dann steigt die Arbeitslosigkeit und durch das unvermeidliche Sinken des privaten Konsums beginnt eine Abwärtsspirale, die nur schwer durchbrochen werden kann.

Heute befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass es unzählige Ideen gibt. Vieles davon wird noch nicht realisiert, weil die Kapazitäten dafür einfach fehlen. Sobald jedoch die konjunkturanfällige Industrie Probleme bekommen sollte, können frei werdende Kapazitäten mehr oder weniger direkt für die Umsetzung solcher Projekte genutzt werden.

Ich denke dabei an Themen wie Erneuerbare Energien, Wasserstoff, Stromspeicher, LNG, Industrie 4.0 und soziale Infrastruktur, wo Unternehmen wie thyssenkrupp (WKN:750000) eine Menge zu tun haben werden. Für all das liegen billionenschwere Programme in den Schubladen, egal ob in Europa, China, den USA oder Japan. Speziell Deutschland hat zudem seine Schulden nicht nur stark zurückgeführt, sondern auch viel günstiger refinanziert. Entsprechend stehen nun problemlos große Summen zur Verfügung, um etwaige Schwächen auf Exportmärkten auszugleichen.

Und überhaupt: Mehrzahl der DAX-Werte billig

Wenn der DAX heute nahe an seinen Höchstständen von über 13.000 Punkten schweben würde, dann bestünde echter Anlass zur Sorge. Aber er steht auf dem Niveau von Anfang 2015. Zwischenzeitlich haben die darin enthaltenen Konzerne hunderte Milliarden Euro an Gewinnen erwirtschaftet. Auch wenn es nicht überall glänzend lief, haben sich doch die meisten sehr positiv weiterentwickelt.

Aus meiner Sicht sind aktuell mehr als die Hälfte der Aktien sehr billig und die restlichen fast alle günstig bis fair bewertet. Das gilt natürlich nur, wenn sich das herumgeisternde Schreckgespenst der Wirtschaftskrise nicht bewahrheitet. Daran glaube ich jedoch aus den vorgenannten fünf Gründen kaum.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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